10.07.2011

In your Room

In your room
Where time stands still
Or moves at your will
Will you let the morning come soon
Or will you leave me lying here
In your favourite darkness
Your favourite half-light
Your favourite consciousness
Your favourite slave

In your room
Where souls disappear
Only you exist here
Will you lead me to your armchair
Or leave me lying here
Your favourite innocence
Your favourite prize
Your favourite smile
Your favourite slave

I'm hanging on your words
living on your breath
feeling with your skin
Will I always be here

In your room
Your burning eyes
Cause flames to arise
Will you let the fire die down soon
Or will I always be here
Your favourite passion
Your favourite game
Your favourite mirror
Your favourite slave

I'm hanging on your words
living on your breath
feeling with your skin
Will I always be here

09.07.2011

Wellenlängen

«Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.»
Max Frisch, Stiller

08.07.2011

Süchtig

Ein Dachzimmer in einem bescheidenen Hotel. Von draussen dringen Geräusche  der Altstadt durch das offene Fenster in den dunklen Raum und das vorbeiziehende Gewitter drückt die letzte Hitze des Tages hinein. Nur ein bisschen Licht aus den gegenüberliegenden Wohnungen scheint durch die Lamellen der Jalousien und erhellt das kleine Zimmer gerade so, dass sie zwar alles sehen aber vor allem fühlen. Das grosse eiserne Bett, der Spiegel, ihre Körper darin – alles erscheint in dieser Atmosphäre wie für sie geschaffen. Sie steht am Dachfenster, er hinter ihr und küsst ihren Nacken, während seine Hände ihre Schultern umfassen und ihr die Bluse ausziehen. Sie dreht sich zu ihm um und sie küssen sich sanft und lang. Seine Finger wandern weiter entlang ihrem Körper gefolgt von seinen Lippen. An ihrem Schambein hält er einen Moment inne, knöpft ihre Jeans auf und zieht sie langsam herunter. Der Kuss auf ihren Venushügel durch den feinen Slip, löst in ihr wieder dieses abgrundtiefe Verlangen aus. Ihre Sucht nacheinander ist stärker als jede Vernunft. Alle Zweifel – seine, ihre – sie sind weg. Die Zeit steht wieder still. 

Er dreht sie um, streift ihr das Kleid über den Kopf und fasst sie dabei an den Handgelenken. Langsam aber bestimmt, legt er ihre Arme nach oben auf den Fensterrahmen. So hält er sie nun fest umschlossen, mit seiner linken Hand, während seine rechte unter ihren Slip fährt. Die Holzkante schmerzt an ihren Unterarmen, aber sie wehrt sich nicht. Die Hoffnung macht sich in ihr breit, bald noch mehr Schmerzen fühlen zu dürfen – seine Hand wieder in ihrem Nacken, in ihren Haaren. Wie er an ihnen reisst und ihren Körper gefügig macht. Sie spürt, wie seine Hand von hinten an ihre Spalte greift und seine Finger zwischen ihre Schamlippen und in sie hinein gleiten. Sie muss stöhnen und drückt dabei ihren Po weit nach hinten. Dabei berührt sie seinen Schoss und spürt seine Härte. 

Schliesslich lässt er sie los und führt sie hinüber zum Bett, wo sie sich auf die Kante niederlässt. Endlich streift er ihre Hose ganz ab, jedoch ohne ihr die  Schuhe auszuziehen. Sie seien wie für sie gemacht, sagt er. Die hohen Absätze, die schwarzen Lederriemen um ihre Fussgelenke haben ihn so scharf gemacht, als sie kurz vorher noch an einer Lesung teilnahmen und still, mit geschärften Sinnen im Publikum sassen. So fasst er sie jetzt an den Knien und spreizt ihre Beine weit auseinander, während ihre Absätze sich in die Matratze graben. Ihre Spalte ist jetzt weit geöffnet und ihre Nässe glänzt auf ihrer roten und pulsierenden Haut. Er kniet sich hin und leckt sie mit seiner Zunge genüsslich von unten nach oben, bevor er ihren Kitzler mit seinen Lippen umschliesst und fest zudrückt. Sie windet sich mittlerweile unter ihm und möchte seinen Schwanz sehen, seine Härte in sich spüren. Endlich zieht er sich aus. Sie lässt ihre Beine gespreizt und wartet begierig darauf, dass er in sie eindringt. Er hebt ihren Hintern, greift sich ein Kissen und schiebt es unter ihr Becken, damit sich ihre Höhle ihm noch weiter entgegen streckt. Und endlich spürt sie wie seine Spitze sich ihren Weg in sie bahnt. Erst langsam, dann mit einem heftigen Stoss ganz in sie hinein. Gefolgt von weiteren harten Stössen. Ihr schiessen Tränen in die Augen. So viel Verlangen, endlich auf dem Weg wieder gestillt zu werden...

06.07.2011

Aufklärung

Mal was anderes. Darüber bin ich heute in der online Ausgabe einer Schweizer Tageszeitung gestolpert und finde es einfach zu köstlich... 
«Und wie genau machen sie es mit ihren Beinen?»

