Drei Tage Geschäftsreise. Liege gerade in meinem Hotelbett in Dänekmarks Hauptstadt und verzehre mich nach ihm. Er hat mir ein Paket mitgegeben, dass ich aber noch nicht öffnen darf. Warte ungeduldig auf seine Anweisungen, die ich aber erst morgen früh erhalten werde. Mir wird ganz anders, wenn ich die Holzschachtel auf meinem Nachttisch anschaue... stelle ich mir doch einige Dinge vor, die darin verborgen sein könnten. Ob ich es wohl wirklich aushalte zu warten und einzuschlafen?
31.08.2011
30.08.2011
Zustand
sitzen – reden – sich nähern – entfernen – seine Hand in meinen Haaren – Kraft – Schmerz – Lust und Gier – seine Härte in mir – verschmelzen – einfrieren – loslassen – für immer?
29.08.2011
Bezauberung
«Wo ist dein Selbst zu finden? Immer in der tiefsten Bezauberung, die du erlitten hast.»
Hugo von Hofmannsthal
26.08.2011
Hungerrast
Seine Absicht, seine Worte, liessen mich so scharf werden. Es verblüfft mich immer mehr, wie seine Art mir etwas mitzuteilen mich schon in solche Erregung versetzen kann. Wie das Ziehen in meinem Unterleib so stark wird, dass ich es unmöglich ignorieren kann.
Ich las und nahm die Worte mit, als ich aus dem Haus ging, mich ins Auto setzte und losfuhr. Ich kam nicht weit. Nicht möglich, mich aufs Fahren zu konzentrieren bei dieser Geilheit in mir. So fuhr ich auf einen Parkplatz, schob meinen Rock hoch und schloss die Augen. Egal, ob mir jemand zuschaute, ich musste mich jetzt befingern, meine Lust befriedigen. Genau wie man starken Hunger verspürt und kurz vor der Unterzuckerung notfallmässig etwas essen muss.
Ich musste nicht einmal an seinen Schwanz denken. Es reichte vollkommen mir vorzustellen, wie er mir sagt, was er mit mir machen will. Wie seine Forderung mir keine Wahl lässt, mich zu widersetzen. Ich fingerte mich durch den dünnen Stoff meines Slips, der sich dabei mit meinem Saft vollsaugte. Mein eigenes Stöhnen liess mich noch weiter in diese Lust hinein tauchen und so kam ich drei mal kurz hintereinander so heftig, dass es beinahe schmerzte.
Kraft
25.08.2011
Süss
Um die Peitsche wirst du mich im richtigen Augenblick bitten, und den Schmerz wirst du geniessen. Er wird süss sein, wie Zuckerbrot.
Manipulation
Er sagt, mit einem resignierten Lächeln im Gesicht, es sei doch so, dass ich ihn manipuliere. Ich ihn bewusst dazu bringen würde, mir verfallen zu sein.
Dabei sei er es, sage ich, der mich manipuliert. Mich durch die Hölle schickt und dann wieder mit sich in den Himmel fliegen lässt – mich mit Zuckerbrot und Peitsche gefügig macht.
«Das Fehlen sichtbarer Gewalt erlaubt der Manipulation, sich als jene Freiheit auszugeben, die sie entzieht.»
Friedrich Hacker
23.08.2011
Wahrscheinlich
«Ich will Dich irgendwann ficken... das muss sein», schreibt der grosse Unbekannte. Wahrscheinlich ist es so.
Sein Wollen und seine ausführlich beschriebenen Absichten gefallen mir. Womöglich könnte mich sein fremder Schwanz in mir weiter bringen in meiner Erkenntnis, süchtig zu sein. Nicht nach 'ihm', sondern einfach nach purem Sex. Kompromisslos und hart an der Grenze. Losgelöst von jedem Funken Verstand. Es wäre ein Test. Eine Prüfung meiner selbst...
