03.04.2012

Exil


Einer meiner Lieblingsclubs.


Nachtrag: Heute ist anscheinend mein 'Werbetag' ; )

01.04.2012

...and they have escaped


 ...the weight of darkness.

Ein wundervolles Konzert.

31.03.2012

Partygespräch


Wir sitzen zu viert um ein übles Trinkspiel namens 'Louping-Louie' rum. Mit von der Partie eine Schwangere. Sie spielt zwar nicht schlecht, doch die einen protestieren und sagen: «He he, das geht nicht, wir müssen uns für sie auch eine Strafe ausdenken – spielen ohne Strafe geht nicht.» Da ruft ihr Mann (auch ein Mitspieler) enthusiastisch: «Ah, ich hab's, sie muss mir einen blasen, wenn sie verliert!» Er entschuldigt sich kurz für seinen spontanen Einfall, weil ich ihn (als Gegenspielerin) etwas nachdenklich anschaue. «Nein, nein,» sage ich, «kein Problem, ich überlege mir nur, ob das wirklich eine Strafe ist...» Er: «Ha! Ich mag Deine Art zu denken!» 

Zu  späterer Stunde, verlasse ich die Party schon etwas früher, als mein Mann (da ich für den nächsten Abend, also heute, auch noch einigermassen fit sein sollte). Er fasst mich an den Enden meines Schals und zieht mich zu sich hoch, um mich zu küssen. Mein vermeintlicher 'Verwandter im Geiste' beobachtet dies und verabschiedet mich nachher mit einem beherzten Griff an meinen Schal und einer unmissverständlichen Geste, wohin er mich damit gerne führen würde..

Ich bin wirklich gut eingeschlafen, während die anderen schön weitergefeiert haben. Spürte nicht die kleinste Erregung. Echt, wirklich, nicht die allergeringste.

30.03.2012

Statement


iamamiwhoami

Genial – eine schwedische Kreuzung aus Roisin Murphy und Kate Bush...


29.03.2012

Please let me go!



When I need to replace her
I am the mind eraser
Anything goes, yeah, anything goes

Got this sin in her brain
But she ain't gonna see me again
See me again, this I know

But oh, deep down I can't let go
Oh, don't let it be over, over oh
Oh, don't let it be over, let it be over, over

Seen me stack up my woes
Into a wall, around a rose
Now I'm the rose, now she knows

Oh, it hurts so, and I can't let go
Oh, don't let it be over, over, oh
Oh, don't let it be over, let it be over, oh oh

Oh, don't let it be over, over
Oh, don't let it be over, let it be over, oh.

28.03.2012

Genau so

«Packend, lebendig und hochpoetisch beschreibt Andreas Neeser die Spannungsverhältnisse zwischen Zufall und Schicksal, Obsession und Freiheit, der Lust, alles zu wollen, und der Angst, das Liebste zu verlieren.»

Katja Lange-Müller über das Buch 'Fliegen bis es schneit' 

23.03.2012

Streiten sich zwei, freut sich die Dritte


Wir haben es gerade von Aktivität und Passivität. Da sagt er was von dominant und devot und die Sexualtherapeutin schüttelt vehement den Kopf und meint: «Nein, nein, devot ist ganz und gar nicht passiv. Devot sein bedeutet aktiv, passiv zu sein.»
Da werde ich doch hellhörig und denke: Hmmm, vielleicht könnte das hier doch ganz interessant werden...

22.03.2012

Zur Auflockerung

Einfach immer wieder sehenswert dieser Film ; )
Bitte auf das Bild klicken und selbst Hand anlegen...



Beziehungsgedanken_Teil 2


Könnte es eine tief verwurzelte Sehnsucht nach Freiheit sein, wenn man ausschert und Risiken eingeht? Nicht nur die Freiheit zu tun und zu lassen was man will, sondern die richtige Freiheit - «die existentielle Verwiesenheit auf sich selbst» (Daseinsanalytikerin Alice Holzhey Kurz). 

«Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt» (Sartre). Keine höhere Instanz nimmt ihm Entscheidungen und deren Konsequenzen ab. 

Diese Tatsache ist vielleicht für einige unerträglicher als für andere. Die meisten klammern sich an Beziehungen, besonders Liebesbeziehungen, um eben diese alles umfassende Freiheit nicht leben zu müssen, weil sie sie als Einsamkeit wahrnehmen. Andere wiederum brauchen diese 'Einsamkeit', im Sinne von 'nur mit sich sein', um als ganzer Mensch existieren zu können. Ich zumindest empfinde es so, dass ich diesen 'Freiraum' brauche, um glücklich zu leben. Nicht permanent, aber immer wieder. Trotzdem brauche ich Partnerschaft und Familie als Gegenpol und Verankerung im Ganzen.

Hat das Fremdgehen vielleicht auch mit der Lust am Geheimnis zu tun? Auch ein Geheimnis in sich zu tragen, bildet eine Art Autonomie im Paargefüge. Ich kann mir keine 'offene' Beziehung vorstellen. Zumindest nicht im dem Sinne mit meinem Partner offen über alles zu reden und von meinen Erlebnissen zu berichten. Ich möchte Geheimnisse haben und bewahren. Genau so wie ich nicht alles über ihn wissen will. Offenheit würde unter Umständen auch bedeuten meinen Partner vollkommen zu überfordern, ihn dazu bringen Dinge in Frage zu stellen, die gar nicht nötig sind. Ihn zweifeln lassen an sich, an uns, obwohl es hier nicht um das 'Uns' geht, sondern um mich – den Teil in mir, der nach Freiheit strebt, ohne dass es bedeutet ihn und uns abzuwerten. Ich könnte nicht von ihm verlangen dies zu verstehen, wenn er es für sich nicht auch so empfindet. 