05.07.2011

Zu viel

Habe mich fallen lassen und er war nicht da, um mich aufzufangen. Es ist ihm zu viel. Zu viele Gefühle für mich sind im Spiel. Wieso muss sich denn jeder gleich in mich verlieben zum Teufel? Gebe ich zu viel? Bin ich zu echt?

Ich möchte Sex und ich möchte Nähe zulassen können. Warum kann dieser Zustand nicht einfach sein, wenn er eintrifft. Warum muss man(n) immer so viel und so weit denken? Das viele Denken, die Angst lähmt uns. Die Zeit ist doch viel zu kostbar, um sie mit 'was wäre wenn' zu füllen. Dinge müssen geschehen, um erlebt zu werden. Alles soll jetzt sein. Ist das zu viel verlangt?

03.07.2011

Love and Sex



Zwei Szenen aus einem wunderbaren Film:
....Liebe aus Sex... und Sex aus Liebe.

01.07.2011

Sein


Wachen und träumen zur gleichen Zeit. Es gibt kein War, kein Wird. Alles ist Jetzt. Der schönste Zustand. Ich will ihn – immer wieder... 

29.06.2011

Wanna' keep you so


I can't believe life's so complex
When I just wanna' sit here and watch you undress
This is love that I'm feeling
Does it have to be a life full of dread?
I wanna' chase you round the table, I wanna' touch your head
This is love that I'm feeling
I can't believe that the axis turns on suffering
When you taste so good
I can't believe that the axis turns on suffering
While my head burns
This is love that I'm feeling
Even in the summer, even in the spring
You can never get too much of a wonderful thing

You're the only story that I never told
You're my dirty little secret, wanna' keep you so
Come on out, come on over, help me forget
Keep the walls from falling on me, tumbling in
- This is love that I'm feeling

28.06.2011

Etwas traurig

"Du kannst ja nicht immer erzählen, du hättest dich irgendwo verletzt oder gestossen...", meinte er. Eigentlich ein bisschen traurig, dass dieses Mal kaum Spuren von ihm an mir zurückgeblieben sind. Nur meine geröteten Nippel schmerzen noch und erinnern mich an seine Zähne und Finger, wenn der Stoff meines Kleides an ihnen reibt. O.k. und mein Hintern tut ein bisschen weh, wenn ich sitze. Aber er hat es gut gemacht so. Er weiss genau zu dosieren.

"Ja, etwas traurig...", meint auch er, "es macht mich scharf zu wissen, dass du mit Spuren von mir unterwegs bist. An mich erinnert wirst. Ich mag es dir ein bisschen weh zu tun." 

26.06.2011

Ausgefickt

Zwölf Stunden Sex, dazwischen ein bisschen Schlaf. Ich fühle mich so richtig schön ausgefickt. Welche Wonne, so viel Zeit, nur für die Lust. Auf ihren Wellen reiten – aufbäumen, wieder untertauchen und sich dann immer wieder an der Brandung überschlagen. In perfektem Rhythmus.

24.06.2011

Ein ganz normaler Tag

Ich scheine heute wieder einmal sehr stimulierbar zu sein. Bereits die obligate Schaum-Kopfmassage beim Friseur (es lag defintitiv nicht an ihm) heute Morgen hat mir ein angenehmes Kribbeln beschert und meine Nippel hart werden lassen. Sie zeichneten sich unter dem schweren, schwarzen Umhang sogar deutlich ab, was meinem männlichen Gegenüber auf seinem 'Behandlungsstuhl' anscheinend nicht entging. Mit geschlossenen Augen konnte ich seine Blicke noch auf mir spüren. Auch ein nettes Gefühl. 

Weiter gings in der Schwimmhalle – eigentlich meine Kleine bei ihren Schwimmkünsten bewundernd – fiel mir ein äusserst wohl-geformter junger, männlicher Körper auf dem Sprungbrett auf, dessen Brust- und Bauchmuskeln sich appetitlich vor meinen Augen auf und ab bewegten. Meine Gedanken schweiften bei diesem Anblick weit vom eigentlichen Geschehen ab und führten dazu, dass ich in der unglaublichen Hitze, die in so einem Bad herrscht, nicht nur ins Schwitzen kam, sondern es zwischen meinen Beinen auch bedenk-lich feucht wurde. Ich sah mir all die anderen Mütter (und ein paar wenige Väter) um mich herum an, und dachte wieder mal: Spinnst du eigentlich? Immerhin waren meine blauen Bissspuren nicht mehr zu sehen (schade eigentlich), die mir die Woche davor noch seltsame Blicke bescherten, weil man gezwungen wird auch einen Badeanzug zu tragen, wenn man die Halle nur als Zuschauer betritt.

Zu guter Letzt, wieder vor meinem Laptop sitzend, lese ich (statt noch etwas Arbeit zu erledigen) Dinge, die mich nicht wirklich von meinem Erregungstrip herunterholen, sondern eher das Gegenteil. Allein zu Hause, werde ich mich heute Abend ausführlich um mich kümmern müssen, damit ich nicht total durchdrehe... 

23.06.2011

Liebesspiel?

