20.10.2011

I give in


Strangelove 


Strange highs and strange lows 
Strangelove 
That's how my love goes 
Strangelove 
Will you give it to me 
Will you take the pain 
I will give to you 
Again and again 
And will you return it

17.10.2011

Am Feuer

Die Flammen werfen ein glühendes Licht auf meinen nackten Körper, während er mich betrachtet. Ich knie vor ihm auf dem Boden. Er tut es ausgiebig, bevor er ein langes, schwarzes Seidentuch aus seiner Hosentasche zieht und es mir um die Augen bindet. Jetzt fühle ich nur noch – die Hitze des Feuers im Kamin und seine Hände an mir. Erst zart streichelnd, dann ein festerer Griff, als er mir meine Arme auf den Rücken legt und sie fesselt. Ich muss lernen geduldig zu sein. 

Als der erste Schlag mich trifft, atme ich auf und erwarte mit einem riesigen Verlangen den nächsten. Seine Schläge lassen meine Säfte in meinem Innern fliessen und in meinem Schoss wird es heiss und feucht. Ich spüre, wie meine Haut von den Rutenhieben anschwillt und er sie zärtlich mit seinen Fingern berührt, ehe er sie zwischen meine Schenkel bewegt und das erste Mal in mich gleitet. Bevor ein Seufzer aus meinem Mund entweichen kann, trifft mich der nächste Schlag. 

Er entfernt sich von mir und lässt mich wieder warten. Ich halte es kaum aus und geniesse es zugleich, nicht zu wissen, was als nächstes kommt. Ich spüre, wie er sich mir wieder nähert und sich vor mich hinstellt. Er öffnet seinen Gürtel ganz dicht an meinem Gesicht und ich lecke meine Lippen in froher Erwartung, endlich seinen harten Schwanz an ihnen zu spüren. Seine zarte Spitze berührt jetzt meine Wange und ich strecke meine Zunge weit hinaus um sie zu erwischen. Doch er packt mich am Hinterkopf und zieht mich an meinen Haaren nach hinten, um mich dann wieder zu sich zu dirigieren und mir seinen Schwanz weit hinein in meinen Rachen steckt. 

Nach ein paar tiefen Stössen, bei denen mir die Luft wegbleibt, lässt er mich los und ich darf ihn endlich lecken und saugen. Dabei beugt er sich über mich und bindet meine Arme und die Augenbinde los. Sofort nehme ich meine Hände zu Hilfe und halte ihn am Schaft fest, während ich ihn in meinem Mund geniesse. Auch er muss sich jetzt ein wenig beherrschen und nimmt meinen Kopf sanft in seine Hände, dreht mich um und drückt mich dann vor sich mit dem Gesicht zu Boden. Willig und bereit lasse ich es mit mir geschehen und strecke ihm meinen Hintern entgegen. Endlich spüre ich seinen Schwanz zwischen meine Spalte fahren und in mich hinein. Ein langsamer, tiefer erster Stoss in meine nasse Höhle, bevor er mich immer härter und schneller fickt, und ich zum ersten Mal kommen darf.

13.10.2011

Qual der Wahl...

Schwarze Highheels, schwarze hochhackige Lederstiefel oder schwarze Lack-Gummistiefel? 

In erregter Vorfreude

Ich habe wieder einmal eine Aufgabe erhalten und verbringe meine Zeit heute mit Vorbereitungen und in erregter Vorfreude. Ich liebe dieses Gefühl der sich steigernden Lust und Erregung und die Gedanken daran, wie es sein wird, wenn ich ihm das Resultat präsentieren darf...

12.10.2011

Status quo

Status quo (lateinisch für 'bestehender (aktueller) Zustand'). Bezeichnet den gegenwärtigen Zustand einer Sache, der in der Regel zwar problembehaftet ist, bei dem aber die bekannten Möglichkeiten zur Auflösung der Probleme ebenfalls problembehaftet sind.

Was aussah, wie wenn es ein Schlussstrich wäre, ist es nicht. Die Endgültigkeit wurde von ihm aufgehoben. Daran geglaubt, an das wirkliche Ende, habe ich rückblickend wohl nicht. Doch genau gestern, hatte ich mich mit dem Gedanken innerlich ein Stück weit abgefunden. Dann die knappe Mitteilung: "In einer Stunde bin ich bei Dir." Nun also wieder der Status quo; Spuren an meinem Hals, ein ausfüllendes Brennen im Hintern und kurzzeitige Sattheit, weil das wilde Biest in mir gefüttert wurde. Doch er hätte mich vor mir beschützen sollen, hart bleiben. Der Hunger kommt wieder und der Appetit ist riesig – ich möchte nicht, dass er eines Tages alles um sich verschlingt!

