31.12.2013
Alle Jahre wieder...
11.12.2013
Unmittelbarkeit
Er ist wieder so nah. Es fühlt sich an, wie vom Wind getragen zu werden. Unaufhörlich in eine Richtung. Es ist schön so zu schweben. Dann spüre ich wieder wie ich in einen Sturm gerate, der mir alles entreisst, was mir lieb ist. Träume schlecht, schlafe schlecht. Und dann lässt er mich wieder los und ich denke, alles ist möglich. «Wir sollten einfach zusammen sein. Reden, schauen, bumsen.»
Ich mag Vorhersehbares nicht, und trotzdem habe ich das Bedürfnis mich sicher zu fühlen. Ich will keine Erwartungen haben, denn sie setzen Dinge voraus, die berechenbar sind. Aus Selbstschutz? Purem Egoismus? Kann sein, es ist so simpel, aber am meisten denke ich, um eine Art Unmittelbarkeit zu fühlen. Vom Leben erfasst zu werden. Mit allem zu fühlen. Und ich weiss nur, dass ich es kann, wenn wir uns nah sind.
10.12.2013
Einlassen
«Du ziehst mich an, und zugleich läuten Warnsignale in meinem Kopf oder meinem Herz, wie immer man diese Instanz nennen mag. Ich tauche ab in Dir, vergesse – gefährlich, weil ich kein Mensch bin, der in Konsequenzen denken und fühlen kann, sondern eine, die sich losreisst, ehe sie sich einlässt.»
Nächte am Rande der inneren Stadt, Tanja Langer
04.12.2013
Kompliment
du bist zum ausrasten!
zum ausrasten....schönzum ausrasten....verlockend
zum ausrasten....lusterweckend
21.11.2013
Begegnung
16.11.2013
13.11.2013
Inhalt
Ein Buch.
*
In diesen Erzählungen passiert auf den ersten Blick wenig, und doch geht es um Augenblicke, nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher war, um verhängnisvolle «Demarkationslinien». Seine Figuren gehen nicht durchs Leben, sie stolpern und wissen nicht, wie ihnen geschieht. Die Grenze zwischen Chaos und Ordnung, Harmonie und Katastrophe ist schmal – meist genügt eine Kleinigkeit, dass die Welt das Gleichgewicht verliert. Das Buch ist eine verstörende Erfahrung. In dieser beklemmenden Welt gibt es keinen Notausgang. Sie wird von Verwirrung, Entfremdung, Ohnmacht regiert.
Rezension, Lyrikwelt
«Die Dinge verändern sich, sagt er. Ich weiss nicht, wie sie das tun. Aber sie tun es, ohne dass man es merkt und ohne dass man es möchte.» –Raymond Carver
*
Und nun...?!
12.11.2013
Post!
Der Umschlag steht vor mir. Seit Stunden. Ein dicker, grosser, aus Pappe. Ich wage ihn noch nicht zu öffnen. Angst, Erwartung, Hoffnung, birgt sich darin. Mein Herz rast, wenn ich ihn betrachte. Seine Handschrift, die meinen Namen und meine Adresse zeichnet ist mir so vertraut. Weckt in mir unweigerlich zärtliche Gefühle. Gleichzeitig macht mir seine energische Schreibweise Angst und weckt Spannung in mir. Sie ist so perfekt und fasziniert mich – wieder, immer noch, aufs Neue? Drei Monate kein Lebenszeichen, jetzt Post. Am 11.11. angekommen. Ich kann es kaum glauben, obwohl ich insgeheim jeden Tag, wenn ich den Briefkasten öffnete einen Anflug von Enttäuschung fühlte.
Ich weiss, wenn ich den Umschlag aufmache, ist ein neuer Schritt getan. Vor oder zurück, ich weiss es nicht. Eigentlich kann es nur ein Treten an Ort sein. Möglich, dass er mir nur etwas zurückgibt, was ich ihm geliehen hatte. Zwei Filme um genau zu sein. Kann sein, dass er genau jetzt, zu diesem Zeitpunkt schreibt, weil der dritte Teil der Trilogie erschienen ist und er mir diesen als endgültigen 'Abschluss' geben möchte. Kann aber auch sein, dass er Dinge zu Papier gebracht hat, die mich erneut verletzen werden, mich in ein tiefes Loch stürzen lassen und ich habe (noch) die Macht dies zu verhindern, in dem ich den Umschlag einfach nicht öffne.