21.08.2011
20.08.2011
Nur noch spüren
Als seine Spitze in mich eindringt, meine ich vor brennendem Schmerz aufschreien zu müssen. Langsam wieder raus, wieder rein - die weiche Haut seiner Eichel macht es mir leichter es zuzulassen, mich zu entspannen. Die Tatsache, dass ich seinen Schwanz so sehr begehre, lässt mich weiter werden. Ich werde immer gieriger und bereiter den Schmerz hinzunehmen, ihn zu geniessen. Die Erwartung des Ganzen, dass er sich in seiner vollen Grösse seinen Weg in mich bahnt, bringt mich fast um den Verstand und ich verliere mich in einem Rausch aus Geilheit, Schmerz und Hingabe. Als er von Vordringen in Stossen übergeht, bin ich von solch einer wahnsinnigen Intensität an Gefühl erfüllt, dass ich nur noch spüre. Es existiert nur noch sein Schwanz in meinen Hintern.
19.08.2011
Erwartungsvoll
Zärtliches Streicheln, ein angehauchtes Tätscheln, spüren, wie er zusieht, wenn seine Fingerspitzen über meine Haut gleiten. Auf dem Bauch liegend geniesse ich und bin dennoch angespannt, weil ich weiss was kommen wird. Irgendwann. Meine Erregtheit lässt mein Becken erwartungsvoll kreisen. Und dann: seine Hand trifft mit einem vollendeten Schlag meine linke Pobacke. Er lässt seine Finger auf den langsam anschwellenden Striemen liegen, während der ausgelöste Lustschauer meinen ganzen Körper durchströmt. Bevor er durch ist, drescht seine Hand nochmals auf dieselbe Stelle hinab und lässt meine Haut brennen wie Feuer. Ich liebe es und hoffe er wird meine rechte Seite nicht verschonen.
17.08.2011
Rückschritt
Bin ihm schon wieder erlegen. Gefühle hin oder her – die Vernunft schafft's nicht sich bei mir durchzusetzen. Bei ihm auch nicht. Muss die Suche nach dem neuen Spielgefährten wohl vorerst aufgeben. Nichts mit Selbstbetrug. Wobei mein Verhalten, wie auch mein Vorhaben wohl in ähnlichem Masse unvernünftig ist.
Er sollte die Finger von mir lassen, weil er mich ganz will und ich sollte mich von ihm fern halten, weil er eine tickende Zeitbombe ist. Bei so viel Gefühl für zwei Männer gleichzeitig besteht akute Explosionsgefahr.
16.08.2011
Spielgefährte
Ich komm nicht weiter. Sehne ich mich wirklich nach ihm oder einfach danach, wieder hart genommen zu werden? Um den Verstand gefickt zu werden, wie von ihm? Diese Gefühle, falls sie wirklich da sind, kotzen mich langsam an. Möchte wieder einen Level, oder zwei oder drei, auf der Gefühlsebene nach oben steigen. Ist mir alles zu tief. Wo bleibt nur meine Lust um der Lust willen? Brauche dringend einen anderen, gleichgesinnten Spielgefährten um es rauszufinden!
14.08.2011
Büchse der Pandora
Bin wieder hier. Zumindest physisch. Geistig wandle ich noch auf Abwegen, die ich hoffentlich bald verlassen werde. Ich möchte nicht mehr süchtig sein nach ihm. Wurde jetzt genug umher geschleudert. Habe es satt und wünsche mir doch nichts sehnlicher als weiter von einer solch wütenden Gewalt in Besitz genommen zu werden. Mich beherrschen und gleichzeitig fallen zu lassen. Die Tür, die er in mir geöffnet hat, lässt sich nicht mehr schliessen. Wie aus der Büchse der Pandora entweicht nach den Schmerzen und all den Spuren an meinem Körper und in meinem Kopf, letztendlich – hoffe ich – die Hoffnung... (auf mehr.)
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