11.10.2011

Gib acht!

O Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht? 
"Ich schlief, ich schlief -, 
Aus tiefem Traum bin ich erwacht:
Die Welt ist tief, 
Und tiefer als der Tag gedacht. 
Tief ist ihr Weh -, 
Lust - tiefer noch als Herzeleid: 
Weh spricht: Vergeh! 
Doch alle Lust will Ewigkeit -, 
- will tiefe, tiefe Ewigkeit!"


Friedrich Nietzsche

...


10.10.2011

Zu viel...

...Erwartung
...Lust
...Hingabe
...Macht
...Gefühl
...Enttäuschung
...Schmerz.

Viel zu viel, aber noch nicht genug?



03.10.2011

Sub-Sex versus Blümchensex

Wie es scheint, bin ich unwiederbringlich vom Blümchensex zum submissiven Sex 'konvertiert'. Ja, es scheint mir wirklich eine Art Glaubenssache zu sein. Ich glaube seit der Entdeckung meiner Lust an der Unterwerfung, keinen normalen Sex mehr haben zu können. Das heisst, jeder Versuch es auf die 'sanfte Tour' zu machen, scheitert jedenfalls bereits im Ansatz. 

Ist es mit dieser Neigung wohl so wie mit anderen? Sie existiert von Anfang an in dir drin und irgendwann kommt der Moment, wo sie zum Vorschein kommt und einfach bleibt? Im Nachhinein erinnert man sich an Situationen, in denen die Lust am Schmerz schon aufgeflammt, aber noch nicht in richtige Flammen ausgebrochen ist. Nun lodert das Feuer in mir um so heisser und gefährlicher.

Das Dilemma ist, es funktioniert nicht vom bisherigen 'Blümchensex-Partner' einfach mal auf den Po gehauen zu bekommen. Es kann nicht, wenn ich weiss, dass er das nur macht, um mir Lust zu verschaffen. Ich muss spüren, dass er es genau so braucht. Die Chemie stimmt nicht. Die Formel kann nicht einfach neu berechnet werden. Das Dominieren muss echt sein, genau wie das Unterwerfen. Ein Spiel zwar, aber nicht nur um des Spiel willens gespielt.

Fazit?!

30.09.2011

Näher

Ich kann dich nicht von mir fern halten – je mehr ich es versuche, desto näher kommst du mir! 

27.09.2011

Öffnen


«Alle grossen Verführer wissen, dass man Frauen erst die Augen öffnen muss, damit sie sie schliessen können.»
Henry Miller

23.09.2011

20.09.2011

Aufgabe

Ich mag es, wenn gewisse Männer mir Aufgaben erteilen...

«Ich will, das Du Dich nackt auf den Boden kniest - die Beine etwas gespreizt. 
Dann legst Du Dein iphone auf den Boden - genau zwischen Deine Schenkel - mit der Kameraeinstellung zu Dir und drückst den Aufnahmebutton.
Und dann will ich, das Du es Dir mit den Fingern besorgst!
Dazu hast Du bist Mittwoch Zeit!»

14.09.2011

Kill

...und weil sie so inspirierend ist, gleich noch eins!



Got Love To Kill
Woman,
Skip in and walk like you own the place, baby
Move on
You gotta get your groove on
And take it all

Didn't you want to change the world
Like a child in flight?
But then you turn and walk away
Say goodbye to another day

Hey hey ho ho...

Strong man
You trying to raise your fists with nothin' to fight
Slow down
Ain't no enemy but yourself lover

Didn't you want to change the world
Like a child in flight
But then you turn and walk away
Say goodbye to another day

Hey hey ho ho...

What's it gonna be?
What's it gonna be?
Do you want me?
What's it gonna be?
What's it gonna be?
Do you want me?
Is that even a question in your mind?

Ooh Yeah, so don't fuck me discontent
Like your love is spent
When I'm lying alone
Baby, where's your home
You're lookin' for me
It's all for free
I got love to kill for my man of steel
Burning cold
Telling me no,
You're burning cold
and I can't let you go
No I can't let you go

Hey hey ho ho...