05.11.2013
Aufgabe
Was für ein überwältigendes Gefühl es sein muss, sich aufzugeben, jemandem in die Hände, der so halten kann.
04.11.2013
Einer dieser Tage
Heute ist wieder einmal so ein Tag, an dem ich mich bei jedem halbwegs attraktiven Mann, der mir begegnet, frage, wie er wohl fickt.
02.11.2013
Entblösst
Ihr Po streckt sich ihm entgegen. Entblösst und bereit. Er steht da, bestimmt beobachtend, ein leicht arroganter Blick, erregt und erregend. Seine Hand, bereit zuzugreifen, doch weit weg. Die Blicke brennen sich in ihre Haut. Feuchte bahnt sich ihren Weg durch den Schoss in ihre Spalte. Nass und offen werden ihre Löcher. Bereit für seine Finger, seine Männlichkeit. Sie will ihn aufnehmen, voll und ganz, überall hinein. Seine Kraft spüren, seine heftigen Stösse, die ihr Innerstes erschüttern. Den Schmerz, die Wohltat.
29.10.2013
Auszug 3
Letzter Abschnitt aus Sashas Roman:
Es ist wie am Ende von 'The Italian Job', wo sich das Gold vorne und die Leute alle hinten im Bus befinden, und das Fahrzeug über einem Abgrund hängt. Eine falsche Bewegung und das ganze Ding stürzt über die Kante.
So ist das auch hier.
Schachmatt.
Was ich aus diesem ganzen kleinen Abenteuer mitnehme ist folgendes:
Sex ist ein überzeugendes Argument.
Es ist wie am Ende von 'The Italian Job', wo sich das Gold vorne und die Leute alle hinten im Bus befinden, und das Fahrzeug über einem Abgrund hängt. Eine falsche Bewegung und das ganze Ding stürzt über die Kante.
So ist das auch hier.
Schachmatt.
Was ich aus diesem ganzen kleinen Abenteuer mitnehme ist folgendes:
Sex ist ein überzeugendes Argument.
23.10.2013
Herbstgefühl
Ein wunderbarer, milder Herbststurm... ich hätte heute Früh stundenlang unterwegs bleiben können. Die Zeit ist bei mir nun auch angekommen und es ist okay.

18.10.2013
Dreamteam
Thom und Flea. Ein absolutes Dreamteam!
'Cymbal Rush', bei 46'... und, und, und,... Wahnsinn.
17.10.2013
Vom Reden und Schweigen
Heute habe ich auf zwei Blogs sehr interessante Gedanken über das Schweigen gelesen. Sie brachten mich dazu auch meine zu formulieren zu versuchen, weil Schweigen etwas ist, was mir schon sehr viel schmerzvolle Zeit bereitet hat.
(Schattentänzerin und Peter, ich hoffe Ihr habt nichts dagegen, dass ich Euch hier zitiere und verlinke)
Wer schweigt, demonstriert seine Macht.
Wer schweigt, will strafen.
Wer schweigt, schweigt im Grunde der Dinge gar nicht.
Schweigend zeigt er uns seine kalte Gleichgültigkeit.
Peter
Wer schweigt, ist ohnmächtig und hilflos.
Wer schweigt, will sich schützen.
Wer schweigt, weiß nicht, was er noch sagen soll.
Wer schweigt, hat aufgegeben.
Wer schweigt, findet keine Erklärungen mehr.
Wer schweigt, fürchtet den Sog der Worte.
Schattentänzerin
Es kommt doch wie bei allem darauf an, auf welcher Seite man sich befindet. Ist man der der redet, oder der der schweigt. Ich war in der Beziehung mit einem mir wichtigen Menschen, abwechselnd, einmal in dieser, dann wieder in der anderen Rolle. Und alle beide führten nicht zu einem Miteinander. Weder im Stillen, noch in der Konversation. War ich die Redende, empfand ich sein Schweigen als Bestrafung oder Schwäche. War ich die Schweigende, fühlte ich mich gelähmt und hilflos.
