31.12.2013
Alle Jahre wieder...
11.12.2013
Unmittelbarkeit
Er ist wieder so nah. Es fühlt sich an, wie vom Wind getragen zu werden. Unaufhörlich in eine Richtung. Es ist schön so zu schweben. Dann spüre ich wieder wie ich in einen Sturm gerate, der mir alles entreisst, was mir lieb ist. Träume schlecht, schlafe schlecht. Und dann lässt er mich wieder los und ich denke, alles ist möglich. «Wir sollten einfach zusammen sein. Reden, schauen, bumsen.»
Ich mag Vorhersehbares nicht, und trotzdem habe ich das Bedürfnis mich sicher zu fühlen. Ich will keine Erwartungen haben, denn sie setzen Dinge voraus, die berechenbar sind. Aus Selbstschutz? Purem Egoismus? Kann sein, es ist so simpel, aber am meisten denke ich, um eine Art Unmittelbarkeit zu fühlen. Vom Leben erfasst zu werden. Mit allem zu fühlen. Und ich weiss nur, dass ich es kann, wenn wir uns nah sind.
10.12.2013
Einlassen
«Du ziehst mich an, und zugleich läuten Warnsignale in meinem Kopf oder meinem Herz, wie immer man diese Instanz nennen mag. Ich tauche ab in Dir, vergesse – gefährlich, weil ich kein Mensch bin, der in Konsequenzen denken und fühlen kann, sondern eine, die sich losreisst, ehe sie sich einlässt.»
Nächte am Rande der inneren Stadt, Tanja Langer
04.12.2013
Kompliment
du bist zum ausrasten!
zum ausrasten....schönzum ausrasten....verlockend
zum ausrasten....lusterweckend
21.11.2013
Begegnung
16.11.2013
13.11.2013
Inhalt
Ein Buch.
*
In diesen Erzählungen passiert auf den ersten Blick wenig, und doch geht es um Augenblicke, nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher war, um verhängnisvolle «Demarkationslinien». Seine Figuren gehen nicht durchs Leben, sie stolpern und wissen nicht, wie ihnen geschieht. Die Grenze zwischen Chaos und Ordnung, Harmonie und Katastrophe ist schmal – meist genügt eine Kleinigkeit, dass die Welt das Gleichgewicht verliert. Das Buch ist eine verstörende Erfahrung. In dieser beklemmenden Welt gibt es keinen Notausgang. Sie wird von Verwirrung, Entfremdung, Ohnmacht regiert.
Rezension, Lyrikwelt
«Die Dinge verändern sich, sagt er. Ich weiss nicht, wie sie das tun. Aber sie tun es, ohne dass man es merkt und ohne dass man es möchte.» –Raymond Carver
*
Und nun...?!
12.11.2013
Post!
Der Umschlag steht vor mir. Seit Stunden. Ein dicker, grosser, aus Pappe. Ich wage ihn noch nicht zu öffnen. Angst, Erwartung, Hoffnung, birgt sich darin. Mein Herz rast, wenn ich ihn betrachte. Seine Handschrift, die meinen Namen und meine Adresse zeichnet ist mir so vertraut. Weckt in mir unweigerlich zärtliche Gefühle. Gleichzeitig macht mir seine energische Schreibweise Angst und weckt Spannung in mir. Sie ist so perfekt und fasziniert mich – wieder, immer noch, aufs Neue? Drei Monate kein Lebenszeichen, jetzt Post. Am 11.11. angekommen. Ich kann es kaum glauben, obwohl ich insgeheim jeden Tag, wenn ich den Briefkasten öffnete einen Anflug von Enttäuschung fühlte.
Ich weiss, wenn ich den Umschlag aufmache, ist ein neuer Schritt getan. Vor oder zurück, ich weiss es nicht. Eigentlich kann es nur ein Treten an Ort sein. Möglich, dass er mir nur etwas zurückgibt, was ich ihm geliehen hatte. Zwei Filme um genau zu sein. Kann sein, dass er genau jetzt, zu diesem Zeitpunkt schreibt, weil der dritte Teil der Trilogie erschienen ist und er mir diesen als endgültigen 'Abschluss' geben möchte. Kann aber auch sein, dass er Dinge zu Papier gebracht hat, die mich erneut verletzen werden, mich in ein tiefes Loch stürzen lassen und ich habe (noch) die Macht dies zu verhindern, in dem ich den Umschlag einfach nicht öffne.
05.11.2013
Aufgabe
Was für ein überwältigendes Gefühl es sein muss, sich aufzugeben, jemandem in die Hände, der so halten kann.
04.11.2013
Einer dieser Tage
Heute ist wieder einmal so ein Tag, an dem ich mich bei jedem halbwegs attraktiven Mann, der mir begegnet, frage, wie er wohl fickt.
02.11.2013
Entblösst
Ihr Po streckt sich ihm entgegen. Entblösst und bereit. Er steht da, bestimmt beobachtend, ein leicht arroganter Blick, erregt und erregend. Seine Hand, bereit zuzugreifen, doch weit weg. Die Blicke brennen sich in ihre Haut. Feuchte bahnt sich ihren Weg durch den Schoss in ihre Spalte. Nass und offen werden ihre Löcher. Bereit für seine Finger, seine Männlichkeit. Sie will ihn aufnehmen, voll und ganz, überall hinein. Seine Kraft spüren, seine heftigen Stösse, die ihr Innerstes erschüttern. Den Schmerz, die Wohltat.
29.10.2013
Auszug 3
Letzter Abschnitt aus Sashas Roman:
Es ist wie am Ende von 'The Italian Job', wo sich das Gold vorne und die Leute alle hinten im Bus befinden, und das Fahrzeug über einem Abgrund hängt. Eine falsche Bewegung und das ganze Ding stürzt über die Kante.
So ist das auch hier.
Schachmatt.
Was ich aus diesem ganzen kleinen Abenteuer mitnehme ist folgendes:
Sex ist ein überzeugendes Argument.
Es ist wie am Ende von 'The Italian Job', wo sich das Gold vorne und die Leute alle hinten im Bus befinden, und das Fahrzeug über einem Abgrund hängt. Eine falsche Bewegung und das ganze Ding stürzt über die Kante.
So ist das auch hier.
Schachmatt.
Was ich aus diesem ganzen kleinen Abenteuer mitnehme ist folgendes:
Sex ist ein überzeugendes Argument.