"Wenn wir wieder einsteigen in unser Spiel möchte ich dies voll und ganz, so wie wir es hatten. Bin gespannt wie das in Deine jetzige Welt passt, gespannt ob Du mir dies wieder geben willst und kannst – ob Du bereit bist Deinen Teil an unser Spiel zu geben, mich von neuem hineinziehen willst so wie Du dies schon einmal getan hast."


Ich bin nicht bereit. Ich möchte kein Spiel spielen, bei dem es Verlierer gibt. Dein Einsatz ist zu hoch geworden. Ich kann dir nicht mehr das geben, was wir hatten. Deine Gefühle für mich stehen zwischen uns. Ausblenden geht nicht. Ich würde mich nicht gut dabei fühlen dich zu ficken, in dem Wissen, dass du dir eigentlich mehr als nur das Spiel wünschst. Es wäre nicht richtig von mir. 


"...ein Drahtseilakt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Können und Wollen, zwischen Freiheit und Verbindlichkeit, zwischen Nähe und Distanz, zwischen den Emotionen und Erwartungen zweier unterschiedlicher Menschen. Und jedes Ungleichgewicht führt zu Problemen." Spurensucherin

22.06.2011

Blühende Fantasie

Lange ist's her. Der Fremde hat mich aber noch nicht vergessen... Seine Fantasie blühe, meint er. Er hat sich heute mit mir vor Augen einen runtergeholt. Nette Vorstellung, wenn ich bedenke, wie seine aufgeblühte Pracht dabei ausgesehen haben muss, als er mich in Gedanken vollspritzte.

19.06.2011

Wahnsinn

Heute Nacht hatte ich Sex aus Liebe, wünschte mir aber Sex aus Gier. Zum ersten mal wünschte ich mir er sei jemand anderes. Wünschte mir etwas anderes, als ich bekam. Kann ich nicht mehr differenzieren? 

Gemäss Einstein ist die Definition von Wahnsinn, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei ein anderes Ergebnis zu erwarten. Ich möchte nicht wahnsinnig sein, nur ein bisschen verrückt.


Wladyslaw Podkowinski, 'Ekstase'

18.06.2011

Gebraucht

Ich sitze an meinem Schreibtisch über die Tastatur gebeugt, versunken in meinen Text. Ohne dass ich es bemerke, betritt er den Raum. Als er sich mir nähert, spüre ich seine Präsenz und fühle wie mein Puls steigt. Er sagt nichts und darum weiss ich, dass ich auch nicht reden sollte. Nicht einmal bewegen. Ich höre seine Schritte und spüre dass er nun hinter mir steht. Seine Hand legt sich in meinen Nacken und er fährt langsam mit seinen Fingern in meine hochgesteckten Haare. Die sanfte Bewegung hört abrupt auf, als er seine Hand zu einer Faust ballt und meinen Kopf nach hinten zieht. Mein leises Stöhnen wird von einem Kuss und seiner Zunge in meinem Mund gestoppt. Ich lehne mich weiter zurück und hebe meine Arme um seinen Kopf zu halten, doch er packt mich an den Handgelenken und legt sie hinter die Rückenlehne. 

Als er beginnt mich mit seinem Gürtel zu fesseln, bin ich beinahe euphorisch vor Erwartung, was jetzt mit mir geschehen wird. Spüre wie sich zwischen meinen Beinen die Hitze ausbreitet und meine Brustwarzen sich aufstellen. Er bemerkt es auch und drückt mit seinen Daumen und Zeigefingern fest zu. Ich atme hörbar und kann meine Lust nur schwer verbergen. Er beginnt die Knöpfe meines Oberteils zu öffnen und schiebt das Top unter meine Brüste, und so recken sie sich ihm regelrecht empor. Von diesem Anblick spürbar erregt, nimmt er sie in den Mund und leckt genüsslich an meinen Nippeln. Gleichzeitig fasst er mit seiner rechten Hand zwischen meine Beine, massiert meinen Schoss durch den dicken Stoff meiner Jeans. Wieder stöhne ich auf und drücke mich seiner starken Hand entgegen. "Mach sie auf!", möchte ich sagen, "steck deine Finger in mich rein!", doch stattdessen lasse ich ihn bestimmen, mich beherrschen und meine Lust schüren. Er wandert mit seinem Mund wieder hoch zu meinem Nacken und leckt mich sanft, bevor ich seine Zähne auf meiner Haut spüre und er wie ein Raubtier zubeisst. Der Schmerz elektrisiert mich und als er meinen Kopf dabei noch zur Seite drückt, durchfahren Impulse meinen Unterleib und ich werde so scharf, dass ich vollkommen die Kontrolle verliere. Schliesslich lässt er von mir ab während der Schmerz weiter an meinem Hals pulsiert.

