Was ist es eigentlich, das mich so antreibt immer ans Maximum meiner Empfindungen kommen zu wollen? Kann das immer so weitergehen? Wo wird es hinführen? Fragen, die ich mir eigentlich nicht wirklich stelle, aber sie zu stellen glaube zu müssen. Manchmal. Wenn ich bei ihm bin, bin ich es voll und ganz, und wenn ich bei mir bin, in meiner Welt, bin ich es auch. Das wird es sein, was 'es' zum Funktionieren bringt. So lange ich authentisch bin, mir treu, nichts vortäusche – niemandem – kann es weitergehen. So lange ich etwas für mich selbst tue, weil es mir gut tut und nicht, weil ich jemandem schaden möchte.
"Ich weiss noch immer nicht genau, ob Liebe wächst, wenn man sie teilt", las ich heute bei golden_deli. Das frage ich mich auch manchmal. Im Moment und für mich sieht es so aus - fühlt es sich so an. Meine Liebe ist stark und wird zunehmend stärker, zu ihm, zu mir und zum Leben an sich. Ich bin glücklich und er ist es auch. Mit mir. Wäre ich nicht so wie ich bin zur Zeit, wäre es anders mit uns. Es ist eine Gratwanderung – auf der einen Seite vom Grat ist das Paradies, auf der anderen der Abgrund.
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