What's it gonna be?
What's it gonna be?
Do you want me?
What's it gonna be?
What's it gonna be?
Do you want me?
What's it gonna be?
What's it gonna be?
Do you want me?
What's it gonna be?
What's it gonna be?
Do you want me?
Is that even a question in your mind?
Is that even a question in your mind?

Consistency



Juliette Lewis Facebookstatus, 14.09.11:
«Trying to find my "new normal" as my sister calls it. But if every day is really never the same and life is constantly changing, and me with it, what is this normal? I thought it'd be a consistency of emotion I suppose. But I've never been the same for long...»


...sie spricht mir aus der Seele.


09.09.2011

Ohnmacht

Auf allen Vieren knie ich nackt auf den groben Holzdielen, während er um mich herumschleicht. Ich weiss nie, wo er sich gerade befindet. Seine Berührungen kommen von überall her. 
Er streicht mir das Haar aus dem Gesicht, wandert mit seinen Fingernägeln über meinen Rücken, um dann wieder bei meinen Lippen anzukommen. Sein Daumen schiebt sich zwischen sie und so fühlt er, ob ich bereit bin. Meine Zähne beissen zu und ich vernehme ein tiefes Raunen aus seinem Mund. Plötzlich fährt seine andere Hand in meine Nackenhaare, zwirbelt sie ein mal um sich und zerrt. Der Schmerz tut gut. Es folgt der nächste, als er mit seiner anderen Hand auf meinen Po schlägt. 

Es scheint der ohnmächtige Moment des Erwartens zu sein, wann und wo er eintrifft, der mich antreibt immer mehr zu wollen...

08.09.2011

Verweile doch!

«Werd' ich zum Augenblicke sagen: 

Verweile doch! Du bist so schön! 

Dann magst du mich in Fesseln schlagen, 

Dann will ich gern zugrunde gehn!»

Johann Wolfgang von Goethe

05.09.2011

Verlangen


Du gewährst mir nicht, was ich jetzt am meisten will – ihn an meiner Zunge, in meinem Mund. Du geniesst mein Verlangen, das Deine Unnachgiebigkeit provoziert.

31.08.2011

Warten


Drei Tage Geschäftsreise. Liege gerade in meinem Hotelbett in Dänekmarks Hauptstadt und verzehre mich nach ihm. Er hat mir ein Paket mitgegeben, dass ich aber noch nicht öffnen darf. Warte ungeduldig auf seine Anweisungen, die ich aber erst morgen früh erhalten werde. Mir wird ganz anders, wenn ich die Holzschachtel auf meinem Nachttisch anschaue... stelle ich mir doch einige Dinge vor, die darin verborgen sein könnten. Ob ich es wohl wirklich aushalte zu warten und einzuschlafen?

30.08.2011

Give up yourself unto the moment


Zustand


sitzen – reden – sich nähern – entfernen – seine Hand in meinen Haaren – Kraft – Schmerz – Lust und Gier – seine Härte in mir – verschmelzen – einfrieren – loslassen – für immer?

29.08.2011

Bezauberung

«Wo ist dein Selbst zu finden? Immer in der tiefsten Bezauberung, die du erlitten hast.»
Hugo von Hofmannsthal

26.08.2011

I can be myself


Hungerrast


Seine Absicht, seine Worte, liessen mich so scharf werden. Es verblüfft mich immer mehr, wie seine Art mir etwas mitzuteilen mich schon in solche Erregung versetzen kann. Wie das Ziehen in meinem Unterleib so stark wird, dass ich es unmöglich ignorieren kann. 

Ich las und nahm die Worte mit, als ich aus dem Haus ging, mich ins Auto setzte und losfuhr. Ich kam nicht weit. Nicht möglich, mich aufs Fahren zu konzentrieren bei dieser Geilheit in mir. So fuhr ich auf einen Parkplatz, schob meinen Rock hoch und schloss die Augen. Egal, ob mir jemand zuschaute, ich musste mich jetzt befingern, meine Lust befriedigen. Genau wie man starken Hunger verspürt und kurz vor der Unterzuckerung notfallmässig etwas essen muss. 