Er dreht den Stuhl um und verstellt ihn in die höchste Position. Endlich fängt er an meine Hose aufzumachen, zieht sie herunter bis zu den Knöcheln und lässt sie da, damit ich nicht zu viel Bewegungsfreiheit habe. Sein Knie schiebt sich jetzt zwischen meine Schenkel, spreizt sie und drückt sich an meine Spalte. Mein Saft hat meinen Slip schon ganz nass gemacht. Er schiebt ihn beiseite und fährt mit zwei Fingern in mich hinein. Der Anblick meiner Nässe auf seinen Fingern, die immer schneller in mich rein- und rausfahren, macht auch ihn so geil, dass er ebenfalls seine Hose auszieht, sich über mich stellt und seinen Schwanz in mich gleiten lässt. Er fickt mich mit harten, tiefen Stössen. Immer schneller, bis ich unter lautem Stöhnen komme und mich so richtig schön gebraucht fühle.

17.06.2011

Kick


Inspired by Ela...

To whom it may concern...

Schön, dass mein Blog offenbar sogar am anderen Ende der Welt gelesen wird - würde zu gerne wissen, wer das ist...

Level

Ob es an der begrenzten Zeit lag, dass wir uns so unglaublich vertraut waren? Unsere Körper und unsere Köpfe erreichten das gleiche Level wahnsinnig schnell. Beim Gehen seine Haut an meiner... Zufallsberührungen, vom Wunsch gesteuert von ihm gefickt zu werden. Impulse schossen in Bruchteilen von Sekunden in meinen Unterleib. 

Beim Bier sassen wir uns gegenüber, seine Hand zum ersten Mal in meinem Nacken. Umfasste meinen Hals, zog mich, wenn auch noch nicht ganz, nah an ihn heran. Das zweite Mal im Hotelzimmer, der Griff fest, fordernd, als wir aufs Bett fielen. Wir vögelten, schmeckten, rochen uns und es passte einfach.

15.06.2011

Zufall

«Das Zufällige ist immer das Wertvollste»
Robert Walser

14.06.2011

Prachtexemplar

Schön, was man alles so im Publikum entdecken kann, wenn man nicht primär wegen der Musik da ist. So ein Death Metal-Konzert ist ja nicht generell meine Sache, doch ich mags ganz gern ein bisschen hart ab und zu. So war es auch visuell ein sehr stimulierendes Erlebnis zwischen wildgewordenen, headbangenden Kerlen zu stehen, die mit nackten, glänzenden Oberkörpern im Stroboskoplicht ihre Seele aus dem Leib zu tanzen und schreien schienen. Hier das Prachtexemplar direkt neben mir... (o.k. etwas jung vielleicht, doch gucken darf man ja ; )


10.06.2011

Missing

Körper und Geist

Gestern hatte ich eine nette Unterhaltung mit einem sehr wortgewandten (zwar leicht zur Schizophrenie neigenden), aber ausserordentlich charmanten Mann. Wir sprachen darüber, wie es sich damit lebt sich treiben zu lassen, von kreisenden Gedanken und die wahrscheinlich unbewusste Suche nach dem perfekten, erfüllenden Erlebnis. Diese Suche ist eine Sucht. Der Wunsch sich fallen zu lassen, die Kontrolle vom Kopf an die Instinkte abzugeben. "...sozusagen den Körper durch den Geist zu ficken", wie er sagte.

Ich frage mich ob es an der Zeit liegt, der verstrichenen und der kürzer werdenden, dass ich immer bereiter werde mich ohne viel zu hinterfragen auf Dinge einzulassen, Grenzen zu überschreiten und meine Sinne nach aussen zu kehren. Die Zeit, weil sie immer kostbarer wird, möglichst intensiv zu erleben und zu nutzen.  Weil sie immer so vollgepackt ist mit Leben, mit Alltag, mit Kontrolle. Ich möchte keinen Plan verfolgen, einfach nur im Hier und Jetzt sein.

Raum und Zeit. Immer mehr wird mir bewusst, wie relativ diese Begriffe sind. Genau so wie Körper und Geist. 

09.06.2011

Schmerzgrenze

Ich frage mich wo meine Schmerzgrenze wirklich liegt. Zu was ich fähig bin – wie viel ich ertragen kann. Ich konnte nicht Stopp sagen. Mein Körper ist übersät mit blauen Flecken, Bissmalen und Striemen von seinen Fingernägeln. Bin wund gefickt und mein Kopf fühlt sich an, als hätte er mir alle Haare ausgerissen. Es tat nicht weh, es tat gut. Zum ersten Mal hatte ich einen Daumen in meinem Poloch als ich kam und sein langer Nagel bohrte sich dabei in mein Fleisch. Er hat den Schlüssel in mir umgedreht...

08.06.2011

Maria Magdalena

Dinge geschehen einfach und ich lasse es zu...

Guido Cagnacci - Kleopatras Tod
Guido Cagnacci - Maddalena svenuta
«...sie sagte dies als eine Frau, die vollständig verstanden hatte.»
aus dem Nag Hammadi Codex

07.06.2011

Spielen

Ich möchte auch mit dir spielen und ich möchte, dass du mit mir spielst.

Ich möchte die Ruhe mit dir spüren. Ich möchte das Offenlassen aller Möglichkeiten bis an die Grenzen auskosten.

Ich stelle mir vor, dass ich auf dem Bett liegen könnte und du neben mir. Wir reden, trinken zusammen Bier und geniessen die Ruhe. Die Äussere. In mir drin wird es das Gegenteil sein... Unruhe, Erregtheit, Verlangen ist in mir und ich geniesse auch dies. Alles, wirklich alles kann geschehen, aber nichts muss. 