In dem man sich trotz Partnerschaft auf jemanden einlässt, bewegt man sich  in einer Grauzone zwischen sicherer Geborgenheit und Freiheit. Man nimmt damit die Gefahr in Kauf den Partner und den vertrauten Lebensraum zu verlieren. Ist diese Risikobereitschaft, vielleicht auch verbunden mit der Erkenntnis, dass jedes Individuum letztendlich eben nur für sich allein existiert? 


21.03.2012

Frühlingserwachen


Schön war's, heute Morgen im Sonnenschein mit dem Roller ins Büro zu brausen. Und als ich an einem Lichtsignal hinter einem dunklen Jaguar zu stehen kam, fiel mein Blick aus dem Visier mitten durch die Heckscheibe auf die Hand des Fahrers. Seine schönen Finger auf dem ledernen Steuerknüppel, der routinierte Griff in den ersten Gang – dieser Anblick hat mich erstaunlicherweise derart erregt, dass ich auf meinem Sitz ein bisschen hin- und herrutschen musste, um das Kribbeln zwischen meinen Beinen ein wenig zu lindern. Hm, der Frühling macht einen empfänglich für die unscheinbarsten Dinge...

20.03.2012

Beziehungsgedanken_Teil 1


Dies ist ein Auftakt zu einer Serie von Gedanken und Überlegungen zum Thema Partnerschaft. Ich möchte vor allem gerne ein paar Blicke auf das monogame Verhaltensmuster und das Leben, und nicht Leben, dieses Musters werfen. Das Thema beschäftigt mich seit geraumer Zeit, da ich bereits sehr lange in einer Partnerschaft lebe. Zu Beginn war ich sehr offen und konnte mir diverse Formen des Zusammenlebens vorstellen. Mit den Jahren aber schienen mir meine Vorstellungen von einer Beziehung, die nicht 'exklusiv' ist unvorstellbarer und mit meinem Leben unvereinbar. Warum? Durch verschiedene äussere (und innere) Umstände bin ich aber wieder gezwungen intensiver darüber nachzudenken, was für andere Verhaltensmuster es gibt.

Nebst eigenen Überlegungen, werde ich aus diversen Texten zitieren. 

Es ist eine Paradoxie, die sich im Konzept der lebenslangen Monogamie verbirgt: Wenn die emotionale Sicherheit erreicht ist und ein Zustand der Befriedigung einkehren müsste, passiert oft das Gegenteil, und das Bedürfnis nach Abwechslung, nach Abenteuer, nach Risiko, nach Pulsbeschleunigung meldet sich. Nicht weil der Partner etwas falsch gemacht hat, sondern weil das Konzept der romantischen Monogamie nur eine Seite der menschlichen Bedürfnisse abdecken kann. Man sucht den Kontrast, den Unterschied.

Warum ist der Unterschied attraktiv? Weil er der fühlbare Beweis dafür ist, dass wir leben. Eine Liebesaffäre erschafft unsere Welt neu. Wir sehen anders, fühlen anders, sind anders wir selbst. Richtig anders. Anders richtig.

Liebesaffären leben von der Bewegung, nicht vom Ergebnis.
- aus 'Wenn Liebe fremdgeht'- vom richtigen Umgang mit Affären von Ulrich Clement

Ich denke es geht nicht nur um die Beziehung zum Partner, sondern genau so um die Beziehung zu sich selbst und das Zusammenspiel von allen Facetten der Persönlichkeiten des Paares. Das Gefühl, alles in dieser Paargemeinschaft gefunden zu haben, was man braucht, kann eigentlich gar nicht sein. Ich bin nicht immer das gleiche Ich, das ich zu Beginn der Partnerschaft war und das Du bleibt nicht einfach dieses Du. Man entwickelt sich weiter, wird älter, lernt, sucht. Ja, an einer Partnerschaft sind nicht nur zwei beteiligt. Es sind immer mehrere, sich wandelnde 'Personen'. Wir sind ständig in Bewegung, wollen uns weiterentwickeln. Letztendlich sind wir immer auf der Suche nach uns selbst und brauchen andere um uns reflektieren zu können. Ich kann doch also, wenn ich mich wandle nicht davon ausgehen, dass mein einst auserwählter Lebensbegleiter dies genau im gleichen Rhythmus und in die gleiche Richtung tut? Wir können auseinander driften, aber auch wieder zueinander finden. Und dazwischen gibt es unglaublich viel Raum.

Lässt man sich also vielleicht auf andere ein, weil es im Grunde um die Bewegung geht, das Vorwärtskommen an sich?

18.03.2012

Fokussiert


Durch das Kissen unter mir leicht angehoben, liegt mein Hinterteil perfekt positioniert da. Es gehört jetzt ihm. Lustvoll und mit viel Kraft greift er zu und vergräbt seine Fingernägel in meinem Fleisch. Ein sanfter Kuss, ein Biss, dann spüre ich wie er meine Backen spreizt und meine Öffnungen betrachtet. Ihn mit mir machen zu lassen, was er will, seinen gierigen Blick auf mir zu spüren, erregt mich. 

Er führt seinen harten, von meiner Nässe benetzten Schwanz ganz langsam meiner Spalte entlang nach oben. Ein grosser Tropfen seiner Spucke landet auf meiner heissen Haut und rinnt hinab. Dahin worauf sich nun unsere ganze Aufmerksamkeit konzentrieren wird. 

