31.05.2011

Die mystische Sieben

Ich habe ein Geschenk erhalten. Ein Freund und ehemaliger Geliebter hat mich kabbalistisch analysiert. Sehr lieb und sehr aufschlussreich. Danke.

Meine Karmazahl ist die 7.

"Heiligkeit bedeutet der zu werden, zu dem du berufen und bestimmt bist. Wer nicht er selber wird, hat nicht gelebt."

Die Sieben, im psychologischen Sinn die Zahl des Tabus. Meine Zahl der Heilung.

Orientierungslos kannst Du Dich verlieren, im Irrgarten deiner Möglichkeiten. Zur Steigerung musst Du Tabus durchbrechen, Gesetze ignorieren, tu was Du willst. Liebe unter Deinem Willen und Du bist frei. Deine Weiblichkeit ist ein Seinszustand und keine Aktivität. Du besitzt Sensibilität, Natürlichkeit und Freiraum. Je mehr Du Deine Energien und Emotionen kontrollierst und manipulierst, desto schwächer wird deine Weiblichkeit. Deine innewohnende männliche, aktive Feuerenergie verdampft sozusagen ihre weibliche Essenz. 

Du brauchst Deine eigenen Wege, diese bringen dich in Kontakt mit Deiner Empfindsamkeit und Tiefe, um Dein gesamtes Potenzial zu entfalten. Das heißt, dass Deine Heilung etwas benötigt, was in keiner Beziehung zu finden ist. Seien diese noch so seelenverwandt. 

28.05.2011

Schmerzliches Verlangen

Ich sitze da, in Gedanken versunken. Tauche ab, zurück in die Regennacht. Fasse mir an den Nacken, drücke zu und fühle wieder den Schmerz. Spüre, Deine Zähne in meinem Fleisch. Das Verlangen lässt mich nicht los. Kann nicht. Die brennenden Male auf meiner Haut erinnern mich jede Sekunde daran, was ich will. Dich. Jetzt. An mir, in mir. Und Du weisst es.

27.05.2011

Night and Day...

Spuren

Seine Arme um mich, kein Entkommen. Ich werde an die Reling der Brücke gepresst und lasse mich von ihm beherrschen. Seine Härte zwischen meinen Beinen. Seine Lippen, seine Zähne in meinem Nacken. Er besitzt mich, nimmt sich, was ihm gehört, in diesem Moment.  Bei jedem Biss in meinen Hals, bei jedem Stoss in mich hinein, spüre ich, wie ich weiter die Kontrolle verliere. Es ist gut so, im Regen mitten im Wald, von ihm gefickt zu werden. Es ist perfekt. 

Die Spuren die er auf meinem Körper hinterlassen hat, schmerzen. Ein guter Schmerz. Ich möchte weitere. 

26.05.2011

Das Ganze und seine Teile

Beide liegen mehr auf dem Sofa, als sie sitzen. Sie auf den rechten, er auf den linken Ellenbogen gestützt, mit den Köpfen zur Mitte. Dicht beieinander. Nur Freunde, die sich gemeinsam auf dem Bildschirm Fotos ansehen. Sie sehen sie, aber nicht wirklich. Wirklich ist, dass ihre Köpfe sich so nah sind, dass ihre Haare sich berühren. Es nur eine kleine Bewegung bräuchte, bis ihre Wangen sich streifen. Eine leichte Drehung und ihre Lippen würden sich treffen. Abwechselnd wandern ihre Finger über die Tastatur, in der Hoffnung sie würden sich zufällig berühren. Eine Weile bleiben sie so, geniessen. Stillschweigend für sich. 

Seine Gedanken rotieren und er weiss, dass ein Teil von ihr, ihm gehört. Schon immer hat er ein Stück von ihr besessen. Darf er sich noch mehr nehmen? Was, wenn ich meinen Kopf jetzt drehen würde, denkt sie. Sie hat es bereits getan. Ihre Blicke treffen sich und er weiss, er darf. Ihre Lippen berühren sich. Erst sanft, dann fordernd. Seine Hand umfasst ihren Nacken und zieht sie zu sich. Die Grenze ist überschritten, es gibt kein zurück. Sie denken nichts mehr, fühlen nur. Ihre Lippen, Hände, die zugreifen, über ihre Körper wandern. Sie fühlen sich, schmecken sich, erleben sich so neu. Sie haben eine Tür geöffnet, die sich nicht mehr schliessen lässt...