23.10.2013
Herbstgefühl
Ein wunderbarer, milder Herbststurm... ich hätte heute Früh stundenlang unterwegs bleiben können. Die Zeit ist bei mir nun auch angekommen und es ist okay.

18.10.2013
Dreamteam
Thom und Flea. Ein absolutes Dreamteam!
'Cymbal Rush', bei 46'... und, und, und,... Wahnsinn.
17.10.2013
Vom Reden und Schweigen
Heute habe ich auf zwei Blogs sehr interessante Gedanken über das Schweigen gelesen. Sie brachten mich dazu auch meine zu formulieren zu versuchen, weil Schweigen etwas ist, was mir schon sehr viel schmerzvolle Zeit bereitet hat.
(Schattentänzerin und Peter, ich hoffe Ihr habt nichts dagegen, dass ich Euch hier zitiere und verlinke)
Wer schweigt, demonstriert seine Macht.
Wer schweigt, will strafen.
Wer schweigt, schweigt im Grunde der Dinge gar nicht.
Schweigend zeigt er uns seine kalte Gleichgültigkeit.
Peter
Wer schweigt, ist ohnmächtig und hilflos.
Wer schweigt, will sich schützen.
Wer schweigt, weiß nicht, was er noch sagen soll.
Wer schweigt, hat aufgegeben.
Wer schweigt, findet keine Erklärungen mehr.
Wer schweigt, fürchtet den Sog der Worte.
Schattentänzerin
Es kommt doch wie bei allem darauf an, auf welcher Seite man sich befindet. Ist man der der redet, oder der der schweigt. Ich war in der Beziehung mit einem mir wichtigen Menschen, abwechselnd, einmal in dieser, dann wieder in der anderen Rolle. Und alle beide führten nicht zu einem Miteinander. Weder im Stillen, noch in der Konversation. War ich die Redende, empfand ich sein Schweigen als Bestrafung oder Schwäche. War ich die Schweigende, fühlte ich mich gelähmt und hilflos.
Vielleicht soll uns Schweigen, wie ein Time-out, helfen, die Gedanken neu zu ordnen, weil man gar nicht anders kann? Schafft es Zeit und Luft, da wo Worte sie uns rauben würden? Was ich erfahren habe ist, dass Schweigen, egal auf welcher Seite man sich befindet, die kraftvollste Art der Kommunikation ist. Schreien und Toben ist zwar laut, doch niemals so gewichtig, wie nichts zu sagen. Denn man ist allein mit sich, wenn man schweigt, genau so wie wenn man keine Antwort erhält. Es ist etwas Absolutes, das eben nicht mit Worten relativiert werden kann. Für beide Seiten schmerzvoll, aber manchmal der einzige Weg hinaus aus einem Teufelskreis. Mit der Zeit, spätestens dann, wenn man die Gefühle auf der anderen Seite einmal zu spüren bekommen hat, kann man den anderen vielleicht besser verstehen. Ohne Worte. Lernen zu schweigen, obwohl man reden möchte – angreifen, erklären, sich verteidigen, wehren... – zu erkennen, wann es sinnvoller ist, nichts mehr zu sagen – ist wohl etwas vom Schwierigsten überhaupt.
(Schattentänzerin und Peter, ich hoffe Ihr habt nichts dagegen, dass ich Euch hier zitiere und verlinke)
Wer schweigt, demonstriert seine Macht.
Wer schweigt, will strafen.
Wer schweigt, schweigt im Grunde der Dinge gar nicht.
Schweigend zeigt er uns seine kalte Gleichgültigkeit.
Peter
Wer schweigt, ist ohnmächtig und hilflos.
Wer schweigt, will sich schützen.
Wer schweigt, weiß nicht, was er noch sagen soll.
Wer schweigt, hat aufgegeben.
Wer schweigt, findet keine Erklärungen mehr.
Wer schweigt, fürchtet den Sog der Worte.
Schattentänzerin
Es kommt doch wie bei allem darauf an, auf welcher Seite man sich befindet. Ist man der der redet, oder der der schweigt. Ich war in der Beziehung mit einem mir wichtigen Menschen, abwechselnd, einmal in dieser, dann wieder in der anderen Rolle. Und alle beide führten nicht zu einem Miteinander. Weder im Stillen, noch in der Konversation. War ich die Redende, empfand ich sein Schweigen als Bestrafung oder Schwäche. War ich die Schweigende, fühlte ich mich gelähmt und hilflos.
Vielleicht soll uns Schweigen, wie ein Time-out, helfen, die Gedanken neu zu ordnen, weil man gar nicht anders kann? Schafft es Zeit und Luft, da wo Worte sie uns rauben würden? Was ich erfahren habe ist, dass Schweigen, egal auf welcher Seite man sich befindet, die kraftvollste Art der Kommunikation ist. Schreien und Toben ist zwar laut, doch niemals so gewichtig, wie nichts zu sagen. Denn man ist allein mit sich, wenn man schweigt, genau so wie wenn man keine Antwort erhält. Es ist etwas Absolutes, das eben nicht mit Worten relativiert werden kann. Für beide Seiten schmerzvoll, aber manchmal der einzige Weg hinaus aus einem Teufelskreis. Mit der Zeit, spätestens dann, wenn man die Gefühle auf der anderen Seite einmal zu spüren bekommen hat, kann man den anderen vielleicht besser verstehen. Ohne Worte. Lernen zu schweigen, obwohl man reden möchte – angreifen, erklären, sich verteidigen, wehren... – zu erkennen, wann es sinnvoller ist, nichts mehr zu sagen – ist wohl etwas vom Schwierigsten überhaupt.
16.10.2013
Tippfehler
Seit langem wieder mal ein Freudscher Verschreiber von mir, der fast in Druck gegangen ist:
'Liebemöbel' statt 'Liegemöbel'.
Wär diesmal ja nicht so schlimm gewesen... sinngemäss ja fast dasselbe. Aber, note to self: KONZENTRATION!
'Liebemöbel' statt 'Liegemöbel'.
Wär diesmal ja nicht so schlimm gewesen... sinngemäss ja fast dasselbe. Aber, note to self: KONZENTRATION!
13.10.2013
Alles zu seiner Zeit
Vertrauen in ihn, Vertrauen in mich, dass ich ihn zu mir nach Hause einladen konnte, ohne es zu verlieren. Er hätte, statt mit mir auf dem Sofa zu sitzen und Kaffee zu trinken, vieles von mir verlangen können – von mir haben können. Dinge, die ich ihm zu anderer Zeit mit Freude gegeben habe. Er hat meine Grenze erkannt. Hat man einem Menschen einmal sein Innerstes offenbart und es wurde richtig erfasst, bleibt etwas ganz Besonderes zurück.