Ich musste nicht einmal an seinen Schwanz denken. Es reichte vollkommen mir vorzustellen, wie er mir sagt, was er mit mir machen will. Wie seine Forderung mir keine Wahl lässt, mich zu widersetzen. Ich fingerte mich durch den dünnen Stoff meines Slips, der sich dabei mit meinem Saft vollsaugte. Mein eigenes Stöhnen liess mich noch weiter in diese Lust hinein tauchen und so kam ich drei mal kurz hintereinander so heftig, dass es beinahe schmerzte. 

Kraft

Zeus und Thetis, Stanislaw Wyspianski

«Manchmal giert der Mensch nach Schmerz. Möglich, dass der Schmerz die Kraft ist.»
Stanislaw Wyspianski

25.08.2011

Süss

Um die Peitsche wirst du mich im richtigen Augenblick bitten, und den Schmerz wirst du geniessen. Er wird süss sein, wie Zuckerbrot.

Manipulation

Er sagt, mit einem resignierten Lächeln im Gesicht, es sei doch so, dass ich ihn manipuliere. Ich ihn bewusst dazu bringen würde, mir verfallen zu sein.
Dabei sei er es, sage ich, der mich manipuliert. Mich durch die Hölle schickt und dann wieder mit sich in den Himmel fliegen lässt – mich mit Zuckerbrot und Peitsche gefügig macht.

«Das Fehlen sichtbarer Gewalt erlaubt der Manipulation, sich als jene Freiheit auszugeben, die sie entzieht.»
Friedrich Hacker

23.08.2011

Wahrscheinlich


«Ich will Dich irgendwann ficken... das muss sein», schreibt der grosse Unbekannte. Wahrscheinlich ist es so. 

Sein Wollen und seine ausführlich beschriebenen Absichten gefallen mir. Womöglich könnte mich sein fremder Schwanz in mir weiter bringen in meiner Erkenntnis, süchtig zu sein. Nicht nach 'ihm', sondern einfach nach purem Sex. Kompromisslos und hart an der Grenze. Losgelöst von jedem Funken Verstand. Es wäre ein Test. Eine Prüfung meiner selbst...

20.08.2011

Nur noch spüren

Als seine Spitze in mich eindringt, meine ich vor brennendem Schmerz aufschreien zu müssen. Langsam wieder raus, wieder rein - die weiche Haut seiner Eichel macht es mir leichter es zuzulassen, mich zu entspannen. Die Tatsache, dass ich seinen Schwanz so sehr begehre, lässt mich weiter werden. Ich werde immer gieriger und bereiter den Schmerz hinzunehmen, ihn zu geniessen. Die Erwartung des Ganzen, dass er sich in seiner vollen Grösse seinen Weg in mich bahnt, bringt mich fast um den Verstand und ich verliere mich in einem Rausch aus Geilheit, Schmerz und Hingabe. Als er von Vordringen in Stossen übergeht, bin ich von solch einer wahnsinnigen Intensität an Gefühl erfüllt, dass ich nur noch spüre. Es existiert nur noch sein Schwanz in meinen Hintern.

19.08.2011

Erwartungsvoll

Zärtliches Streicheln, ein angehauchtes Tätscheln, spüren, wie er zusieht, wenn seine Fingerspitzen über meine Haut gleiten. Auf dem Bauch liegend geniesse ich und bin dennoch angespannt, weil ich weiss was kommen wird. Irgendwann. Meine Erregtheit lässt mein Becken erwartungsvoll kreisen. Und dann: seine Hand trifft mit einem vollendeten Schlag meine linke Pobacke. Er lässt seine Finger auf den langsam anschwellenden Striemen liegen, während der ausgelöste Lustschauer meinen ganzen Körper durchströmt. Bevor er durch ist, drescht seine Hand nochmals auf dieselbe Stelle hinab und lässt meine Haut brennen wie Feuer. Ich liebe es und hoffe er wird meine rechte Seite nicht verschonen.

17.08.2011

Rückschritt


Bin ihm schon wieder erlegen. Gefühle hin oder her – die Vernunft schafft's nicht sich bei mir durchzusetzen. Bei ihm auch nicht. Muss die Suche nach dem neuen Spielgefährten wohl vorerst aufgeben. Nichts mit Selbstbetrug. Wobei mein Verhalten, wie auch mein Vorhaben wohl in ähnlichem Masse unvernünftig ist. 

Er sollte die Finger von mir lassen, weil er mich ganz will und ich sollte mich von ihm fern halten, weil er eine tickende Zeitbombe ist. Bei so viel Gefühl für zwei Männer gleichzeitig besteht akute Explosionsgefahr. 

