14.05.2011

Besorgungen

Ich öffnete das Garagentor ging hinein, stieg in den Wagen und schloss das Tor wieder. Eigentlich hätte ich losfahren sollen. Diverse Besorgungen warteten darauf gemacht zu werden. Stattdessen, besorgte ich es mir selbst.

Als ich mich auf dem Sitz niederliess, den Schlüssel ins Zündschloss steckte und die Ruhe spürte, wurde mir bewusst, dass ich allein war. Für mich, endlich. Niemand rief nach mir oder störte mich und meine Gedanken, die sich nur um das Eine drehen. Ständig lasse ich mich füttern mit geilen Häppchen, lese, höre, fühle die Macht des Verlangens, die sich in mir ausbreitet. Unaufhörlich. Ich muss handeln. 

Erinnerungen kommen hoch. Ich denke daran, was sich hier drin schon abgespielt hat. Wie es sich angefühlt hat in dem engen Raum meine Beine zu spreizen und ausgiebig geleckt zu werden. Wie ein Tropfen meines Saftes auf dem Polster seine Spur hinterlassen hat. Ich spüre beinahe die fremden Hände auf meinem Körper als ich mir selbst zwischen die Beine fasse, meine Jeans aufknöpfe und über meinen Hintern ziehe. Ich höre das Stöhnen und das Atmen, wie Musik aus den Boxen klingen. Ich reibe mich, fingere mich bis ich komme. Allein, zu mir und für mich.

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