Sportprogramm
Meine Wahl für das begleitende Kopfprogramm zu den kommenden Crosstrainer-Einheiten. 44 Episoden. Mal sehen, was sich da in meinem Kopf tut, während meine Kondition verbessert wird...
08.10.2013
Good old days
Gregory Peck / Deborah Kerr 1959, 'Innapropriate'
Ich liebe die alten Filme. Schon immer. Erinnere mich daran, wie ich als Kind an verregneten Sonntag Nachmittagen den Fernseher in meinem Zimmer angemacht, mich zum Schauen unter der Decke verkrochen habe, und die Welt einfach in Ordnung war. Es braucht manchmal nicht viel...
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01.10.2013
Auszug 2
Sashas, alias Catherines, Existenzphilosophie:
Es gibt etwas, was ich mich immer gefragt habe, seit ich das erste Mal Sex hatte: Warum nennen sie es im Pornofilm 'Cumshot'? Warum 'Cum'? Was ist falsch an Come? Ist das nicht sexy genug? Eine bessere Bezeichnung gibt's doch gar nicht. Cum klingt einfach blöd, billig und nach Wegwerfartikel. Es klingt wie ein Markenname. Cum ist eine Pervertierung der englischen Sprache. Eine, die ich gar nicht ausstehen kann. Wo wir schon mal beim Thema sind: Wenn jemand das Bedürfnis verspüren sollte, abzuwichsen, abzuspritzen oder abzusahnen, dann nur zu, aber nicht in mein Gesicht oder auch nur in die Nähe davon. Aber wenn jemand kommen will, dann bin ich genau die Richtige.
Vielleicht sind Sie jetzt der Meinung, eine gebildete, junge Frau könnte eigentlich Tiefsinnigeres mit ihrer Zeit anfangen, als die überzeugendste Bezeichnung für Ejakulat zu finden. Aber da wäre ich mir nicht so sicher.
Man kann nach der Bedeutung seiner Existenz suchen, so lange man will. Man kann noch so viele Bücher über dieses Thema oder überhaupt irgendein Thema lesen – Wissenschaft, Philosophie, Biologie –, aber ich garantiere Ihnen, Sie werden nie eine zufriedenstellende Antwort finden. Eine Antwort, mit der Sie wirklich glücklich sind, tief drinnen, und die Ihnen das wohlige Gefühl gibt, Sie hätten endlich Ihren Platz in der Welt und den Sinn des Lebens gefunden. Warum?
Weil die Antwort 'Come' lautet. Sie glauben mir nicht? Dann beweise ich es Ihnen...
*
Und den Beweis, den sie auf den nächsten paar Seiten liefert, ist wirklich eine Überlegung wert : )
Auszug 1
Sasha, alias Cathrine, über den Film «Belle de Jour»:
Da muss ich sofort an 'Tagesgericht' denken. Vielleicht wollte Bunuel auch genau darauf hinaus. Eine Frau, die alles hat und der es an nichts mangelt, reduziert auf das Tagesgericht der Speisekarte eines Bordells. Bunuels kleiner Spass. Seine kleine Demütigung. Sie ist immer das Gericht des Tages, jeden Tag. Das Sonderangebot, das sich nie ändert und an dem eigentlich überhaupt nichts 'besonders' ist. Das einzig Besondere an ihr ist ihre Schönheit, die, obwohl göttlich und übernatürlich, letztlich wertlos ist, denn ihr einziger Zweck ist es, Séverines Abstieg ins Hurendasein zu erleichtern, sie zu entwürdigen. Sie ist wie Leber mit Kartoffelbrei. Jeden Tag das Gleiche.
28.09.2013
The other shades of Grey
Mal sehen, wie sich die junge Dame nun als Schriftstellerin macht...
Im Gegensatz zur namentlich verwandten 'Literatur', weiss die Autorin hier zumindest, wovon sie schreibt. Authentizität wird bestimmt nicht zu kurz kommen. Im Gegenteil, denke, nachdem ich die ersten Seiten vor dem Kauf kurz überflogen habe: Hier steckt sogar einiges an praktischem Lernpotential drin. Ein bisschen Phantasterei darf da natürlich auch mitspielen, solange daraus kein abgedroschenes, romantisches Märchen wird. So let's see...
Im Gegensatz zur namentlich verwandten 'Literatur', weiss die Autorin hier zumindest, wovon sie schreibt. Authentizität wird bestimmt nicht zu kurz kommen. Im Gegenteil, denke, nachdem ich die ersten Seiten vor dem Kauf kurz überflogen habe: Hier steckt sogar einiges an praktischem Lernpotential drin. Ein bisschen Phantasterei darf da natürlich auch mitspielen, solange daraus kein abgedroschenes, romantisches Märchen wird. So let's see...
27.09.2013
Bubble
Es fühlt sich seit einer Weile so an, als ob ich in einer Seifenblase dahinschwebe und durch einen dünnen Film beobachte, wie das Leben passiert. 360° Rundumblick, aber er bleibt nirgends wirklich haften. Irgendwie ist alles geradezu schwammig und reizlos. Ich bin ein Teil des Ganzen, aber um mich ist diese unsichtbare Hülle, die mich schützt und zurückhält. Die Frage ist, was wohl passiert, wenn sie platzt. Werde ich fallen und hart aufschlagen oder vom Alltag einfach aufgesogen und absorbiert?
26.09.2013
20.09.2013
Spüren
Seit langem wieder einmal allein unterwegs. Beruflich. Ein Auftrag der angenehmen Sorte: Gast eines Hotels zu sein. Wider Erwarten erlebte ich die Ganzkörpermassage als schön. Zwar von einer Frau vorgenommen, die mir nicht sehr sympathisch war, aber ihre Hände hatten mich im Griff. Anschliessend ein Saunagang. Die grosszügige Liegelandschaft mitten am Nachmittag ganz für für mich allein. Die Hitze, Entspannung, Ruhe und Ungestörtheit... ich fasste mir zwischen die Beine. Der Blick zur Tür. Niemand. Langsam kam die Lust. Schweisstropfen auf meiner Haut. Feuchte überall. Ich spürte mich wieder. Endlich.
19.09.2013
15.09.2013
Ende einer Jagd?