Ich bin jetzt nur noch fokussiert auf die Härte, die sich seinen Weg in meine Enge bahnt. Zentimeter für Zentimeter dringt er tiefer in mich ein. Immer wider fährt er zurück, um wieder ein wenig weiter zu kommen. Der Rhythmus ist gut. Er geht im Takt mit meinem Atem und ein leichtes Stöhnen kommt über meine Lippen. Der brennende Schmerz tut so gut. Es dauert nicht lange und er füllt mich voll und ganz aus. Erst schiebt er sich langsam und sanft in mich hinein, dann werden seine Stösse immer schneller und heftiger...

Double gefunden

Verrückt – so seh ich aus, aber ich bin es nicht... 

17.03.2012

It was a free fall

Passt.

A Good Day to Have an Affair

'Beziehungskomödie' auf südkoreanisch. Einfach wunderbar... Ich mag asiatische Filme immer mehr.


Zu sehen in acht Teilen... 1, 2, 34567 und 8 



16.03.2012

Dessert

Mmmmmm, heute gibt's mal wieder Zuckerwatte zum Dessert...
Kosten?


Painless again

Egotrip


Erstaunlich was man so findet, wenn man sich in einem Antiquariat ein bisschen Zeit nimmt zu stöbern. Es ist jetzt schon einige Monate her, seit ich das unscheinbare Büchlein aus dem Jahr 1975 entdeckte. In einem Regal von unzähligen anderen Büchern, nach Autoren und nicht nach Inhalt geordnet. Niemals wäre ich sonst auf so ein vermeintliches 'Selbsthilfebuch' gestossen, da ich nicht unbedingt zu diesen Lesern gehöre, die sich durch die Lektüre solcher irgendwie besser zu helfen wissen. Na ja, ich nahm es in die Hand und überflog den Buchrücken, es ging um Selbstfindung, nahm es mit und stellte es zu Hause in mein Regal. 

Vorgestern nahm ich es hervor und begann darin zu lesen. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es seinen Grund hatte, dass ich es fand. Stecken darin doch verblüffend viele Aussagen der Autorin, die auf meinem 'Egotrip', wie ich das letzte Jahr so für mich bezeichne, eine grosse Rolle spielten. Gewisse Dinge erkenne ich wieder und frage mich: wird der Trip je zu Ende sein? 

«Selbstverwirklichung scheint doch nur ein Wunschbild von Idealisten zu sein, die noch nicht gemerkt haben, wie sehr wir in einer verplanten und überorganisierten Gesellschaft leben, wie sehr wir der Manipulation erliegen. Wir glauben bei manchem, dass wir als freie Menschen handeln, aber in Wirklichkeit sind wir fein gesteuert und leben in der Annahme, es seien eigene Bedürfnisse.»

«Selbstverwirklichung ist kein Besitz, nichts Starres, keine unveränderliche Form des Lebensvollzuges, sondern ein dauernder Prozess. Wer der Routine verfällt, hat sich selbst in gewissem Sinne bereits verloren. Er wird zum Sklaven der eigenen Denk- und Handlungsmuster.... Wenn Kierkegaard sagt, dass «der Existierende beständig im Werden» sei, so müsste der fixierte und erstarrte Mensch als der Nicht-Existierende bezeichnet werden, selbst dann, wenn sein Verhalten tugendhaft aussieht.»

«Selbstverwirklichung ist nur möglich in der Grundhaltung der Freiheit.»

«Wir dürfen auf keiner Stufe stehen bleiben, sonst verpassen wir das Leben. Es ist uns aufgegeben, neben dem Wagnis der Bindung auch die Loslösung zu leben. Wir besitzen uns selbst erst dann, wenn wir uns auch zur gegebenen Stunde fallen lassen können.»  


– Margrit Erni

Konversation

«Ich habe eigentlich noch jeden Tag Sex mit Dir – doch das hatte ich ja viele Jahre auch mit Pamela Anderson.»


Ja, 'er' war in einer guten Verfassung gestern, darum habe ich es tunlichst vermieden ihm zu sagen, dass auch ich noch jeden Tag seinen Griff in meinem Nacken spüre und wie er mich nimmt...

15.03.2012

It's complicated


Es müsste nicht so kompliziert sein, wie wir manchmal meinen. Wir fangen an über Begehren, Emotionen, Hoffnungen und Wünsche zu reden und verwirren uns gegenseitig mit zu vielen Worten. Doch eigentlich geht es einfach um zwei Menschen, die sich zueinander hingezogen fühlen, meist bevor überhaupt eine Silbe gefallen ist. Am besten man lässt die Körper sprechen und würde dabei bleiben. Pure nonverbale Kommunikation. Worte sind im Grunde zu schwierig um sie richtig zu verstehen, weil sie einfach zu viel Raum für Interpretation lassen. 

14.03.2012

Minimal


Olafùr Arnalds

13.03.2012

Es ist wie es ist


«You live like this, sheltered, in a delicate world, and you believe you are living. Then you read a book… or you take a trip… and you discover that you are not living, that you are hibernating. The symptoms of hibernating are easily detectable: first, restlessness. The second symptom (when hibernating becomes dangerous and might degenerate into death): absence of pleasure. That is all. It appears like an innocuous illness. Monotony, boredom, death. Millions live like this (or die like this) without knowing it. They work in offices. They drive a car. They picnic with their families. They raise children. And then some shock treatment takes place, a person, a book, a song, and it awakens them and saves them from death. Some never awaken.»
Anaïs Nin, The Diary of Anaïs Nin, Vol. 1: 1931-1934

12.03.2012

Must have



Hab zwar erst im Sommer Geburtstag...

