28.10.2012

Away we go

Aus dem Drang heraus, dieses verf...schneite Land in wärmere Gefilde zu verlassen, möchte ich hier gerne einen kollektiven Koffer packen, der alles enthalten soll, was das Leben zusätzlich verschönern und bereichern kann...


Es sei jede/r die/der Lust hat, eingeladen mit zu packen!

(ja, und es dürfen auch Sachen sein, die nicht wirklich reinpassen – wie zum Beispiel meine Gerte)

(und nein, ich habe (noch) keinen Alkohol getrunken)


Also, «Ich packe in meinen Koffer...»


-DIE Strümpfe...

26.10.2012

I swallow


Escape

Fühle diese Energie in mir heute. Ein Gemisch aus Lust und Wut. Würde gerne ausbrechen aus meinem Leben. Den Alltag hinter mir lassen und durch die Hintertür verschwinden.


/Nachtrag/
Zwei Stunden später... Nein, es ist noch nicht besser. Wenn man sich doch verfickt nochmal einfach wohin beamen könnte! Wann wird diese blöde Maschine endlich mal erfunden, verdammt?!

24.10.2012

Gemeinsame Interessen

Irgendwie überschneidet sich der private und berufliche Fokus in letzter Zeit zunehmend. Ist doch immer schön, wenn man die Interessen auf gute Art und Weise verbinden kann...


Heute Abend bin ich zu einem Essen im Atelier des Schöpfers dieser schönen Illustrationen eingeladen. Letztes Jahr hat er bestrumpfte keramische Gefässe entworfen...(die Inspiration dazu oben) Bin gespannt, was jetzt kommt! 









Edouard /Nachtrag/


Es wird noch besser... jetzt auch noch in Lack! (O.k. die Farbe passt eher zu einer Edouarda. Vielleicht kommt er noch in Schwarz ;)

23.10.2012

Ausgleich

Mal eben zum Abreagieren schnell und heftig ficken bitte!


22.10.2012

Form Follows Function

Wie soll man sich bei solchen Pressetexten und sesselbedingter Vorbelastung bitteschön auf die Arbeit konzentrieren?!


«Form follows function» – dieser legendäre Satz von Sullivan hat Generationen von Designern geprägt. Reduzierte Form, sichtbare Funktion – die Insignien funktionaler Gestaltung. Heute es geht um mehr: die Sinnlichkeit des Minimalen. Die Designer haben sich dem Thema neu gewidmet. Und siehe da: Diese Funktion hat Emotion.

Der Atelier Chair ist ein leiser Asket. Leder und Stahl bilden Haut und Skelett – minimiert und zeitlos, elegant und nachhaltig. Straffes Leder umspannt den Stahlrahmen – wie es sich für ein richtiges Stahlrohrmöbel gehört. Die sichtbare Konstruktion gibt den Blick frei auf die Funktion. Und erwünscht: der Patina-Effekt – denn erst im Gebrauch entfaltet das Leder seine wahre Schönheit.

Einfach lässt sich die Kopfstütze verstellen. Das Leder gleitet über die Nackenrolle, die Höhe der Rückenlehne verändert sich. Ungemein angenehm gibt das Leder für die Schulter nach. Ein idealer Ort für Gedankenreisen, zum Ausruhen und Entspannen.




Gnade

«Viele Leute verstehen das nicht», hörte er Lea sagen. 
«Was?»
«Dass Distanz eine Gnade ist.»

Aus dem Buch «Er» von Linus Reichlin

18.10.2012

Unbefriedigend

«Erfüllung ist der Feind der Sehnsucht.»

Erich Maria Remarque

17.10.2012

Edouard




Ich musste mich heute berufsmässig mit diesem Stuhl befassen. Sein Name ist Edouard. Bei diversen anderen Gedanken, die mir so durch den Kopf gingen war es gar nicht so einfach mich sachlich und professionell mit diesem Möbel auseinanderzusetzen und etwas aufs Papier zu bringen, was in die Art Magazin passt, für das ich schreibe.

Klebeband. Ja, dieses Mittel zum Zweck hat es mir irgendwie angetan. Ich mag es. Es ist äusserst praktisch, vielseitig und je nach Art auch sehr schön anzusehen. Und in letzter Zeit muss ich oft über diese Eigenschaften nachdenken. So auch heute. Ich kam also nicht umhin mir vorzustellen, wie die schwarzen, auf Hochglanz lackierten Armlehnen doch geradezu prädestiniert sind, meine Unterarme und Hände darauf festzukleben. 

Ich stellte mir also vor, wie ich nur mit einem leicht transparenten, kurzen Latexkleid und Highheels bekleidet auf dem Stuhl Platz nehme und ein netter Herr – also nicht im üblichen Sinne – mir sagt, ich solle eine mir angenehme Sitzposition einnehmen, und sich dann langsam daran macht, mich auf dem weichen Lederpolster zu fixieren. 