Ich habe genug vom Suchen und Streben. Vom hinter etwas herjagen, das ich nicht einmal richtig beschreiben kann. Intensität? Ich wünsche mir Zufriedenheit. Möchte zufrieden sein mit dem Leben, das ich führe. Lernen geradeaus zu laufen. Nicht mehr süchtig zu sein nach dem erfüllenden Moment, weil das Leben kontinuierlich stattfindet.
Es macht keinen Sinn zwei Leben gleichzeitig zu leben, wenn das eine dabei Schaden erleidet. Es gab eine Zeit, da haben sie sich gegenseitig befruchtet, konnten sich bereichern. Ich war in einer Art Schwebezustand und der Alltag war auf eine wunderbare Weise intensiv. Ein solcher Zustand kann wohl nicht ewig halten – er fällt irgendwann der fehlenden Balance zum Opfer, weil das Gewicht nie gleich verteilt werden kann. Es gilt wieder einen Ausgleich zu finden, jedoch ohne zu jagen. Ich will geduldig sein. Wie ein unruhiger Fluss, der einen geordneten Lauf sucht.
06.09.2013
Millionen Möglichkeiten
«Man muß nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück, es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muß, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muß in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an all seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.»
Rainer Maria Rilke
Get lucky
«Like the legend of the phoenix
All ends with beginnings.
What keeps the planet spinning
The force of love beginning.
We've come too far to give up who we are
So let's raise the bar and our cups to the stars.»
Daft Punk
11.07.2013
10.07.2013
Sterneorakel 28
Die tiefgründigen Sterne begünstigen in erster Linie innere Prozesse, und es lohnt sich auch, auf die innere Stimme zu hören.
*
Somit kehrt hier für unbestimmte Zeit erst mal Ruhe ein.
09.07.2013
03.07.2013
02.07.2013
Sterneorakel 27
Es stellt sich die Frage, wie tief wir nochmals in der Vergangenheit wühlen wollen und welche Fragen wirklich geklärt werden müssen. Gut möglich, dass wir von einem Extrem ins andere fallen, dass wir uns im einen Moment an die Vergangenheit klammern, im anderen Moment die Flucht nach vorn ergreifen wollen. Auch wenn äusserlich noch nicht viel passiert, bringen die Sterne nun intensive seelische Prozesse in Gang, die zum gegebenen Zeitpunkt Folgen haben werden. Am besten lassen wir uns nun auf neue Erfahrungen ein und beobachten, wie es uns damit geht.
*
...
25.06.2013
So ein Tag...
Sie liegt nackt im Bett... auf dem Bauch... fährt mit ihren Fingern über ihren Hintern, streichelt ihn und spürt wie sich ihre Schenkel langsam, wie von selbst, etwas spreizen. Ihre Hand wandert ihrem Pospalt entlang zwischen ihre Beine und sie spürt ihre Wärme in der Nähe des Kitzlers. Sie hält ein bisschen inne... das Gefühl der beinahen Berührung erregt sie stark. Die Hitze, die sie spürt. Ihr Mittelfinger berührt ihn ganz kurz und sanft. Sie ist wie elektrisiert. Er taucht in sie hinein und fühlt die Nässe, fährt hinaus und legt sich wieder auf ihren Kitzler. Diesmal gezielt und ihre Hand fängt an sich energischer zu bewegen. Ihr Becken hebt sich... sie beugt ihre Knie und die Beine gehen weiter auseinander. Ihre Spalte liegt jetzt ganz offen und der Po ragt in die Luft. Die linke Hand gesellt sich von unten dazu und sie steckt sich einen Finger in ihr Poloch während sie sich mit der anderen Hand immer intensiver reibt und sich vorstellt, wie sie von hinten gefickt wird. Ihr Gesicht ins Kissen gedrückt, stöhnt sie laut hinein, als sie sich noch ein wenig weiter aufbäumt und heftig kommt.
24.06.2013
Sterneorakel 26
Es herrschen jetzt beste Voraussetzungen für Reisen nach innen oder Reisen in die Vergangenheit. Wir haben einen direkten Draht zu unseren Gefühlen und spüren, was wir brauchen und was uns gut tut. Deshalb können wir es uns nun erlauben, Entscheidungen instinktiv aus dem Bauch heraus zu treffen. Vielleicht werden wir auch von einer Welle der Nostalgie erfasst und schwelgen in Erinnerungen. Es zieht uns zurück zu den Wurzeln, sodass wir vielleicht auch in der Liebe die guten alten Zeiten wieder aufleben lassen wollen. Wir sehen die Vergangenheit zwar eher in einem verklärten Licht, doch das soll uns nicht weiter stören.
Bei rückläufigem Merkur klappt es mit der Kommunikation meist nicht optimal, und die Gefahr von Missverständnissen ist erhöht. Weil vieles nur angedeutet, aber nicht konkret ausgesprochen wird, müssen wir zwischen den Zeilen lesen können. Dazu kommt, dass die Meinungen unserer Mitmenschen wie auch unsere eigene je nach Tagesform bald wieder ändern können. Merkur bleibt bis zum 20. Juli rückläufig – in dieser Zeit werden wir noch manch wundersame Wendung beobachten.
Die Planetenballung im sentimentalen Sternzeichen Krebs signalisiert, dass wir in nächster Zeit nicht nach logischen Kriterien funktionieren, sondern uns ganz von Gefühlen leiten lassen. Vernunftlösungen interessieren uns kaum.
*
Na, super. Genau das brauche ich gerade!
22.06.2013
21.06.2013
19.06.2013
Mir ist heiss...
...und so bin ich im Büro kurz im Waschraum verschwunden und habe mir ein wenig Abkühlung verschafft. Gegen die innere Hitze versteht sich.
Aussen tropft und klebt es nach wie vor oder jetzt noch mehr. Dafür ist die Konzentratiosfähigkeit (etwas) besser.
Aussen tropft und klebt es nach wie vor oder jetzt noch mehr. Dafür ist die Konzentratiosfähigkeit (etwas) besser.
18.06.2013
Farbe
Es scheint mir, als kehrten mit dem bunten Aufblühen der Pflanzen um mich herum, auch meine inneren Farben langsam wieder zurück. Es regt sich, ganz zaghaft zwar, wieder Lust in mir. Woraus sie genährt wird, ist jedoch nicht das, was ich ich mir erhoffte... oder doch?!
*
Dance in Colour
Some dream of quiet love… I favor chaos.
I want it to hurt. I need to feel it in every single breath.