11.03.2012

Zuckerwatte

Von ihm zu lesen ist jedes Mal ein wohltuendes Vergnügen. Wenn ein Post von ihm erscheint, freue ich mich wie ein kleines Mädchen, das Zuckerwatte bekommt. Seine Wahrnehmungsgabe ist einfach ausserordentlich. Er macht den Anschein die perfekte Mischung aus Mann, Dominanz und Einfühlungsvermögen zu sein...


Ein kleiner Auszug...


It’s hard to imagine a submissive girl who does not like a spanking. But I think for some girls it’s not so much the pain of the spanking which they like, as the psychological aspects. It’s both comforting and humiliating to be put over his knee, to have your knickers lowered and your bottom exposed. Comforting because the very closeness of his body, your hips and belly pressing against him, makes you feel grounded, centred, makes you feel it’s where you need to be. And the heavy thud of his hand against the bare flesh is reassuring, no matter how hard it stings. It really is him touching you, in a most direct and intimate way. It’s humiliating too, because it’s not a posture compatible with preserving your dignity. There’s inevitably a sense of being a little girl when you are bent across his knee. Your status is all too clear, your place in the scheme of things.


10.03.2012

Körperliche Betätigung



Vielleicht sollte ich doch wieder mal den Lift nehmen, statt Treppen zu steigen...

09.03.2012

Drang

Werde ich dem Drang widerstehen können seine Stärke wieder spüren zu wollen? Seine Hand in meinem Nacken? Seinen Mund auf meinem Lippen – seine Zunge an meiner? Seine Zähne an meinem Hals – seine Bisse, die ich so vermisse? Werde ich stark genug sein mich seiner Macht zu entziehen? Es kostet so viel Energie keine Schmerzen fühlen zu wollen. Nicht daran zu denken, wie gut sich die Spuren auf meiner Haut anfühlen. Das Warten und Erwarten. Es ist so schwierig die Bilder in meinem Kopf wegzuschieben und mit anderen zu ersetzen. Ich brauche dringend neue – andere Erfahrungen, die es mit dem Erlebten aufnehmen können...

06.03.2012

Mein Weg?


«Du gehst Deinen Weg.» 

Tue ich das? Ich gehe zwar, doch ich weiss nicht, ob es mein Weg ist. Ich gehe einfach weiter... 

05.03.2012

Post

Ein Brief von 'ihm' im Briefkasten! Nein, ich kann ihn noch nicht lesen. Nicht heute. Werde vor Neugier und kreisenden Gedanken zwar nicht schlafen können. Aber besser, als den anderen meine unvorhersehbare Reaktion zuzumuten...

Risiko

«Zweierlei will der echte Mann: Gefahr und Spiel. Deshalb will er das Weib als das gefährlichste Spielzeug.»

Friedrich Nietzsche

03.03.2012

Heute Nacht...

'Sleeping Beauty' by Julia Leigh

Die Somnophilie ist eine etwas zwiespältige sexuelle Vorliebe, die sowohl zu einer Paraphilie als auch zu einem rechtlich umstrittenen Ausleben der persönlichen sexuellen Fantasien und körperlichen Bedürfnisse gezählt werden kann. Schlüsselt man den Begriff Somnophilie auf, dann kann man recht schnell diese Paraphilie herausfinden. Somnia Schlafen und philie Freundschaft oder Liebe betiteln in dem Zusammenhang mit einer sexuellen Prägung die Vorliebe schlafende zu beobachten und sich sexuell daran zu erregen oder auch zu befriedigen.

Bei der Somnophilie gibt es allerdings durchaus Unterschiede in der Auslebung. Der Reiz schlafende Menschen zu beobachten, seinen Fantasien dabei freien Lauf zu geben und nebenbei zu masturbieren, ist eine der möglichen Handlungen, um seinen Hang auszuleben. Eine andere Form findet sich dagegen, wenn der Somnophile bei der schlafenden Person (in der Regel die Frauen) eindringt und gänzlich unbemerkt den Beischlaf ausübt. Eine seltene Variante, da die meisten Menschen selten einen solchen Tiefschlaf haben, dass sie entsprechende Manipulationen an den Geschlechtsteilen mit der Hand oder auch das Eindringen des Penis nicht bemerken. Doch gerade unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen eine durchaus praktikable Angelegenheit für den somnophil veranlagten Menschen.

Die Lust bei der Somnophilie wird daran gefunden, dass der Schlafende einerseits nichts mitbekommt oder auch vom 'Täter' derart stimuliert wird, dass sich die sexuell einstellenden Gefühle bis in den Traum ausbreiten. Tatsächlich gibt es immer wieder Fälle bei denen die 'vergewaltigten' Sexualpartner morgens erwachen und das Gefühl hatten einen äußerst intensiven Traum gehabt zu haben. Nur selten werden sie erfahren, dass es sich hierbei nicht um einen Traum gehandelt hat, sondern um einen sexuellen Übergriff seitens des Partners, der diese unterbewussten Gefühle verursacht hat.

02.03.2012

Zeit für Neues!

Nach meinem ersten Jahr in der Blogwelt habe mich dazu entschlossen eine zweite Plattform ins Leben zu rufen, auf der ich den geraderen Linien den geschwungenen den Vorrang zu geben versuche... 