Zuerst bittet er mich meine Arme in bequemer Position auf die Armlehnen zu legen. Die glatte Oberfläche fühlt sich noch kühl an, während sich unter meinem Po auf dem schwarzen Leder langsam warm wird. Er beginnt auf der linken Seite mit dem Handgelenk. Gekonnt reisst er die Klebestreifen in der erfolderlichen Länge jeweils kurz mit den Zähnen an, trennt sie von der Rolle und taped sorfgfältig und präzise meine Arme an zwei weiteren Stellen fest. Nach der rechten Seite lächelt er mich an und fragt, ob ich mich wohl fühle. Ich bejahe und beobachte ihn weiter bei seiner konzentrierten Arbeit. Die Beine so weit es die Stuhlbreite erlaubt gespreizt, beginnt er das Tape nun um meine Fesseln zu schlingen und wickelt es ein paar Mal um die Metallbeine herum. Nicht zu fest aber fest genug. Etwas weiter hoch an meinem Unterschenkel macht er dasselbe, damit ich meine Beine schön in dieser Position halten muss. 

Unter meinem Kleid wird es immer wärmer und ich spüre wie sich zwischen meiner Haut und dem Latex ein zarter Schweissfilm bildet. Ich geniesse die feuchte Hitze, die sich langsam zwischen meinen Beinen ausbreitet und werde mir bewusst, dass ich diesem Mann jetzt vollkommen ausgeliefert bin.

13.10.2012

Morgengespräch

Um 10 Uhr morgens trete ich aus dem Lift, gehe auf mein Zimmer zu und kreuze den Weg mit dem netten Zimmerjungen, der mich fragt: «Guten Morgen, wünschen Sie Service?» (Kommt drauf an welchen, denke ich unweigerlich sofort und muss schmunzeln.) «Äh, nein Danke, ich glaube es ist gut wie es ist.» «Kein frisches Handtuch – nichts?» Er schaut mich etwas irritiert an, bis ich ergänze: «Ich habe das Zimmer heute Nacht gar nicht benutzt.» «O.k., alles klar», und lächelt mich etwas verlegen an. 

10.10.2012

Rasend

Es kann ja eigentlich nicht gesund sein, permanent auf der Überholspur zu fahren. Aber es geht nicht anders. So sehr es mich auch fordert und an meine Grenzen bringt, ich will es. Die Lust auf das Spiel, die Gier, sich spüren und leben. Ich gerate manchmal sehr nah an die Leitplanke und dahinter lauert der Abgrund. Trotzdem gebe ich Gas und rase weiter. Ich darf im Geschwindigkeitsrausch einfach nicht den Fokus verlieren. 

07.10.2012

Full rise

Einmal durchgeschüttelt und umgehauen worden. Wieder aufgestanden, aber irgendwie noch ohne feste Bodenhaftung. Ob sie überhaupt jemals da war oder wieder kommt?


Protect you from my needs



It’s just one in a million hearts that feels the way, the way I do 
Am I the chrome man, am I not of great design?
Do I feel love like all of the others or this feeling only mine?
Are you my delicious game? Is it an obvious play?
I’ll eat like a lion and pretend I’m trying but we know it’s one in the same.

Am I one heartbeat away from receiving a damaging shock to my life and believing that love was a cost worth a witness and seeing a larger machine?
Fighting is futile but I can’t concede to interior beliefs that control and deplete you dismounting a love which has grown from beneath you an ancient machine.

We’re on the ground, we can’t go far,
God’s in the hands, as in their hearts,
A poison brain, pass through the day,
Point at the frame, around the flame,
Trust is a form, and as a breed,
I will protect you from my needs,
We can go far, sit where you stand,
And on your heart, and on your man

It’s just one in a million hearts that feels the way, the way I do  

05.10.2012

Countdown

Ich mag keinen Stress und doch benötige ich einen gewissen Druck, um zu Höchstleistungen zu gelangen. Am Produktivsten bin ich, wenn ich auf eine Deadline hinarbeiten muss. Den Druck verstärke ich selbst, in dem ich die Arbeit zusätzlich bis zum letzten Moment, dem richtigen Zeitpunkt, aufschiebe. Ich empfinde es nicht als Schwäche, sondern viel mehr als Stärke und meine Belastbarkeit wächst mit jedem Mal. Sexuell scheine ich genau so zu funktionieren. Ich brauche jemanden der mich herausfordert, mich an die Grenze bringt. Es kickt mich, angetrieben zu werden. Der Fokus auf ein Ziel gerichtet, welches nur erreicht werden kann, wenn ich alles gebe. Die starke Hand in meinem Nacken spürend.