Ich stelle mir vor, dass ich den Reissverschluss deiner Hose öffnen könnte. Deinen Schwanz in meine Hand nehmen, seine warme, feine Haut spüren könnte, während er ganz hart wird und ich nicht widerstehen kann ihn zwischen meine Lippen zu nehmen, ihn zu küssen, zu lecken und in meinen Mund zu stecken...

Ich stelle mir vor, wie ich so scharf werden würde, dass ich dich ohne Worte darum bitte, neue Spuren an mir zu hinterlassen...

06.06.2011

Kribbeln

Alles kribbelt, Gedanken kreisen, zu viel Adrenalin pumpt sich durch mein Blut. Der Rausch beginnt von neuem. Ein Freudentanz im Teufelskreis. Fühle die Hitze zwischen meinen Beinen... geil zu sein aufs Geilsein.

31.05.2011

Die mystische Sieben

Ich habe ein Geschenk erhalten. Ein Freund und ehemaliger Geliebter hat mich kabbalistisch analysiert. Sehr lieb und sehr aufschlussreich. Danke.

Meine Karmazahl ist die 7.

"Heiligkeit bedeutet der zu werden, zu dem du berufen und bestimmt bist. Wer nicht er selber wird, hat nicht gelebt."

Die Sieben, im psychologischen Sinn die Zahl des Tabus. Meine Zahl der Heilung.

Orientierungslos kannst Du Dich verlieren, im Irrgarten deiner Möglichkeiten. Zur Steigerung musst Du Tabus durchbrechen, Gesetze ignorieren, tu was Du willst. Liebe unter Deinem Willen und Du bist frei. Deine Weiblichkeit ist ein Seinszustand und keine Aktivität. Du besitzt Sensibilität, Natürlichkeit und Freiraum. Je mehr Du Deine Energien und Emotionen kontrollierst und manipulierst, desto schwächer wird deine Weiblichkeit. Deine innewohnende männliche, aktive Feuerenergie verdampft sozusagen ihre weibliche Essenz. 

Du brauchst Deine eigenen Wege, diese bringen dich in Kontakt mit Deiner Empfindsamkeit und Tiefe, um Dein gesamtes Potenzial zu entfalten. Das heißt, dass Deine Heilung etwas benötigt, was in keiner Beziehung zu finden ist. Seien diese noch so seelenverwandt. 

28.05.2011

Schmerzliches Verlangen

Ich sitze da, in Gedanken versunken. Tauche ab, zurück in die Regennacht. Fasse mir an den Nacken, drücke zu und fühle wieder den Schmerz. Spüre, Deine Zähne in meinem Fleisch. Das Verlangen lässt mich nicht los. Kann nicht. Die brennenden Male auf meiner Haut erinnern mich jede Sekunde daran, was ich will. Dich. Jetzt. An mir, in mir. Und Du weisst es.

27.05.2011

Night and Day...

Spuren

Seine Arme um mich, kein Entkommen. Ich werde an die Reling der Brücke gepresst und lasse mich von ihm beherrschen. Seine Härte zwischen meinen Beinen. Seine Lippen, seine Zähne in meinem Nacken. Er besitzt mich, nimmt sich, was ihm gehört, in diesem Moment.  Bei jedem Biss in meinen Hals, bei jedem Stoss in mich hinein, spüre ich, wie ich weiter die Kontrolle verliere. Es ist gut so, im Regen mitten im Wald, von ihm gefickt zu werden. Es ist perfekt. 

Die Spuren die er auf meinem Körper hinterlassen hat, schmerzen. Ein guter Schmerz. Ich möchte weitere. 

26.05.2011

Das Ganze und seine Teile

Beide liegen mehr auf dem Sofa, als sie sitzen. Sie auf den rechten, er auf den linken Ellenbogen gestützt, mit den Köpfen zur Mitte. Dicht beieinander. Nur Freunde, die sich gemeinsam auf dem Bildschirm Fotos ansehen. Sie sehen sie, aber nicht wirklich. Wirklich ist, dass ihre Köpfe sich so nah sind, dass ihre Haare sich berühren. Es nur eine kleine Bewegung bräuchte, bis ihre Wangen sich streifen. Eine leichte Drehung und ihre Lippen würden sich treffen. Abwechselnd wandern ihre Finger über die Tastatur, in der Hoffnung sie würden sich zufällig berühren. Eine Weile bleiben sie so, geniessen. Stillschweigend für sich. 

Seine Gedanken rotieren und er weiss, dass ein Teil von ihr, ihm gehört. Schon immer hat er ein Stück von ihr besessen. Darf er sich noch mehr nehmen? Was, wenn ich meinen Kopf jetzt drehen würde, denkt sie. Sie hat es bereits getan. Ihre Blicke treffen sich und er weiss, er darf. Ihre Lippen berühren sich. Erst sanft, dann fordernd. Seine Hand umfasst ihren Nacken und zieht sie zu sich. Die Grenze ist überschritten, es gibt kein zurück. Sie denken nichts mehr, fühlen nur. Ihre Lippen, Hände, die zugreifen, über ihre Körper wandern. Sie fühlen sich, schmecken sich, erleben sich so neu. Sie haben eine Tür geöffnet, die sich nicht mehr schliessen lässt...