Wer gerne meinen alltagslinien folgen möchte... – herzlich willkommen!

Phoenix aus der Asche


Ich wage es mich eine Bierkennerin zu nennen und Phoenix zähle ich definitiv zu den sehr guten Bieren, die ich bisher trinken durfte. (o.k. Guinness, ausser Konkurrenz) 
Vermisse das Gefühl mir den kühlenfeinen, goldenen Saft die Kehle hinunter rinnen zu lassen... und die Insel auch!
Auf meiner Netzsuche nach Händlern, die dieses feine Gebräu vielleicht in unsere Gegend importieren, stiess ich auf diesen netten Spot... enjoy and cheers!

01.03.2012

Horror vacui



Das Vakuum ist kein Lebensraum, da Lebewesen auf Materie für ihren Stoffwechsel angewiesen sind. Jedoch für kurze Zeit kann der Mensch dem Vakuum widerstehen. Entgegen der üblichen Annahme fängt das Blut auf Grund des Druckunterschieds nicht (sofort) an zu kochen, da Haut und Gewebe normalerweise in der Lage sind, einem Druckunterschied von einem Bar (normaler Luftdruck ist ein Bar) einige Zeit zu widerstehen. 

Sich nicht bewegen können. Eingeschlossen sein in der Leere und unfähig zu reagieren. Fühlt sich an, als ob ich vacuumiert wurde und sich um mich herum alles weiterbewegt, einfach ohne mich. Bin zwar da, jedoch schön verpackt und konserviert.

26.02.2012

Debatte


«War es Aristoteles, der sagte, dass sich die menschliche Seele aus Verstand, Mut und Begehren zusammensetzt?», fragte Tengo. 

«Das war Platon. Der Unterschied zwischen Aristoteles und Platon ist ungefähr der gleiche wie der zwischen Mel Tormé und Bing Crosby. Ach ja, früher war alles einfacher», sagte Komatsu. «Ist es nicht lustig sich vorzustellen, dass Verstand, Mut und Begierde eine Konferenz abhalten und eifrig debattierend an einem Tisch sitzen?»

«Man kann in etwa vermuten, wer den Sieg davonträgt, oder?»

Aus 1Q84 von Haruki Murakami

Ohren zu

Ob meine Träume wohl versuchen mir etwas zu sagen? Dann möchte ich es lieber nicht hören.

22.02.2012

Sequenz III


Er hat seine starken Finger um seinen Schwanz gelegt und sie vernimmt das Geräusch von Haut, die sich unter seinem festen Griff hin und her bewegt – seinen Atem, der immer schneller wird. Ohne ihre Augen zu öffnen, sieht sie alles vor sich. Spürt ihr Verlangen nach seiner Härte und möchte ihn spüren. In ihr pulsiert es und sie fühlt, wie sich zwischen ihren Schamlippen Feuchtigkeit ausbreitet. Es entsteht ein regelrechter Sog danach seine Härte ihn in sich zu spüren. Sie kann nicht anders und verändert ihre Schlafposition so, dass ihr Bein nun stark angewinkelt ist, ihr Slip leicht zur Seite rutscht und ihre nasse Spalte entblösst. Diesem Anblick kann er nicht widerstehen und beugt sich vor, fährt mit seiner Zunge über sie und schmeckt ihren Saft. Er lässt seine Finger folgen, die ganz leicht in sie hineingleiten. Im Schein der Taschenlampe, glänzt ihre weiche Haut um ihr Lustloch so, dass er schon bald seinen harten Schwanz in ihr versenkt und genau beobachtet, wie ihre weichen Lippen sich um ihn schliessen. Mit jedem langsamen Stoss ganz tief hinein und wieder raus, betrachtet er genüsslich wie sie sich vor und zurück bewegen. Wach und doch wie im Traum sind ihre Augen nun auch auf dieses Schauspiel gerichtet. Gemeinsam beobachten sie weiter, wie die Stösse immer heftiger und schneller werden, bis sie sich vor Lust aufbäumt, er sich in ihr entlädt und sein Saft sich mit ihrem vermischt. 

20.02.2012

Sequenz II


Plötzlich nimmt sie hinter ihren geschlossenen Lidern ein helles Licht wahr. Ganz schnell huscht es vorbei und verschwindet wieder. Der Schein einer Taschenlampe? Kurz darauf spürt sie, dass er sich zu ihren Füssen aufgesetzt hat. Es ist eine Weile ganz still. Nichts geschieht. Was hat er vor? Während ihre Aufmerksamkeit und Erwartung immer höher steigt, spürt sie seinen Blick auf sich. Keinen sanft wandernden, sondern einen sehr gezielten, scharfen. Sie fühlt, wie seine Augen ihren Po fixieren, die Öffnung zu ihrem Innersten – eine Berührung ohne Körperkontakt. Sein Blick scheint sich durch den dünnen Stoff ihres Höschens zu bohren, und ein lustvolles Ziehen schiesst durch ihren Unterleib. Sie verspürt das dringende Bedürfnis sich zu bewegen, ihm ihr Becken empor zu strecken, doch sie schläft... 

19.02.2012

Sequenz I


Glücklich und erschöpft von dem köstlichen Essen und zahlreichen Rum-Cocktails hat sie sich ins Bett gelegt und bald schon zeugt ihr regelmässiger Atem von tiefem Schlaf. Auf dem Bauch liegend, bedeckt ihr seidenes Nachthemd lediglich ihren Rücken und Po bis zum Ansatz ihrer Schenkel. Er liegt neben ihr und betrachtet sie. Es ist ein leicht enttäuschter, aber liebevoller Blick, denn er möchte Sie nicht aufwecken, obwohl er sie gern gefickt hätte. Sanft streicht er ihr eine sonnengebleichte Strähne aus dem Gesicht und dreht sich weg.