Slow Motion

25.05.2011

Lügen kommt also von Lieben

Bin auf der Suche nach etwas anderem auf einen lesenswerten Artikel im Folio der Neuen Zürcher Zeitung gestossen... Sehr interessante, be(un)ruhigende Ansichten eines französischen Philosophen über das Thema Lügen als eigene Form der Liebe. Sie sei das Fundament vieler Beziehungen und somit jenes des Glücks.

"In der Freundschaft und in der Liebe ist man über jene Dinge, die man nicht weiss, glücklicher als über jene, die man weiss."
La Rochefoucauld

22.05.2011

Wellness

Ich beobachte durch das kleine Zimmerfenster zwei junge Frauen, wie sie draussen in dem Holzbottich, gefüllt mit dampfendem Wasser, ihre Brüste aneinander reiben. Ihre Lippen berühren sich fast und der gegenseitige Blick in ihre Augen ist wunderbar intensiv. Es gibt nur sie zwei.

Ein voyeuristischer Augenblick, der so viel Schönheit in sich birgt.

Als ich mich umdrehe, sehe ich ihn auf dem Bett liegen, vertieft in seine Lektüre. Habe mich zwar eben erst angezogen und bin bereit die Bergluft zu geniessen, doch ich will sie jetzt auch diese Zweisamkeit. Ihm nahe sein, so nah wie möglich. Ich ziehe meine Schuhe wieder aus und lege mich auf seinen Bauch. Er legt sein Buch weg, lächelt mich an und küsst mich...

"Es ist so schön mit dir Sex zu haben. Diese Zweisamkeit hier mit dir zu geniessen." Seine Worte - meine Gedanken.

20.05.2011

Lieben und Begehren

Die Frage ist, was ist anstrengender, kräfteraubender – die Lust, das Seinwollen beiseite zu schieben und in Schach zu halten, zu verzichten und versuchen nicht daran zu denken, oder seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und Risiken einzugehen und dabei die möglichen Konsequenzen auszublenden?

Es ist nichts vorhersehbar und wir leben im Jetzt. Ja, vielleicht bin ich leichtsinnig, riskiere viel, wenn ich meine Wünsche ausleben möchte. Doch der Drang ist so stark, dass es besser ist, wenn ich es tue. So kann alles im Gleichgewicht bleiben. Meiner Seele geht es gut. Wenn ich etwas unterdrücke, geht es mir schlechter. Und wenn es mir schlecht geht, nimmt das auch negativen Einfluss auf meine Umgebung. 

Klar ist es wichtig ein Ziel zu haben. Und es sollte lauten 'Glücklich zu sein'. Das Streben eines jeden ist es wohl geliebt zu werden und lieben zu können. Und das idealerweise in Zweisamkeit, weil wir dieses Konstrukt gewohnt sind. Ist es so? Ich glaube es gibt kein Alles oder Nichts. Es geht nicht um Gewinnen und Verlieren. Viel mehr um Geben und nehmen. 

"Mein Credo bei all dem, was ich tue, ist, ihm nichts wegzunehmen. Und das hat über all die Jahre sehr gut funktioniert. Ganz im Gegenteil, ist es für ihn auch manchmal eine Bereicherung", so beschreibt es die Spurensucherin. Genau so sehe ich es auch.

Man kann mehr als nur einen Menschen lieben und begehren. Und manchmal, entgegen jedem Konformismus, auch gleichzeitig. Es gibt eben wirklich nicht nur Schwarz und Weiss, sondern viele Grautöne und Grauzonen, in denen man sich begegnen kann, und die kann man nicht immer einordnen. Es sind Gefühle, die man nicht in eine bestimmte Richtung lenken oder in dafür vorgesehene Zeiträume pressen kann. Gedanken vielleicht schon eher, aber auch das erfordert sehr, sehr viel Kraft.

19.05.2011

Augenblicke

"Manchmal ist man sich der grossen Augenblicke in seinem Leben bewusst, wenn sie passieren. Manchmal steigen sie aus der Vergangenheit auf. Vielleicht verhält es sich mit Menschen genauso."

James Salter, 'Verbrannte Tage'

14.05.2011

Besorgungen

Ich öffnete das Garagentor ging hinein, stieg in den Wagen und schloss das Tor wieder. Eigentlich hätte ich losfahren sollen. Diverse Besorgungen warteten darauf gemacht zu werden. Stattdessen, besorgte ich es mir selbst.