Slow Motion

25.05.2011

Lügen kommt also von Lieben

Bin auf der Suche nach etwas anderem auf einen lesenswerten Artikel im Folio der Neuen Zürcher Zeitung gestossen... Sehr interessante, be(un)ruhigende Ansichten eines französischen Philosophen über das Thema Lügen als eigene Form der Liebe. Sie sei das Fundament vieler Beziehungen und somit jenes des Glücks.

"In der Freundschaft und in der Liebe ist man über jene Dinge, die man nicht weiss, glücklicher als über jene, die man weiss."
La Rochefoucauld

22.05.2011

Wellness

Ich beobachte durch das kleine Zimmerfenster zwei junge Frauen, wie sie draussen in dem Holzbottich, gefüllt mit dampfendem Wasser, ihre Brüste aneinander reiben. Ihre Lippen berühren sich fast und der gegenseitige Blick in ihre Augen ist wunderbar intensiv. Es gibt nur sie zwei.

Ein voyeuristischer Augenblick, der so viel Schönheit in sich birgt.

Als ich mich umdrehe, sehe ich ihn auf dem Bett liegen, vertieft in seine Lektüre. Habe mich zwar eben erst angezogen und bin bereit die Bergluft zu geniessen, doch ich will sie jetzt auch diese Zweisamkeit. Ihm nahe sein, so nah wie möglich. Ich ziehe meine Schuhe wieder aus und lege mich auf seinen Bauch. Er legt sein Buch weg, lächelt mich an und küsst mich...

"Es ist so schön mit dir Sex zu haben. Diese Zweisamkeit hier mit dir zu geniessen." Seine Worte - meine Gedanken.

20.05.2011

Lieben und Begehren

Die Frage ist, was ist anstrengender, kräfteraubender – die Lust, das Seinwollen beiseite zu schieben und in Schach zu halten, zu verzichten und versuchen nicht daran zu denken, oder seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und Risiken einzugehen und dabei die möglichen Konsequenzen auszublenden?

Es ist nichts vorhersehbar und wir leben im Jetzt. Ja, vielleicht bin ich leichtsinnig, riskiere viel, wenn ich meine Wünsche ausleben möchte. Doch der Drang ist so stark, dass es besser ist, wenn ich es tue. So kann alles im Gleichgewicht bleiben. Meiner Seele geht es gut. Wenn ich etwas unterdrücke, geht es mir schlechter. Und wenn es mir schlecht geht, nimmt das auch negativen Einfluss auf meine Umgebung. 

Klar ist es wichtig ein Ziel zu haben. Und es sollte lauten 'Glücklich zu sein'. Das Streben eines jeden ist es wohl geliebt zu werden und lieben zu können. Und das idealerweise in Zweisamkeit, weil wir dieses Konstrukt gewohnt sind. Ist es so? Ich glaube es gibt kein Alles oder Nichts. Es geht nicht um Gewinnen und Verlieren. Viel mehr um Geben und nehmen. 

"Mein Credo bei all dem, was ich tue, ist, ihm nichts wegzunehmen. Und das hat über all die Jahre sehr gut funktioniert. Ganz im Gegenteil, ist es für ihn auch manchmal eine Bereicherung", so beschreibt es die Spurensucherin. Genau so sehe ich es auch.

Man kann mehr als nur einen Menschen lieben und begehren. Und manchmal, entgegen jedem Konformismus, auch gleichzeitig. Es gibt eben wirklich nicht nur Schwarz und Weiss, sondern viele Grautöne und Grauzonen, in denen man sich begegnen kann, und die kann man nicht immer einordnen. Es sind Gefühle, die man nicht in eine bestimmte Richtung lenken oder in dafür vorgesehene Zeiträume pressen kann. Gedanken vielleicht schon eher, aber auch das erfordert sehr, sehr viel Kraft.

19.05.2011

Augenblicke

"Manchmal ist man sich der grossen Augenblicke in seinem Leben bewusst, wenn sie passieren. Manchmal steigen sie aus der Vergangenheit auf. Vielleicht verhält es sich mit Menschen genauso."

James Salter, 'Verbrannte Tage'

14.05.2011

Besorgungen

Ich öffnete das Garagentor ging hinein, stieg in den Wagen und schloss das Tor wieder. Eigentlich hätte ich losfahren sollen. Diverse Besorgungen warteten darauf gemacht zu werden. Stattdessen, besorgte ich es mir selbst.

Als ich mich auf dem Sitz niederliess, den Schlüssel ins Zündschloss steckte und die Ruhe spürte, wurde mir bewusst, dass ich allein war. Für mich, endlich. Niemand rief nach mir oder störte mich und meine Gedanken, die sich nur um das Eine drehen. Ständig lasse ich mich füttern mit geilen Häppchen, lese, höre, fühle die Macht des Verlangens, die sich in mir ausbreitet. Unaufhörlich. Ich muss handeln. 