Sie hat seine Fingerspitzen gespürt und ist aufgewacht, doch noch immer hebt und senkt sich ihre Brust in gleichmässigem Rhythmus. Für ihn schläft sie weiter und träumt seltsame Dinge. Als er sich wieder zu ihr umdreht sind einige Minuten vergangen, in denen sie reglos dalag...

17.02.2012

Brise


Mir ist so heiss. Meine Haut glänzt und ist nun von gesunder Farbe. Der Stoff meines Kleides klebt an meinem Körper, verfängt sich zwischen meinen Beinen, wenn ich gehe. Feuchtigkeit überall. An mir und um mich. Ich beobachte, wie sich kleine Schweisstropfen zwischen meinen Brüsten bilden und verstreiche sie mit meinen Fingerkuppen. Ab und zu spüre ich einen Lufthauch, der meine Haut streichelt. Diese unberechenbare Kühle der Brise, die ab und zu über mich hinweg weht, ist jedes Mal ein Geschenk. Ich ziehe mein Kleid etwas hoch, spreize meine Beine ein wenig und hoffe auf den nächsten sanften Windstoss...

14.02.2012

Oben ohne


Schön an einem privaten Bungalow ist zum Beispiel, dass man sich oben ohne am Pool räkeln kann, ohne das Gefühl haben zu müssen, irgend jemandem zu nahe zu treten. Schön auch, dass der Anblick meiner Brüste nach so vielen Jahren immer noch so eine grosse Wirkung auf ihn haben, dass er sie dauernd anfassen will. Allerdings wären fremde Blicke ehrlicherweise irgendwie doch schmeichelnder als die Bemerkung: «Deine Brüste sehen immer noch aus wie die einer jungen Frau...»

13.02.2012

Böses Mädchen

Ich bin im Paradies! Es stimmt also: Böse Mädchen kommen überall hin...

10.02.2012

Insel

Morgen geh ich auf die Insel. Bin reif. Mich aufwärmen, die Seele baumeln und wieder mal die Gedanken kreisen lassen... 
Mit auf den Weg nehm ich ein paar aus einem soeben fertig gelesenen Buch:


Grübeln Sie nicht allzu ernsthaft über alles nach. Wir sind alle höchst unvollkommene Menschen (und damit meine ich alle – normalen und nicht ganz so normalen – Menschen), die in einer höchst unvollkommenen Welt leben. Schliesslich ist es uns nicht gegeben, mit der mathematischen Präzision und Überschaubarkeit eines Bankkontos zu funktionieren und alle unsere Linien und Winkel mit Lineal und Zirkel zu vermessen, oder?


aus 'Norwegian Wood' von Haruki Murakami

07.02.2012

Spank please

Könnte bitte mal jemand die richtige Taste drücken? 

Perfect Mix

Damit tanzt es sich perfekt.

Genau da

Sie bleibt da, weil er will, dass sie da bleibt.

06.02.2012

Lesegenuss

Gestern Abend nahm ich ein neues Buch aus meinem Regal hervor. Es stand schon eine Weile drin und wartete darauf gelesen zu werden. Ich begann und war bereits von seinem Einstieg gefesselt...

Als ich mich dem Bild zuwandte, bemerkte ich, dass seine Stilmischung und sein veränderliches Zentrum tatsächlich an die Verzerrungen in Träumen erinnerten. (...) Dann bemerkte ich die Prellung direkt unter ihrem Knie. Ich hatte sie schon vorher gesehen, doch in jenem Augenblick wurden meine Augen von ihrer violetten, am Rand gelbgrünen Färbung angezogen, so als wäre diese kleine Blessur das eigentliche Thema des Gemäldes. Ich ging hin, legte meine Finger auf die Leinwand und zog den Umriss des blauen Flecks nach. Die Geste erregte mich. Ich drehte mich um und sah Erica an. Es war ein warmer Septembertag und sie hatte blosse Arme. Ich beugte mich über sie und küsste die Sommersprossen auf ihren Schultern, dann hob ich ihr Haar an und küsste die zarte Haut auf ihrem Hals. Ich kniete mich vor sie, schob ihren Rock hoch, fuhr mit den Fingern und dann mit der Zunge über ihre Schenkel. Ihre Knie gaben etwas nach. Sie zog ihren Slip aus, warf ihn lächelnd aufs Sofa und drückte mich sanft nach hinten auf den Boden. Sie setzte sich rittlings auf mich, und als sie mich küsste, fiel ihr Haar über mein Gesicht. Dann lehnte sie sich zurück und zog T-Shirt und BH aus. Ich liebte es, meine Frau in dieser Stellung zu sehen. Ich berührte ihren Busen und zeichnete mit dem Finger ein vollkommenes rundes Muttermal auf ihrer linken Brust nach, ehe sie sich wieder über mich beugte. Sie küsste mich auf die Stirn, die Wangen, das Kinn und nestelte dann am Reissverschluss meiner Hose. (...)