Vielleicht soll uns Schweigen, wie ein Time-out, helfen, die Gedanken neu zu ordnen, weil man gar nicht anders kann? Schafft es Zeit und Luft, da wo Worte sie uns rauben würden? Was ich erfahren habe ist, dass Schweigen, egal auf welcher Seite man sich befindet, die kraftvollste Art der Kommunikation ist. Schreien und Toben ist zwar laut, doch niemals so gewichtig, wie nichts zu sagen. Denn man ist allein mit sich, wenn man schweigt, genau so wie wenn man keine Antwort erhält. Es ist etwas Absolutes, das eben nicht mit Worten relativiert werden kann. Für beide Seiten schmerzvoll, aber manchmal der einzige Weg hinaus aus einem Teufelskreis. Mit der Zeit, spätestens dann, wenn man die Gefühle auf der anderen Seite einmal zu spüren bekommen hat, kann man den anderen vielleicht besser verstehen. Ohne Worte. Lernen zu schweigen, obwohl man reden möchte – angreifen, erklären, sich verteidigen, wehren... – zu erkennen, wann es sinnvoller ist, nichts mehr zu sagen – ist wohl etwas vom Schwierigsten überhaupt.
(Schattentänzerin und Peter, ich hoffe Ihr habt nichts dagegen, dass ich Euch hier zitiere und verlinke)
Wer schweigt, demonstriert seine Macht.
Wer schweigt, will strafen.
Wer schweigt, schweigt im Grunde der Dinge gar nicht.
Schweigend zeigt er uns seine kalte Gleichgültigkeit.
Peter
Wer schweigt, ist ohnmächtig und hilflos.
Wer schweigt, will sich schützen.
Wer schweigt, weiß nicht, was er noch sagen soll.
Wer schweigt, hat aufgegeben.
Wer schweigt, findet keine Erklärungen mehr.
Wer schweigt, fürchtet den Sog der Worte.
Schattentänzerin
Es kommt doch wie bei allem darauf an, auf welcher Seite man sich befindet. Ist man der der redet, oder der der schweigt. Ich war in der Beziehung mit einem mir wichtigen Menschen, abwechselnd, einmal in dieser, dann wieder in der anderen Rolle. Und alle beide führten nicht zu einem Miteinander. Weder im Stillen, noch in der Konversation. War ich die Redende, empfand ich sein Schweigen als Bestrafung oder Schwäche. War ich die Schweigende, fühlte ich mich gelähmt und hilflos.
Vielleicht soll uns Schweigen, wie ein Time-out, helfen, die Gedanken neu zu ordnen, weil man gar nicht anders kann? Schafft es Zeit und Luft, da wo Worte sie uns rauben würden? Was ich erfahren habe ist, dass Schweigen, egal auf welcher Seite man sich befindet, die kraftvollste Art der Kommunikation ist. Schreien und Toben ist zwar laut, doch niemals so gewichtig, wie nichts zu sagen. Denn man ist allein mit sich, wenn man schweigt, genau so wie wenn man keine Antwort erhält. Es ist etwas Absolutes, das eben nicht mit Worten relativiert werden kann. Für beide Seiten schmerzvoll, aber manchmal der einzige Weg hinaus aus einem Teufelskreis. Mit der Zeit, spätestens dann, wenn man die Gefühle auf der anderen Seite einmal zu spüren bekommen hat, kann man den anderen vielleicht besser verstehen. Ohne Worte. Lernen zu schweigen, obwohl man reden möchte – angreifen, erklären, sich verteidigen, wehren... – zu erkennen, wann es sinnvoller ist, nichts mehr zu sagen – ist wohl etwas vom Schwierigsten überhaupt.
16.10.2013
Tippfehler
Seit langem wieder mal ein Freudscher Verschreiber von mir, der fast in Druck gegangen ist:
'Liebemöbel' statt 'Liegemöbel'.
Wär diesmal ja nicht so schlimm gewesen... sinngemäss ja fast dasselbe. Aber, note to self: KONZENTRATION!
'Liebemöbel' statt 'Liegemöbel'.
Wär diesmal ja nicht so schlimm gewesen... sinngemäss ja fast dasselbe. Aber, note to self: KONZENTRATION!
13.10.2013
Alles zu seiner Zeit
Vertrauen in ihn, Vertrauen in mich, dass ich ihn zu mir nach Hause einladen konnte, ohne es zu verlieren. Er hätte, statt mit mir auf dem Sofa zu sitzen und Kaffee zu trinken, vieles von mir verlangen können – von mir haben können. Dinge, die ich ihm zu anderer Zeit mit Freude gegeben habe. Er hat meine Grenze erkannt. Hat man einem Menschen einmal sein Innerstes offenbart und es wurde richtig erfasst, bleibt etwas ganz Besonderes zurück.
Sportprogramm
Meine Wahl für das begleitende Kopfprogramm zu den kommenden Crosstrainer-Einheiten. 44 Episoden. Mal sehen, was sich da in meinem Kopf tut, während meine Kondition verbessert wird...
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