16.08.2011

Spielgefährte


Ich komm nicht weiter. Sehne ich mich wirklich nach ihm oder einfach danach, wieder hart genommen zu werden? Um den Verstand gefickt zu werden, wie von ihm? Diese Gefühle, falls sie wirklich da sind, kotzen mich langsam an. Möchte wieder einen Level, oder zwei oder drei, auf der Gefühlsebene nach oben steigen. Ist mir alles zu tief. Wo bleibt nur meine Lust um der Lust willen? Brauche dringend einen anderen, gleichgesinnten Spielgefährten um es rauszufinden!

14.08.2011

Büchse der Pandora

Bin wieder hier. Zumindest physisch. Geistig wandle ich noch auf Abwegen, die ich hoffentlich bald verlassen werde. Ich möchte nicht mehr süchtig sein nach ihm. Wurde jetzt genug umher geschleudert. Habe es satt und wünsche mir doch nichts sehnlicher als weiter von einer solch wütenden Gewalt in Besitz genommen zu werden. Mich beherrschen und gleichzeitig fallen zu lassen. Die Tür, die er in mir geöffnet hat, lässt sich nicht mehr schliessen. Wie aus der Büchse der Pandora entweicht nach den Schmerzen und all den Spuren an meinem Körper und in meinem Kopf, letztendlich – hoffe ich – die Hoffnung... (auf mehr.) 

24.07.2011

Entschleunigen


















Es ist gut. Rückzug auf eine Insel im Norden. Unter 
zahllosen Kiefern weilen, viel lesen und versuchen 
in meinem Kopf ein bisschen Ruhe zu schaffen – die 
kreisenden Gedanken zu entschleunigen, damit ich sie 
wieder einfangen kann.


22.07.2011

Abstand



«Je grösser eine Sache oder ein Geschehnis, desto grösser auch der Abstand, den es zu gewinnen gilt.»


Wladimir Majakowski (1893-1930)

15.07.2011

Gefunden

...meine Suche ist beendet.

12.07.2011

Elementar

«Was ich suchte, war das Gefühl, von einer wütenden, ungezähmten Gewalt umhergeschleudert zu werden, in deren Zentrum etwas absolut Elementares lauerte.»
Haruki Murakami, 
Gefährliche Geliebte

Warten

Sex, Nähe, Macht, Hingabe. Einige Tage war es gut. Zu gut? So wollte er nun beiläufig wissen, ob unsere Erlebnisse hier Einzug halten, einen Platz haben. Hatte lange befürchtet, dass er diese Frage irgendwann stellen würde, da ich ihm genau so beiläufig einmal von meinem Spiegel hier erzählt habe. Weit bevor zu erahnen war, welche Verbindung wir eingehen würden. Da wir 'transparent' sein wollten, habe ich ihm erklärt, dass dem so sei. Dass hier sozusagen mein Alter Ego schreibt und die Erfahrungen mit ihm natürlich nicht halt machen vor der Reflexion, da sie sehr elementar für mich seien. Ich hatte bereits erwartet, dass er mich dafür bestrafen würde. Mir Zeit stehlen würde, sich mir wegnehmen würde für eine Weile - oder gar für immer? Ich weiss es nicht. Er hat mich so vereinnahmt und schon einmal nicht aufgefangen, als ich mich fallengelassen habe. Hat mich wieder hochgehoben und genommen, dass nun vielleicht doch mein Selbsterhaltungstrieb wieder geweckt geworden ist. Wer meint er eigentlich, dass er sei, mich dauernd auf eine Reise durch Himmel und Hölle zu schicken? Ich bin wie ich bin. Und genau so hat er mich gewollt. Ich war noch nie so sehr ich, wie heute. Manchmal denke ich, es ist mir zu viel, zu intensiv. Ich nehme alles in mir auf, was auf mich trifft. Strahle wiederum aus, dass meine Sinne geschärft sind, und es kommt noch mehr. Wie viel kann ich nehmen – wie viel geben? Heute fühle ich mich stark, doch wie wird es morgen sein? Die Stille zwischen uns lässt zu viel Raum für Interpretation. Sämtliche Worte werden auf die Waagschale gelegt – die ausgesprochenen, wie auch die unausgesprochenen. Doch ich möchte stark bleiben – ihm seine gewünschte Zeit lassen zum Nachdenken, auch wenn das Warten eine Qual ist. Ich möchte es für mich tun.