An jenem Nachmittag liebten wir uns wegen des Bildes. Ich habe seither oft darüber nachgedacht, warum die Darstellung einer Wunde an einem Frauenkörper erotisch auf mich gewirkt haben mochte. Später sagte Erica, sie glaube, meine Reaktion habe etwas mit dem Wunsch zu tun, an dem Körper des anderen ein Mal zurückzulassen. «Haut ist zart», sagte sie. «Sie lässt sich leicht schneiden und quetschen. Es ist ein gewöhnlicher kleiner blauer Fleck, doch durch die Art, wie er gemalt ist, fällt er auf. Sieht so aus, als hätte der Maler es gern getan; als hätte er dort eine kleine Verletzung anbringen wollen, die ewig bleibt.»

Aus «Was ich liebte» von Siri Hustvedt 

04.02.2012

Macht

Privater Kinoabend. Auf dem Programm: Starwars III. Nein, hatte ihn noch nicht gesehen. Warum macht Bösesein nur so unwiderstehlich? Ach, wie fand ich den zweiten Teil langweilig. Dieser süsse junge Skywalker und die schnulzige Liebesgeschichte. Anakin Sykwalker wird doch erst wirklich attraktiv nachdem er sich der dunklen Seite zuwendet – sein Blick wild und unnachgiebig wird. Und der Schlüssel dazu ist doch die Liebe und was aus ihr getan wird, ist wie wir alle wissen, jenseits von Gut und Böse. «Die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten». Ja, zum Beispiel der Fähigkeit Frauen wie mich ins Bett zu kriegen. «Möge die Macht mit dir sein...»

02.02.2012

I need a drink

... definitely.

Verabredung

«Wollen wir uns für heute Abend zum Sex verabreden?» 

Lust auf Kommando?! Ich will mich nicht zum Sexhaben verabreden müssen! Ich brauche die Wahl, den Moment und die Leidenschaft, die kommt wann sie will und nicht gemacht werden muss. 

Oh Mann, wie soll das bloss weitergehen? 

Eng

Mir ist es zu eng. Brauche ein Ventil! 

01.02.2012

Next

...weil es so gut war.

31.01.2012

Tonight

...live in concert! 

28.01.2012

Kann man...

...ein erfülltes Sexleben auf der Basis von Viagra führen?! 

26.01.2012

Ein weiteres Spielzeug

Rohrstock
(Rohrstock oder auch Bakel (lat. baculum = Stock, Stab) ist ein Schlagstock aus einer pseudo-verholzenden Pflanze, der im Vergleich zu einem Stock aus normalem Holz ein geringeres Gewicht aufweist und teilweise außerdem wesentlich elastischer ist. Das Material kann zum Beispiel Schilf, Bambus oder Rattan sein.


Dazu, ein Fachmann:
«There may be submissive girls who have not yet tried the cane. But I cannot believe there are any who have not thought of it, with a mixture of fear and fascination. It is, is it not, the ultimate weapon in the dom’s armoury. There may be other implements that hurt as much (though I have yet to discover them), but none which have quite the mystique.


What is the source of the cane’s aura? In part it derives from a solid basis of fact, that, properly wielded, it can impart a impressive level of pain, and is capable of leaving bruises that, depending on the susceptibility of the girl, can last for days or even weeks. The cane delivers its force to a highly focussed area. It’s thin, and so the effect is not diffused, as with a belt or tawse. And because of this, the pain is penetrating. It seems to go right down through the flesh, to reach the core beneath, the tender, throbbing core of the poor trembling submissive.

I shall not discourse on the ideal length for a cane, or how thick it should be, or the relative merits of different materials (though simple bamboo is what I prefer). Each to his choice. Nor shall I express a preference for the method. Cold caning has its advocates, I know, though I do believe that the more warm-up she gets the more strokes she can absorb. But each dom will experiment to get the best results.

I have a sneaking suspicion that no girl feels she has truly earned her spurs as a submissive until she has undergone the cane. I tend to take that view myself. Hand, belt, whatever, are delightful things to use on an inviting bottom. But I am always looking for the girl to graduate to the cane. That’s when things get serious.»



Wir Mädchen

«Wir Mädchen haben Zeit zu beobachten, und da finden wir meist, was wir nicht suchten.»
Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre

Bilder im Kopf

Müde ist gar kein Ausdruck für so wie ich mich gerade fühle. Dafür bin ich schon mit sehr angenehmen Gefühlen aufgewacht. Muss sie aus irgendwelchen Träumen in die Realität hinübergerettet haben. Gemischt mit den bewussten Gedanken die sich so ganz spontan in eine bestimmte Richtung zu bewegen scheinen, ergeben sich sehr schöne Bilder in meinem Kopf... Traum – Wirklichkeit? Ist doch eigentlich scheissegal.

21.01.2012

Kühles Nass

Eigentlich wollte ich mich gemütlich in die Wanne legen und mich ausgiebig «ganzkörperentspannen». Als ich ins Bad kam und das Wasser abdrehte stellte ich aber entsetzt fest, dass es lediglich knapp lauwarm war. Boiler leer. Dachte ich's mir doch, als ich vorher von oben eindeutige Geräusche zu vernehmen schien – meine schwulen Nachbarn haben sich also wieder mal ausgiebig im Bad vergnügt. Auf meine Kosten! (Doch ich gönn's ihnen ja) Ich legte mich also ins fast schon kühle Nass und begnügte mich stattdessen mit einem eher erfrischenden als entspannenden Bad. Zumindest bin ich jetzt von Kopf bis Fuss äusserst angenehm durchblutet – die ausgiebige Entspannung muss also später und woanders stattfinden...

Vacuum

20.01.2012

Bildsprache

Das Gesicht sagt alles.