I want it to burn. I want it to effervesce
until the district’s glowing.
I don’t care where I’m going… just that I’m going.
Daniel Hopewell – The Crookes
Sterneorakel 25
Wir haben jetzt schlicht keinen Plan.
Die Sterne bringen auf den ersten Blick vor allem eines: ein übergrosses Harmoniebedürfnis. Trotz intensivem Wunsch nach Nähe und viel positivem Denken können wir aber nicht zu allem «Ja» sagen. Es werden unterschwellige Differenzen ans Licht gebracht, und das nicht nur mit voller Intensität, sondern unter Umständen auch sehr überraschend. Wenn der Mond am Mittwoch in den tiefgründigen Skorpion tritt, drängen Bedürfnisse ins Bewusstsein, die wir unterdrückt haben. Und je näher der Vollmond rückt, desto mehr spüren wir, dass wir diese Bedürfnisse leben wollen. Der Vollmond vom kommenden Wochenende ist ganz besonders intensiv und kann für Beziehungen einen Wendepunkt bedeuten. Mit der Kraft eines
Vulkans können nun abgespaltene Teile unserer Persönlichkeit aufbrechen, was zu einem Durchbruch im Sinne einer Befreiung oder auch zu heftigen Machtkonflikten und unüberbrückbaren Differenzen führen kann. Beziehungen, in denen einer oder beide Partner auf wichtige Bedürfnisse verzichten müssen, werden zugunsten von mehr Lebendigkeit kräftig durchgeschüttelt.
*
Geschüttelt, nicht gerührt!
17.06.2013
12.06.2013
Graue Masse
Ich bin es wirklich leid, so lustlos durch die Gegend zu rennen. Der Frühsommer ist endlich da, und ich sehe trotzdem nur zähen Nebel. Geist und Körper – im Einklang. Was sonst ein erstrebenswerter Zustand ist, geht mir langsam auf die Nerven. Möchte die graue, grübelnde Masse in meinem Kopf, zumindest körperlich, kompensieren! Ich bräuchte dringend einen guten Fick, verspüre aber keine Lust.
11.06.2013
09.06.2013
Trentemøller
Bild anklicken. Vielleicht geht's!
(Für alle die sich fragen, wer DM's Support war... und so.)
(Für alle die sich fragen, wer DM's Support war... und so.)
07.06.2013
06.06.2013
Freier Wille
Im Grunde war alles perfekt, sagte ich, es gab nichts, was ich an Sonja nicht mochte, und mein Leben war genau so, wie ich es mir wünschte. Dann sah ich Iwona wieder, und es war, als habe sie Macht über mich. Ich wusste welchen Schaden ich anrichte und dass ich kaum eine Chance hatte, nicht irgendwann ertappt zu werden. Aber ich hatte keine Wahl, ich konnte nicht anders. Antje sagte, ich mache es mir ein bisschen einfach. Sie glaube an den freien Willen. Hast du das nie erlebt, fragte ich, dass du etwas getan hast, obwohl du wusstest, dass es falsch war? Auch das ist freier Wille.
Aus 'Sieben Jahre' von Peter Stamm
04.06.2013
03.06.2013
Sterneorakel 22
Ups, schon wieder eine Woche rum!
Ich fasse mich diesmal kurz:
*
Hoher Druck und viel Ungewissheit... Es werden diese Woche vor allem Fragen aufgeworfen, aber kaum Antworten geliefert. Die Gedanken kreisen im Kopf, doch die Klarheit fehlt. Lassen wir uns nicht verrückt machen, wenn wir vorübergehend ratlos sind. Die Sterne fordern uns jetzt auf, zur Ruhe zu kommen. Pflegen wir deshalb Momente der Besinnung und hören wir auf unsere innere Stimme.
27.05.2013
Sterneorakel 21
Folgende Fragen stellen sich uns jetzt: Mit welchen Menschen möchten wir in Zukunft eine intensivere Beziehung pflegen oder gemeinsame Projekte realisieren? Welche Menschen
inspirieren uns?
Die Liebessterne zeigen sich wechselhaft. Gefühle werden spontan und offen zum Ausdruck gebracht – aber was wir heute empfinden, erleben wir morgen vielleicht schon wieder anders. Das kann uns selber ebenso verwirren wie unseren Partner. Doch widersprüchliche Gefühle wollen zugelassen werden, auch wenn wir lieber Klarheit hätten. Versuchen wir deshalb, einen allfälligen Schwebezustand auszuhalten. Sicherheit gilt es jetzt in uns selber zu finden; denn sie kann nicht eingefordert werden, wenn sie fehlt. Es wäre deshalb kontraproduktiv, würden wir Druck aufsetzen und Entscheidungen forcieren. Damit würden wir beim Partner nur eine Abwehrhaltung erzeugen. Es dürften sich nun auch Fragen rund um Nähe und Distanz stellen. Scheinbar unvereinbare Bedürfnisse können uns nun zu schaffen machen. Vielleicht wünschen wir uns mehr Verbindlichkeit, doch der Partner will sich nicht festlegen. Oder wir nehmen widersprüchliche Bedürfnisse in uns selber wahr: möchten unseren eigenen Weg gehen, gleichzeitig aber nicht auf das Zusammenleben mit unserem Partner verzichten.
*
Schokoladenweisheit
«Die Liebe ist die Aktivität der Müssigen und die Musse der Aktiven.»
Edward Bulwer-Lytton
26.05.2013
Prophezeiung
Ich habe deine Hände an deine Beine gefesselt und du liegst auf dem Bauch. Deine Jeans habe ich bis zu den Knien heruntergerissen. Dein Arsch streckt sich mir entgegen. Deine Schamlippen klaffen auseinander, und die Erregung hinterlässt eine kleine schleimige Spur an deinen Schenkeln. Dein Arsch ist mit Striemen meines Gürtels überzogen und sehr rot. Ich habe dich schon mit meinen Fingern ausgiebig gefickt, du atmest heftig und bettelst um meinen Schwanz... ich reisse dich an deinen Haaren zurück und dringe gleichzeitig bis zum Anschlag in deine heisse, triefende Spalte. Du schreist auf während ich dich hart durchficke. Du kommst mit einem Stöhnen. Ich ziehe mich aus dir zurück um dich gleich darauf in dein enges Löchlein zu ficken. Mein Schwanz reibt heiss in deinem Anus. Nach einigen Stössen ziehe ich ihn heraus und spritze in deine Haare und dein Gesicht.