Als ich mich auf dem Sitz niederliess, den Schlüssel ins Zündschloss steckte und die Ruhe spürte, wurde mir bewusst, dass ich allein war. Für mich, endlich. Niemand rief nach mir oder störte mich und meine Gedanken, die sich nur um das Eine drehen. Ständig lasse ich mich füttern mit geilen Häppchen, lese, höre, fühle die Macht des Verlangens, die sich in mir ausbreitet. Unaufhörlich. Ich muss handeln. 

Erinnerungen kommen hoch. Ich denke daran, was sich hier drin schon abgespielt hat. Wie es sich angefühlt hat in dem engen Raum meine Beine zu spreizen und ausgiebig geleckt zu werden. Wie ein Tropfen meines Saftes auf dem Polster seine Spur hinterlassen hat. Ich spüre beinahe die fremden Hände auf meinem Körper als ich mir selbst zwischen die Beine fasse, meine Jeans aufknöpfe und über meinen Hintern ziehe. Ich höre das Stöhnen und das Atmen, wie Musik aus den Boxen klingen. Ich reibe mich, fingere mich bis ich komme. Allein, zu mir und für mich.

13.05.2011

Heisss

Wie schön auf der Terrasse zu sitzen, die Sonne auf der Haut zu spüren, ein Bier zu geniessen und dabei an etwas anderes zu denken. Die kühle Flüssigkeit rinnt meinen Hals hinab und kühlt mich von innen. Mir ist heiss. Sehr heiss. Und daran ist nicht nur die Sonne schuld...

10.05.2011

Fast ganz Sex

Ein Abend, an dem eigentlich nicht mit Sex zu rechnen war. Nicht nur zyklusbedingt, aber auch. Ich hatte meine Lust unter Kontrolle, beschränkte sie seit Tagen auf die verbale Ebene, obwohl es Gelegenheit gegeben hätte sie auszuleben und ich es dringend nötig hätte endlich wieder einmal gefickt zu werden. Er drehte mich auf den Bauch und fragte, ob er meinen Hintern massieren darf. Bevor ich ja sagte, begann er schon mich zu kneten. Seine grossen, wohlgeformten, kräftigen Hände nahmen meine Arschbacken zwischen die Finger und drückten fest zu. Liessen wieder los und streichelten mich sanft, bevor sie wieder fest zupackten. Ich beherrschte mich zuerst ein wenig, weil ich nicht zu erregt werden, mich nicht gehen lassen wollte. Doch gerade das machte mich dann um so heisser, glaube ich. Ich genoss es einfach, in dem Wissen, dass es nicht zum Äussersten kommen würde. Schön, sich auch mal im Zaum halten zu können, sollen oder wollen.

Er legte seine Hände an meine Pofalte und teilte sie, bevor er seinen harten Schwanz hineinlegte und langsam begann in ihr hin- und herzufahren. Dabei drückte er meine Backen fest zusammen und ich spürte seine Härte und Hitze an mir und hörte sein erregtes Atmen ganz nah an meinem Ohr. Ich hob und senkte mein Becken dabei und streckte ihm meinen Arsch weit entgegen, bevor ich versuchte mich umzudrehen. Ich liebe es ihn in der Hand zu haben und zu wixen. Und das wollte ich jetzt. Unbedingt. So begann ich meine Hand erst langsam zu bewegen und nahm seinen Rhythmus auf. Es ist, wie wenn ich er werde. Meine Hand ist seine Hand, sein Schwanz ist mein Schwanz. Ich gehe mit und fühle wie die Explosion sich nähert. Wir Eins sind. Erst kraftvoll, dann immer schneller bewegte ich meine Finger, bis wir kamen und er uns beide von einem lauten Stöhnen begleitet vollspritzte.

09.05.2011

Gratwanderung

Was ist es eigentlich, das mich so antreibt immer ans Maximum meiner Empfindungen kommen zu wollen? Kann das immer so weitergehen? Wo wird es hinführen? Fragen, die ich mir eigentlich nicht wirklich stelle, aber sie zu stellen glaube zu müssen. Manchmal. Wenn ich bei ihm bin, bin ich es voll und ganz, und wenn ich bei mir bin, in meiner Welt, bin ich es auch. Das wird es sein, was 'es' zum Funktionieren bringt. So lange ich authentisch bin, mir treu, nichts vortäusche – niemandem – kann es weitergehen. So lange ich etwas für mich selbst tue, weil es mir gut tut und nicht, weil ich jemandem schaden möchte.