Erinnerungen kommen hoch. Ich denke daran, was sich hier drin schon abgespielt hat. Wie es sich angefühlt hat in dem engen Raum meine Beine zu spreizen und ausgiebig geleckt zu werden. Wie ein Tropfen meines Saftes auf dem Polster seine Spur hinterlassen hat. Ich spüre beinahe die fremden Hände auf meinem Körper als ich mir selbst zwischen die Beine fasse, meine Jeans aufknöpfe und über meinen Hintern ziehe. Ich höre das Stöhnen und das Atmen, wie Musik aus den Boxen klingen. Ich reibe mich, fingere mich bis ich komme. Allein, zu mir und für mich.

13.05.2011

Heisss

Wie schön auf der Terrasse zu sitzen, die Sonne auf der Haut zu spüren, ein Bier zu geniessen und dabei an etwas anderes zu denken. Die kühle Flüssigkeit rinnt meinen Hals hinab und kühlt mich von innen. Mir ist heiss. Sehr heiss. Und daran ist nicht nur die Sonne schuld...

10.05.2011

Fast ganz Sex

Ein Abend, an dem eigentlich nicht mit Sex zu rechnen war. Nicht nur zyklusbedingt, aber auch. Ich hatte meine Lust unter Kontrolle, beschränkte sie seit Tagen auf die verbale Ebene, obwohl es Gelegenheit gegeben hätte sie auszuleben und ich es dringend nötig hätte endlich wieder einmal gefickt zu werden. Er drehte mich auf den Bauch und fragte, ob er meinen Hintern massieren darf. Bevor ich ja sagte, begann er schon mich zu kneten. Seine grossen, wohlgeformten, kräftigen Hände nahmen meine Arschbacken zwischen die Finger und drückten fest zu. Liessen wieder los und streichelten mich sanft, bevor sie wieder fest zupackten. Ich beherrschte mich zuerst ein wenig, weil ich nicht zu erregt werden, mich nicht gehen lassen wollte. Doch gerade das machte mich dann um so heisser, glaube ich. Ich genoss es einfach, in dem Wissen, dass es nicht zum Äussersten kommen würde. Schön, sich auch mal im Zaum halten zu können, sollen oder wollen.

Er legte seine Hände an meine Pofalte und teilte sie, bevor er seinen harten Schwanz hineinlegte und langsam begann in ihr hin- und herzufahren. Dabei drückte er meine Backen fest zusammen und ich spürte seine Härte und Hitze an mir und hörte sein erregtes Atmen ganz nah an meinem Ohr. Ich hob und senkte mein Becken dabei und streckte ihm meinen Arsch weit entgegen, bevor ich versuchte mich umzudrehen. Ich liebe es ihn in der Hand zu haben und zu wixen. Und das wollte ich jetzt. Unbedingt. So begann ich meine Hand erst langsam zu bewegen und nahm seinen Rhythmus auf. Es ist, wie wenn ich er werde. Meine Hand ist seine Hand, sein Schwanz ist mein Schwanz. Ich gehe mit und fühle wie die Explosion sich nähert. Wir Eins sind. Erst kraftvoll, dann immer schneller bewegte ich meine Finger, bis wir kamen und er uns beide von einem lauten Stöhnen begleitet vollspritzte.

09.05.2011

Gratwanderung

Was ist es eigentlich, das mich so antreibt immer ans Maximum meiner Empfindungen kommen zu wollen? Kann das immer so weitergehen? Wo wird es hinführen? Fragen, die ich mir eigentlich nicht wirklich stelle, aber sie zu stellen glaube zu müssen. Manchmal. Wenn ich bei ihm bin, bin ich es voll und ganz, und wenn ich bei mir bin, in meiner Welt, bin ich es auch. Das wird es sein, was 'es' zum Funktionieren bringt. So lange ich authentisch bin, mir treu, nichts vortäusche – niemandem – kann es weitergehen. So lange ich etwas für mich selbst tue, weil es mir gut tut und nicht, weil ich jemandem schaden möchte.

"Ich weiss noch immer nicht genau, ob Liebe wächst, wenn man sie teilt", las ich heute bei golden_deli. Das frage ich mich auch manchmal. Im Moment und für mich sieht es so aus - fühlt es sich so an. Meine Liebe ist stark und wird zunehmend stärker, zu ihm, zu mir und zum Leben an sich. Ich bin glücklich und er ist es auch. Mit mir. Wäre ich nicht so wie ich bin zur Zeit, wäre es anders mit uns. Es ist eine Gratwanderung – auf der einen Seite vom Grat ist das Paradies, auf der anderen der Abgrund.


08.05.2011

Mutters Tag

 "Ob Muttertag oder nicht... Mütter sind Geschöpfe der Tat, in Momenten der Idylle wie in jenen der Hölle."
M.B.