*
25.05.2013
Kern der Sache
«Alle anziehenden Leute sind immer im Kern verdorben, darin liegt das Geheimnis ihrer sympathischen Kraft. Wenn man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, dass die wirklich glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat.»
Oscar Wilde
24.05.2013
Für den Arsch II
Ich nehme mir schliesslich Dinge, die lese sehr zu Herzen. Man frau muss sich in der Zwischenzeit zu helfen wissen und für das nächste Mal vorbereitet sein.
23.05.2013
22.05.2013
Spam
Habe zum ersten Mal, vor dem automatischen Löschen, die ersten Zeilen dieses Spam-Mails gelesen, dass ich wohl bereits zum zwanzigsten Mal bekommen habe. Natürlich geht es ums Abzocken, oder vielleicht doch um was anderes...?!
«Liebe Echilea, verzeihen Sie mein Eindringen, mein Name ist Lieutenant XXX...»
Hätte ich vielleicht mal was spüren sollen?
21.05.2013
Sterneorakel 20
Die neue Woche kann mit einem Zitat von John Lennon auf den Punkt gebracht werden: «Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.» Die Sterne kündigen eine ebenso unberechenbare wie unruhige Woche an. Die Ereignisse dürften sich überstürzen, und bisher sichere Werte können sich in Luft auflösen. Die Sterne erzeugen zurzeit einen starken Veränderungsdruck – doch es macht keinen Sinn, aktiv zu werden, wenn wir gar nicht wissen, was wir überhaupt wollen. Neben Ungewissheit in beruflichen Belangen und Herzensfragen könnten sich nun Zweifel im Zusammenhang mit unseren Lebenszielen einstellen. Wir könnten von einer Welle der Sehnsucht heimgesucht werden, sind in sentimentaler oder melancholischer Stimmung, wissen aber noch nicht genau, wonach wir konkret suchen. Gewohnheiten sind schön, doch jetzt will Abwechslung ins Leben kommen. Weil im Moment vieles offen und unsicher ist, dürfen wir uns auch erlauben, in gewissen Bereichen nicht weiter zu wissen. Wenn wir uns und anderen Raum geben, können sich Lösungen zum rechten Zeitpunkt von selber ergeben. In der zweiten Wochenhälfte verleiten
die Sterne zu Höhenflügen, bergen aber auch die Gefahr von Abstürzen. Wir zweifeln vielleicht an der Liebe unseres Partners oder wissen selber nicht mehr, was wir in der Liebe überhaupt wollen. Es stellt sich jetzt die Frage, ob wir unserer Wahrnehmung vertrauen können oder ob wir nur vorübergehend in einer Phase des Zweifels stecken. Antworten gibt es keine, dafür immer mehr Fragen – warten wir also ab!
*
Gut Ding will Weile haben...
16.05.2013
15.05.2013
Sterneorakel 19
Mit Offenheit und Flexibilität fahren wir in dieser Woche am besten. Wir sind gut beraten, wenn wir die Dinge nicht zu eng sehen, sondern offen sind für andere Meinungen und für Alternativen. Noch immer fordern uns die Sterne nämlich zum Loslassen auf: Wir müssen uns lösen von fixen Vorstellungen, von Projekten oder auch von Menschen. Zukunftspläne wollen neu definiert werden. Stürzen wir uns nicht in ein neues Projekt oder in eine neue Beziehung, nur um uns zu trösten oder um zu vergessen. Oft ist es in den nächsten Tagen schwierig, zwischen Fakten und Spekulationen oder zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Wenn wir verschiedene Versionen einer Geschichte hören oder wenn unser Bauchgefühl etwas anderes sagt als unser Verstand, ist es kaum möglich, zu einer klaren Einschätzung zu kommen. Auch die Präsenz von Neptun signalisiert, dass wir uns im Moment lieber verschiedene Optionen offen halten als dass wir konkrete Pläne schmieden oder Entscheidungen in Herzensfragen fällen. Eher möchten wir uns nun aus Verpflichtungen lösen und Raum schaffen für Neues. In bestehenden Beziehungen ist es besonders wichtig, dass wir uns wenn immer möglich aus der Alltagsroutine ausklinken, denn der Wunsch nach Abwechslung ist gross.
*
Ich habe mit dem 'Entrümpeln' angefangen...
12.05.2013
11.05.2013
Sehnsucht
Ich sass mit einer Freundin an einem langen Tisch in einer Gartenwirtschaft am See. Es war Abend, nicht kalt, aber auch nicht warm, denn es wehte eine frische Brise, als sich zwei Mädchen zu uns setzten. Die eine mit Jacke, die andere in einem ärmellosen Top, das ihre blauen Flecken und Male an Ihren Oberarmen schön zur Geltung brachte. Meine Freundin schaute mich mit grossen Augen an und es war klar, dass sie dachte die arme sei gestürzt oder misshandelt worden. Ich aber sah das Leuchten in ihren Augen, den Stolz und ihren Genuss, seine Zähne noch immer an sich spüren zu können. Die Situation weckte in mir beinahe Neid und eine unstillbare Sehnsucht.
07.05.2013
Sterneorakel 18
Am Sternenhimmel spielt sich Bedeutsames ab. Innerhalb von nur einem Monat ereignen sich zwei Mondfinsternisse (25. April und 25. Mai) und eine Sonnenfinsternis (9./10. Mai). Das sind machtvolle Konstellationen, die im globalen Geschehen oft mit wichtigen Ereignissen einhergehen. Die (in Europa
nicht sichtbare) Sonnenfinsternis vom Freitag begünstigt Ablösungsprozesse und grundlegende Veränderungen – sie fordert sie aber auch.
Gut möglich, dass wir uns mit gewissen Entwicklungen nicht mehr identifizieren können. Die Sterne helfen uns, das Wesentliche zu erkennen und wahre Werte zu schätzen. Fragen der Wertschätzung beschäftigen uns denn auch intensiv. Im ungünstigen Fall bzw. bei fehlender Wertschätzung können sich nun auch Aggressionen entladen. Die aktuelle Betonung des Südmondknotens, insbesondere durch den Konfliktplaneten Mars, fordert in dieser Woche zudem Vergangenheitsbewältigung und Konfliktbereinigung. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie Negativspiralen durchbrochen werden können.
Neptun verleitet am Wochenende zu Wunschdenken, sodass uns die Fantasie einen Streich spielen könnte. Aufgrund unserer Liebessehnsucht sind wir nun leicht zu täuschen und neigen dazu, uns zuviel zu versprechen – oder selber Versprechungen abzugeben, die wir nicht einhalten können.