I wanted it for myself


After the storm
Had passed
I wondered how long
The break in the clouds would last

I saw something in your eyes
I'm sure
(Oh baby) I saw it
Something in your eyes
I wanted it for myself

I sit and I wait
And I stare
Still wishing for a divine intervention
To lift me from my chair

I saw something in your eyes

I'm sure
(Oh baby) I saw it
Something in your eyes

I saw something in your eyes
I'm sure
(Oh baby) I saw it
There was something in your eyes
I wanted it for myself

You and I have come so far
We've reached beyond the farthest star
Time and time and time again
I want you back
You were a friend
We can't pretend

I saw something in your eyes
I'm sure
(Oh baby) I saw it
Something in your eyes
I wanted it for myself

10.07.2011

Befriedigter Schlafmangel

Sonntag, 6.30h, schon wach. Wieso schaff ich's einfach nicht mal auszuschlafen? Befinde mich sogar in einem abgeschlossenen Raum, im Gästebett auf dem Dachboden meiner besten Freundin. Kein Kindergeschrei, kein Lärm von aussen dringt herein. Ganz für mich. Nur Sonnenstrahlen, die mir durch den hellen Vorhangstoff ins Gesicht scheinen. Eigentlich schön, aber jetzt gerade nicht wirklich. Drei Stunden sind einfach definitiv zu wenig. Mangels irgend etwas Greifbarem, das mir als Augenbinde dienen könnte, ziehe ich mir den Slip aus und lege ihn mir über die Augen. Versuche weiterzudösen - vergeblich. Es ist heiss hier drin und überhaupt ist mir irgendwie heiss. Schmeisse die Decke auf den Boden und liege so da, nackt auf dem Rücken, damit mir das Höschen nicht von den Augen rutscht. Nicht meine Position. Meine Gedanken beginnen schon wieder zu kreisen. Bilder von gestern Nacht tauchen auf und machen mich scharf. Ziemlich angetrunken und in Stimmung, hatten wir zwei angefangen uns Pornos anzusehen. Ja, dieser James Deen hat trotz seiner Unscheinbarkeit einiges drauf. Erst etwas unmotiviert fange ich an mich anzufassen – will ja eigentlich wieder einschlafen. O.k. wenn nicht schlafen, dann halt anders entspannen. Und so mach ich weiter und ficke mich selbst mit meinen Fingern, reibe meinen Kitzler, als gäbe es kein Morgen und komme nach einer schönen Weile heftig. Und noch mal. Und noch mal, wie's halt nur allein in der Art so geht. Auch gut.

In your Room

In your room
Where time stands still
Or moves at your will
Will you let the morning come soon
Or will you leave me lying here
In your favourite darkness
Your favourite half-light
Your favourite consciousness
Your favourite slave

In your room
Where souls disappear
Only you exist here
Will you lead me to your armchair
Or leave me lying here
Your favourite innocence
Your favourite prize
Your favourite smile
Your favourite slave

I'm hanging on your words
living on your breath
feeling with your skin
Will I always be here

In your room
Your burning eyes
Cause flames to arise
Will you let the fire die down soon
Or will I always be here
Your favourite passion
Your favourite game
Your favourite mirror
Your favourite slave

I'm hanging on your words
living on your breath
feeling with your skin
Will I always be here

09.07.2011

Wellenlängen

«Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.»
Max Frisch, Stiller

08.07.2011

Süchtig

Ein Dachzimmer in einem bescheidenen Hotel. Von draussen dringen Geräusche  der Altstadt durch das offene Fenster in den dunklen Raum und das vorbeiziehende Gewitter drückt die letzte Hitze des Tages hinein. Nur ein bisschen Licht aus den gegenüberliegenden Wohnungen scheint durch die Lamellen der Jalousien und erhellt das kleine Zimmer gerade so, dass sie zwar alles sehen aber vor allem fühlen. Das grosse eiserne Bett, der Spiegel, ihre Körper darin – alles erscheint in dieser Atmosphäre wie für sie geschaffen. Sie steht am Dachfenster, er hinter ihr und küsst ihren Nacken, während seine Hände ihre Schultern umfassen und ihr die Bluse ausziehen. Sie dreht sich zu ihm um und sie küssen sich sanft und lang. Seine Finger wandern weiter entlang ihrem Körper gefolgt von seinen Lippen. An ihrem Schambein hält er einen Moment inne, knöpft ihre Jeans auf und zieht sie langsam herunter. Der Kuss auf ihren Venushügel durch den feinen Slip, löst in ihr wieder dieses abgrundtiefe Verlangen aus. Ihre Sucht nacheinander ist stärker als jede Vernunft. Alle Zweifel – seine, ihre – sie sind weg. Die Zeit steht wieder still. 