07.05.2011

Traumdeutung


In meinem Traum lag ich auf dem Rücken in der Wiese, als er mich plötzlich an den Fesseln packte, mich zu sich heranzog und anfing meine Füsse zu massieren. Was soll das wohl bedeuten? Ich werde das jetzt mal folgendermassen interpretieren... Also, erst mal sind Füsse in einem Traum sexuell zu deuten; der Fuss (Phallus) wird in den Schuh geschoben (Vagina). Er nimmt meine Füsse aber in seine Hände, was also zu bedeuten vermag, dass er mich 'in der Hand hat' - ich habe die Füsse nicht mehr auf dem Boden, keine Erdung mehr. Doch statt mir den 'Boden unter den Füssen wegzuziehen' zieht er mich 'über den Boden an meinen Füssen' also genau das Gegenteil. Mag bedeuten, dass er mich beherrschen könnte, wenn er wollte und ich es zulasse. Interessanterweise ist es so, dass ich seit einiger Zeit unter nächtlichen Krämpfen in meinen Füssen leide, was ich wiederum so deuten würde, dass diese Verkrampfung eine Folge von unterdrückten, bzw. nicht ausgelebten sexuellen Bedürfnissen meinerseits ist. In Anbetracht meiner gesteigerten Libido also eigentlich nicht weiter verwunderlich. Fazit: Vielleicht sollte er mein Liebhaber werden... 

06.05.2011

Höhenflug



Gestern durfte ich in den Flieger steigen und mich in ein Reich der Sinne und Leidenschaft entführen lassen... Durfte eine Folge von Köstlichkeiten geniessen von einem wahren Meister, die meine Zunge kitzelten, auf ihr zerflossen, brannten und vor Süssigkeit fast vergehen liess. Dazu die passenden Klänge von sanft bis hart. Ein Höhenflug im wahrsten Sinne des Wortes...  - hoch oben auf einem Arc de Triomphe.


Darüber hinaus wurde ich beschenkt... - und wie! Ich durfte Bilder sehen, die mich wieder in die Luft hoben, meine Leidenschaft entfachten, mich vollends brennen liessen. So heiss... 

04.05.2011

Geile Version


Schon wieder Musik, werden die einen denken, aber die ist für mich sehr wichtig - nicht zuletzt in erotischer Hinsicht  ; )
Am 11. Mai im Club Zukunft in Zürich!

03.05.2011

nice and slow



Slow
Would be the tempo of the restless soul
You have seen what a listless life can bring
Wait, and then you wait until he's waiting for
The latency of everything

Slow
Will be the rhythm of the hummingbird
The quick speed in the shutter of his eye
On flowers you will pose and you will spread the word
on how the world is slowly passing by

Slow
Entireness of your control
Of the moment that is nearly standing still
And wait for a minute and not a second more
Unphased like a forbidden thrill

Gently behind the beat
We shuffle on ancient streets
The reverb of time
Is our vantage point
We slept for a million years
Lived through a million fears
We are not nervous
We will not ask for more

If you can slow up I'm gonna slow up too

Slow
Like the kissing of a lazy cheek
Like the limit and the deadline of the rush
And words, words waiting for you to speak
of getting lost in your eternal crush

Slow
Would be the tempo of the restless mind
You've seen what a listless life can bring
And wait and then he waits until he's waiting for
For the latency of everything

Gently behind the beat
We shuffle on ancient streets
The reverb of time
Is our vantage point
We slept for a million years
Lived through a million fears
We are not nervous
We will not ask for more
Pawns of the troubled times
And kings of our petty crimes
The minds will function
With a small delay
See what the past has planned
The future's a beggar's hand
The more we understand
The slower our days

If you can slow up I'm gonna slow up too 

01.05.2011

Sex mit Stimme

Hätte nie gedacht, dass mich eine männliche Stimme an meinem Ohr so anmachen kann... Mein Horizont hat sich heute Abend definitiv erweitert ; )

Von Plan A zu Plan C



Gedacht war, es mir gestern Abend gemütlich zu machen, mich ein wenig nur um mich zu kümmern. Noch ein paar Mails zu beantworten bei einem Schlummertrunk, und mir anschliessend ein wohliges Bad zu gönnen vor dem Schlafengehen. Nachdem ich den ganzen Tag schon Appetit auf etwas Köstliches hatte, ein Dessert, das mir für den Abend versprochen worden war, und dessen Genuss dann aber leider aus guten Gründen bis auf weiteres verschoben werden musste, schien mir mein Plan B eine gute Alternative zu sein. Doch dann erhielt ich eine Nachricht, deren Inhalt mich wieder ziemlich aufwühlte...

'du bist alleine zuhause.... bist du denn besuchbar? grosse lust, dich zu küssen. deine zunge, deine lippen auf meinen körper zu spüren.'

Meine Lust, mein Appetit wurde wieder angeheizt. Es folgte ein Wortwechsel der geilen Art und das Verlangen meine Lust auszuleben, war fast nicht mehr auszuhalten. So unverhofft die Konversation anfing, so abrupt war sie aber auch zu Ende. Was nun – von Lust zu Frust? Unmöglich, also Plan C.
So liess ich mich endlich in das heisse Badewasser gleiten und genoss die Hitze und die Nässe an meinem Körper. Die Bilder in meinem Kopf und der Duschkopf mit seinem harten Strahl tat sein Übriges, um mein ziehendes Verlangen zwischen meinen Beinen (für's erste) zu stillen.