"Ich weiss noch immer nicht genau, ob Liebe wächst, wenn man sie teilt", las ich heute bei golden_deli. Das frage ich mich auch manchmal. Im Moment und für mich sieht es so aus - fühlt es sich so an. Meine Liebe ist stark und wird zunehmend stärker, zu ihm, zu mir und zum Leben an sich. Ich bin glücklich und er ist es auch. Mit mir. Wäre ich nicht so wie ich bin zur Zeit, wäre es anders mit uns. Es ist eine Gratwanderung – auf der einen Seite vom Grat ist das Paradies, auf der anderen der Abgrund.


08.05.2011

Mutters Tag

 "Ob Muttertag oder nicht... Mütter sind Geschöpfe der Tat, in Momenten der Idylle wie in jenen der Hölle."
M.B.

07.05.2011

Traumdeutung


In meinem Traum lag ich auf dem Rücken in der Wiese, als er mich plötzlich an den Fesseln packte, mich zu sich heranzog und anfing meine Füsse zu massieren. Was soll das wohl bedeuten? Ich werde das jetzt mal folgendermassen interpretieren... Also, erst mal sind Füsse in einem Traum sexuell zu deuten; der Fuss (Phallus) wird in den Schuh geschoben (Vagina). Er nimmt meine Füsse aber in seine Hände, was also zu bedeuten vermag, dass er mich 'in der Hand hat' - ich habe die Füsse nicht mehr auf dem Boden, keine Erdung mehr. Doch statt mir den 'Boden unter den Füssen wegzuziehen' zieht er mich 'über den Boden an meinen Füssen' also genau das Gegenteil. Mag bedeuten, dass er mich beherrschen könnte, wenn er wollte und ich es zulasse. Interessanterweise ist es so, dass ich seit einiger Zeit unter nächtlichen Krämpfen in meinen Füssen leide, was ich wiederum so deuten würde, dass diese Verkrampfung eine Folge von unterdrückten, bzw. nicht ausgelebten sexuellen Bedürfnissen meinerseits ist. In Anbetracht meiner gesteigerten Libido also eigentlich nicht weiter verwunderlich. Fazit: Vielleicht sollte er mein Liebhaber werden... 

06.05.2011

Höhenflug



Gestern durfte ich in den Flieger steigen und mich in ein Reich der Sinne und Leidenschaft entführen lassen... Durfte eine Folge von Köstlichkeiten geniessen von einem wahren Meister, die meine Zunge kitzelten, auf ihr zerflossen, brannten und vor Süssigkeit fast vergehen liess. Dazu die passenden Klänge von sanft bis hart. Ein Höhenflug im wahrsten Sinne des Wortes...  - hoch oben auf einem Arc de Triomphe.


Darüber hinaus wurde ich beschenkt... - und wie! Ich durfte Bilder sehen, die mich wieder in die Luft hoben, meine Leidenschaft entfachten, mich vollends brennen liessen. So heiss... 

04.05.2011

Geile Version


Schon wieder Musik, werden die einen denken, aber die ist für mich sehr wichtig - nicht zuletzt in erotischer Hinsicht  ; )
Am 11. Mai im Club Zukunft in Zürich!

03.05.2011

nice and slow



Slow
Would be the tempo of the restless soul
You have seen what a listless life can bring
Wait, and then you wait until he's waiting for
The latency of everything

Slow
Will be the rhythm of the hummingbird
The quick speed in the shutter of his eye
On flowers you will pose and you will spread the word
on how the world is slowly passing by

Slow
Entireness of your control
Of the moment that is nearly standing still
And wait for a minute and not a second more
Unphased like a forbidden thrill

Gently behind the beat
We shuffle on ancient streets
The reverb of time
Is our vantage point
We slept for a million years
Lived through a million fears
We are not nervous
We will not ask for more

If you can slow up I'm gonna slow up too

Slow
Like the kissing of a lazy cheek
Like the limit and the deadline of the rush
And words, words waiting for you to speak
of getting lost in your eternal crush

Slow
Would be the tempo of the restless mind
You've seen what a listless life can bring
And wait and then he waits until he's waiting for
For the latency of everything

Gently behind the beat
We shuffle on ancient streets
The reverb of time
Is our vantage point
We slept for a million years
Lived through a million fears
We are not nervous
We will not ask for more
Pawns of the troubled times
And kings of our petty crimes
The minds will function
With a small delay
See what the past has planned
The future's a beggar's hand
The more we understand
The slower our days

If you can slow up I'm gonna slow up too