Er dreht sie um, streift ihr das Kleid über den Kopf und fasst sie dabei an den Handgelenken. Langsam aber bestimmt, legt er ihre Arme nach oben auf den Fensterrahmen. So hält er sie nun fest umschlossen, mit seiner linken Hand, während seine rechte unter ihren Slip fährt. Die Holzkante schmerzt an ihren Unterarmen, aber sie wehrt sich nicht. Die Hoffnung macht sich in ihr breit, bald noch mehr Schmerzen fühlen zu dürfen – seine Hand wieder in ihrem Nacken, in ihren Haaren. Wie er an ihnen reisst und ihren Körper gefügig macht. Sie spürt, wie seine Hand von hinten an ihre Spalte greift und seine Finger zwischen ihre Schamlippen und in sie hinein gleiten. Sie muss stöhnen und drückt dabei ihren Po weit nach hinten. Dabei berührt sie seinen Schoss und spürt seine Härte. 

Schliesslich lässt er sie los und führt sie hinüber zum Bett, wo sie sich auf die Kante niederlässt. Endlich streift er ihre Hose ganz ab, jedoch ohne ihr die  Schuhe auszuziehen. Sie seien wie für sie gemacht, sagt er. Die hohen Absätze, die schwarzen Lederriemen um ihre Fussgelenke haben ihn so scharf gemacht, als sie kurz vorher noch an einer Lesung teilnahmen und still, mit geschärften Sinnen im Publikum sassen. So fasst er sie jetzt an den Knien und spreizt ihre Beine weit auseinander, während ihre Absätze sich in die Matratze graben. Ihre Spalte ist jetzt weit geöffnet und ihre Nässe glänzt auf ihrer roten und pulsierenden Haut. Er kniet sich hin und leckt sie mit seiner Zunge genüsslich von unten nach oben, bevor er ihren Kitzler mit seinen Lippen umschliesst und fest zudrückt. Sie windet sich mittlerweile unter ihm und möchte seinen Schwanz sehen, seine Härte in sich spüren. Endlich zieht er sich aus. Sie lässt ihre Beine gespreizt und wartet begierig darauf, dass er in sie eindringt. Er hebt ihren Hintern, greift sich ein Kissen und schiebt es unter ihr Becken, damit sich ihre Höhle ihm noch weiter entgegen streckt. Und endlich spürt sie wie seine Spitze sich ihren Weg in sie bahnt. Erst langsam, dann mit einem heftigen Stoss ganz in sie hinein. Gefolgt von weiteren harten Stössen. Ihr schiessen Tränen in die Augen. So viel Verlangen, endlich auf dem Weg wieder gestillt zu werden...

06.07.2011

Aufklärung

Mal was anderes. Darüber bin ich heute in der online Ausgabe einer Schweizer Tageszeitung gestolpert und finde es einfach zu köstlich... 
«Und wie genau machen sie es mit ihren Beinen?»

05.07.2011

Zu viel

Habe mich fallen lassen und er war nicht da, um mich aufzufangen. Es ist ihm zu viel. Zu viele Gefühle für mich sind im Spiel. Wieso muss sich denn jeder gleich in mich verlieben zum Teufel? Gebe ich zu viel? Bin ich zu echt?

Ich möchte Sex und ich möchte Nähe zulassen können. Warum kann dieser Zustand nicht einfach sein, wenn er eintrifft. Warum muss man(n) immer so viel und so weit denken? Das viele Denken, die Angst lähmt uns. Die Zeit ist doch viel zu kostbar, um sie mit 'was wäre wenn' zu füllen. Dinge müssen geschehen, um erlebt zu werden. Alles soll jetzt sein. Ist das zu viel verlangt?

03.07.2011

Love and Sex



Zwei Szenen aus einem wunderbaren Film:
....Liebe aus Sex... und Sex aus Liebe.

01.07.2011

Sein


Wachen und träumen zur gleichen Zeit. Es gibt kein War, kein Wird. Alles ist Jetzt. Der schönste Zustand. Ich will ihn – immer wieder...