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Es brodelt spürbar...
04.05.2013
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«Die Liebe lässt sich durch keinerlei 'muss' und durch keinerlei 'darf nicht' regeln, sondern einzig und allein durch den freien Wettbewerb mit dem Universum.»
02.05.2013
Sterneorakel 17
Wir würden es uns gern gemütlich und kuschelig einrichten, und vor allem hätten wir gern Sicherheit, doch die Sterne erlauben das leider nicht. Wir müssen uns aus der Komfortzone herausbewegen, auch wenn es unangenehm oder riskant ist. Zu gewinnen gibt es Intensität und Leidenschaft im seelischen und erotischen Bereich. Wenn wir den Mut haben, unseren tiefsten Sehnsüchten zu folgen und auch die Wünsche des anderen ernst zu nehmen, wird es zwar vielleicht gefährlicher, dafür aber auch spannender und letztlich befriedigender. Auch wenn wir vor lauter Vorsicht oder Angst am liebsten alles so lassen würden, wie es immer war, oder wenn wir gar eine frühere Situation wiederherstellen oder zu einer früheren Liebe zurückkehren möchten, sind jetzt Schritte in eine neue Richtung gefordert. Versuchen wir also nicht, etwas aufrechtzuerhalten, was seine Zeit überdauert hat. Auch halbherzige Kompromisse gehen nicht; die Sterne fordern Konsequenz.
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Besser spät, als nie.
26.04.2013
Karma
Ich mache mir dauernd Gedanken, suche Erklärungen, lese, höre in mich hinein und stosse immer wieder auf diesen Begriff: «Karma». Er war und ist mir durchaus nicht fremd. Habe ich doch eine ausgeprägte feinstoffliche Ader in mir. Sehe es als gegeben, dass es zwischen Himmel und Erde einige Dinge gibt, die sich unserer Logik entziehen. Und ich befürworte das absolut. Genau so wie wir Naturgewalten nie im Griff haben werden. Ich denke so oft der Begriff Karma auch missbraucht wird und schon beinahe abgedroschen klingt, birgt er vieles in sich, das es zu ergründen lohnt. Und dass ich nun zu dieser Zeit so intensiv immer wieder über ihn stolpere (im wahrsten Sinne des Wortes; bin gestern schon das zweite Mal schmerzvoll gestürzt nach einer für mich unmissverständlichen Folge einer Handlung, die damit im Zusammenhang steht), kam ich nicht umhin meine 'Problematik' mal mit ihm in Relation zu setzen, sprich mit der Bedeutung, die er in diesem Zusammenhang haben könnte. Die Problematik ist kurz formuliert die, dass ich aus einem Menschen, der mich über zwanzig Jahre meines Lebens schon begleitet, nicht schlau werde. Immer wieder tritt er in mein Leben, meist zu den erdenklichst ungünstigsten Zeitpunkten und richtet Chaos an, was meist allerdings zugleich Gutes und Schlechtes bewirkt. Dieser Blog ist zum grossen Teil auf Grund dessen entstanden als dies zuletzt geschah und nun, scheint es wieder so weit zu sein. Die Pause war nicht lang dieses Mal. Meist vergingen drei bis fünf Jahre. Ich denke mittlerweile, es handelt sich um eine karmische Verbindung, die zwischen uns besteht...
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Karma (n., Sanskrit: कर्मन् karman, Pali: kamma „Wirken, Tat“) bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren.
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«Karmische Verbindungen sind oft sehr schmerz- und leidvoll. Bei der ersten Begegnung entsteht oft eine extreme Anziehungskraft und ein inniges Verlangen nach dieser Person. Gerade sexuell auch sehr intensiv und stark. Diese tiefe Sehnsucht ist oft mit einem schmerzvollen Gefühl verbunden, da die andere Person einen Teil von einem selbst in sich trägt und diese Verbindung mit einem Zauber umgeben wird, der sich nur schwer beschreiben lässt. Es gleicht einer tiefen Liebe, die mit einer unglaublichen Intensität und vor allem bedingungslos erlebt wird. Wie ein Spiegel, in den wir schauen und uns selbst wieder finden. Telepathische Erlebnisse sind nicht von Seltenheit. Selbst wenn die räumliche Distanz gross ist, so ist die Person doch zu spüren und man vermag ihre Gedanken aufzufangen. Begegnet man sich wieder, verspürt man Gefühle, die sich nicht erklären lassen. Sie sind von Innigkeit und Distanz zugleich geprägt. Trennungen begleiten solche Verbindungen immer wieder oder haben sogar Bestand. Dabei glaubt man ein Stück weit die Kontrolle über sein Leben zu verlieren und empfindet eine tiefe Leere. Die Energien, die vom anderen empfangen werden, sind plötzlich nicht mehr zu spüren. Der Fluss scheint unterbrochen zu sein und eine starke Sehnsucht wird spürbar. Karmische Beziehungen müssen wachsen und benötigen ihre Zeit. Man hat im Leben so manche Lernaufgabe – in diesem Fall handelt es sich um ein Beziehungskarma, das es zu lösen gilt. Man lernt und wächst durch einander, wobei Geduld ein wichtiger Faktor ist. Oft ist es so, dass beide Partner in verschiedenen Lebensmodellen fest verankert sind und nicht gleich oder nie den Weg aus diesen hinausfinden. Sie können nicht als Paar zueinander finden, aber auch nicht voneinander loslassen. Dies ist meist ein langer Leidensweg, begleitet von Gefühlen mit denen man nicht wirklich umgehen kann. Deshalb zieht einer der beiden sich auch meist wieder zurück, zumindest für eine Zeit, bis seine Seele die Ereignisse wieder verarbeitet hat. Das Innere der Partner kann in Sekundenschnelle in Höhen und Tiefen versetzt werden. Worte können zu Verletzungen ungeahnten Ausmasses führen und in Tiefen reissen, aus denen man glaubt nur schwer wieder empor zu gelangen. Allerdings können auch unbeschreibliche Höhen erlebt werden. Liebe wird erlebt, wie sie noch nie zuvor erlebt wurde – bedingungslos und tief. Etwas, von dem man sich nicht distanzieren oder entziehen kann. Bei jedem Versuch der Distanz wird der andere einem wieder Energien und Zeichen geben und ihn dadurch zurückholen. Es findet ein Zusammenspiel statt, das mit Loslassen, Zulassen, Leiden und Glücklichsein einhergeht. Dies führt letztlich zu der Erkenntnis, dass diese Liebe, die für diesen Menschen empfunden wird, zugelassen werden muss. Sie wird immer vorhanden sein und ist mit einem Seelenband verbunden, welches nicht zu trennen ist. Es wird einem immer von hoher Bedeutung sein, dass es dem anderen gut geht, auch wenn wir keine Liebesbeziehung mit ihm führen können. Es ist nicht immer möglich und auch nicht immer förderlich eine solche Beziehung in Partnerschaft zu leben. Man erlebt in der Verbindung mit diesem Menschen genau das, was für die eigene Entwicklung wichtig und damit unserem Lebensweg förderlich ist. Und für diese Entwicklung braucht es diese karmische Verbindung, in seinen Extremen und intensiven Gefühlen, um überhaupt die nächsten Schritte gehen zu können. Da wo es uns hinzieht, besteht immer grösstmögliches Wachstumspotential. Man sollte sich dabei aber nicht verlieren und glauben, dass nur dieser eine Mensch für einen als Lebenspartner in Frage kommt, weil die Gefühle so stark sind. Es kann zwar sein, aber meist ist er nur Impulsgeber. Karmische Menschen können ein absolutes Geschenk sein für den eigenen Entwicklungsprozess, wenn man den Mut findet sehr viel loszulassen und konsequent bei sich selbst und seinen Gefühlen bleibt.»
25.04.2013
Sterneorakel 16
Ab Mittwoch spüren wir einen intensiven Wunsch nach Nähe und Erotik, und am Donnerstag kann uns nichts mehr zurückhalten: Der magische Vollmond im emotionalen Sternzeichen Skorpion zieht uns in seinen Bann und weckt leidenschaftliches Begehren. Wir lassen uns
nun hauptsächlich von unserem Instinkt leiten, was uns in abenteuerliche Situationen bringen kann. Der Vollmond wird von einer partiellen Mondfinsternis begleitet, die bei guter Witterung um 22 Uhr sichtbar sein wird. Eine Mondfinsternis steht symbolisch für eine starke Anziehungskraft und für besondere Intensität im zwischenmenschlichen Bereich. Die Gefühle gehen sehr tief und wühlen auf. Gut möglich, dass wir eine Begegnung als schicksalhaft erleben. Wer sich jetzt findet, lässt sich so schnell nicht mehr los! Widerstehen wir jedoch der Gefahr, besitzergreifend zu sein, und halten wir unsere Eifersucht im Zaum. Die Sterne fordern nämlich nicht nur klare Bekenntnisse, sondern auch die Bereitschaft zum Loslassen.
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Haltet Euch fest!
24.04.2013
Es ist wie es ist
Ich wollte hier kurzerhand enden und alles stilllegen, und zwar aus Gründen, die nicht wirklich dazu reichen es zu tun. Den Menschen, den es primär betrifft, den ich damit schützen wollte – damit verhindern wollte, dass er mich und mein Tun weiter verfolgt, ist es, wie ich schmerzvoll erfahren musste, nicht wert zu schützen. Und wenn doch, wird er es irgendwann selbst erkennen, dass seine Annahmen falsch waren. Es ist wie es ist. Nicht gestern oder morgen, sondern jetzt. Ich scheine immer wieder an Menschen zu geraten, die nicht zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterscheiden können. Es scheint am Karma zu liegen. Ich muss daraus wohl etwas lernen. Ich bin dabei. Echt. Und wie es beim Lernen ist, gibt es schlimmste Rückschläge und Hoffnung zugleich. Ich bin echt. Ich schildere hier nichts, was nicht meinem tiefsten Inneren entspringt. Wieso sollte ich auch? Es ist mein Blog. Meine Plattform. Ich brauche kein Verständnis, verstehe mich ja selbst meistens nicht. Wer sich offenbart wird verletzlich. Damit muss ich leben lernen (und mit einigem mehr).
20.04.2013
19.04.2013
Aus der Ruhe
Ich schüttle meinen Kopf, wenn ich an ihn denke. Er bohrt sich durch tiefe Hirnwindungen, die ich längst stillgelegt habe. Und dann spüre ich, wie er ihn festhält. Seine Hand in meinem Nacken.
Erinnerungen kommen hoch und ich versuche sie zu verdrängen. Gleichzeitig merke ich, wie sie in mir Verlangen auslösen, bevor ich es ganz schaffe.
Er soll mich einfach in Ruhe lassen!
17.04.2013
Pop up
Ich sitze heute früh morgens wie jeden Tag mit meinem ersten Kaffee in der Hand auf dem Sofa. Gedankenversunken betrachte ich den Bildschirm meines neuen MacBooks auf meinem Schoss, als plötzlich oben rechts ein Fenster aufpopt. Neues Betriebssystem, neue Extras… – Fuck! Ich sehe 'seinen' Namen. Eine Mail ist soeben reingeflattert. Was soll das?!Es ist Frühling, ja. Die Hormone, what ever! Aber, wir sind doch verdammt noch mal wirklich durch die Hölle gegangen! Im Himmel waren wir auch, ja. Ganz weit oben...
«The Fish knows everything».
16.04.2013
Sterneorakel 15
Die Sterne bieten uns schon zu Wochenbeginn genau das, was wir meisten brauchen: Erholung vom ganzen Stress und Knatsch. Neben Entspannung haben die sanftmütigen Liebessterne noch einiges mehr zu bieten, nämlich viel Zärtlichkeit, Romantik und besonders genussvolle erotische Momente. Die Venus läuft seit Montagmorgen durch das sinnliche Sternzeichen Stier und weckt unser Bedürfnis nach körperlicher Nähe.
Mit dem Eintritt der Venus in den Stier kehren in dieser Woche auch wieder mehr
Ruhe und Harmonie ins Liebesleben ein. Wir suchen nicht mehr in erster Linie die
Freiheit und das Abenteuer, sondern sehnen uns wieder stärker nach Geborgenheit und Sicherheit in einer Beziehung. Im Zeichen des sinnlichen Stiers nehmen wir uns viel Zeit für das Zusammensein mit unserem Liebsten und verwöhnen ihn nach allen Regeln der Kunst. Wir fühlen uns jetzt am wohlsten, wenn wir unserem Partner möglichst nahe sind und lieb gewonnene Rituale mit ihm pflegen können.
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Schön.
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