Veranschaulichung

Ich würde sagen, mein Po ist meine erogenste Zone. Bereits das Gefühl seiner Nacktheit erregt mich, wenn ich einen Lufthauch an meiner Haut spüre. Ich liege also vor Ihnen, mein Hinterteil schön über der Tischkante platziert, Ihre Blicke spürend, eine Berührung vielleicht, oder auch nur die Wärme Ihrer Hand, wie sie ganz nah über meine Rundungen fährt. Meine Erregung steigert sich zusehends. Die Gerte liegt auf dem Tisch, neben meinem Gesicht. Ich fokussiere sie und die Erwartung dessen, was ich zu spüren bekommen werde, treibt meine Lust auf den süssen Schmerz in ungeahnte Höhen. Sie legen jetzt Ihre Hand auf meine Backen, streicheln sie sanft, während Ihre andere zur Gerte greift. Ich sehe wie sie aus meinem Blickwinkel verschwindet. Sekunden vergehen wie Stunden, in denen ich das Gefühl des Wartens auskoste. Ihre Hand hinterlässt ein Prickeln auf meiner Haut, als Vorbereitung auf das was folgen wird. Erwartet und doch vollkommen unerwartet, spüre ich jetzt den ersten Schlag. Sie nehmen meine Reaktion in sich auf – mein erlöstes, leises Stöhnen – und lassen weitere Hiebe folgen. Ihr Rhythmus bestimmt den Takt meines Verlangens nach mehr, bis Sie wissen wann es genug ist. 

Das Schöne an der Gerte ist zudem, dass sie sich so schön eignet, wie eine Verlängerung Ihrer Finger, über meinen Körper zu streichen. Zwischen meine Beine, entlang meinen Schenkeln, bis hinauf zu meinem Venushügel, unter dem es bereits heftig pulsiert. Zu fühlen, wie das kühle Leder an der Spitze auf meiner heissesten, sensibelsten Körperstelle verweilt, bevor es nach einem sanften Hieb wieder auf mir zu liegen kommt...

19.01.2012

Begegnung

Heute vor zwei Jahren. Geschäftlich in Köln, eine ganze Bar für ein 'Meet and Greet' gemietet, und wir warten auf die Gäste. Langsam tröpfeln sie herein. Ich stehe ganz hinten und schaue. Da entdecke ich am Tresen jemanden, den ich nicht einordnen kann. Nie gesehen. Ich beobachte ihn und bin fasziniert. Er scheint ganz vertieft in seine Gedanken zu sein. Nippt zwischendurch an seinem Bier und raucht seine Zigarette. Immer wieder kritzelt er irgendwas auf einen Bierdeckel, denkt wieder nach und lächelt kaum merklich. Fühle mich wie magnetisch von ihm angezogen. Was macht dieser Kerl hier, und vor allem mit mir? Wenn es wirklich so was wie eine Aura gibt, dann muss es die sein, die ich jetzt spüre. Stehe im Dunkeln, mein Blick auf ihn geheftet und werde dermassen von ihm angezogen, dass ich körperlich reagiere. Das Blut schiesst mir in den Unterleib und ich spüre ein Ziehen und Verlangen nach diesem Mann, wie ich es noch nie erlebt habe. Einfach so. Nur durch seinen Anblick und seine Gestik. Ich schliesse meine Augen und stelle mir vor, wie ich zu ihm hingehe, ihm ins Ohr flüstere, dass ich ihn spüren will, jetzt, hier, auf der Stelle. Er steht auf und folgt mir die Treppe hinunter. Ich spüre ihn dicht hinter mir. Seine Hand streift meinen Rücken, gleitet ein wenig nach unten und seine Fingerspitzen berühren fast unmerklich meinen Hintern, während ich Stufe für Stufe hinab gehe. Meine Lust steigert sich ins Unermessliche. Am Ende der Treppe nehme ich seine Hand und ziehe ihn am Arm nach hinten, wo es ganz dunkel ist. Nur ein sanfter roter Lichtstrahl lässt etwas erkennen. Ich lehne mich an die Wand und führe seine Hand an meine Brust. Während er sie ergreift, schaut er mir tief in die Augen und drückt fest zu. Seine andere umfasst meine Taille und zieht mich zu sich. Als unsere Lippen aufeinander treffen, beginnen wir uns heftig zu küssen. Es ist wie ein Rausch, alles geht jetzt ganz schnell. Seine Zunge in meinem Mund, Zähne an meinem Hals. Ich öffne seine Hose, fühle seine Härte. Mein Rock wird energisch nach oben geschoben und endlich spüre ich seine Hand zwischen meinen Beinen. Unter meinem Slip pulsiert es. Ich bin ganz heiss und meine Nässe dringt durch den dünnen Stoff. Er streift ihn ab, ergreift seinen Schwanz und führt ihn tief in mich ein. Ganz langsam. Er fährt mit seinem Arm unter mein linkes Bein, stützt sich an der Wand ab und beginnt mich zu ficken. Mit jedem Stoss werde ich hart an die Mauer gepresst. Ich muss mich beherrschen, nicht zu schreien. 

Träume heute noch von dieser 'Begegnung'. Immer wieder. Real waren es nur Worte, die wir letztlich austauschten. Von meiner Fantasie habe ich ihm nichts verraten. Heute Morgen befand sich eine Nachricht von ihm in meiner Mailbox: 
«Was träumt 'Echilea'?»

13.01.2012

Frei

Ein freier Freitag.... Selbstbefriedigung auf dem Sofa, laufen im Wald – wirklich sehr befreiend, doch mein Kopf ist immer noch gefangen. Diese blöden, blöden Gedanken!

12.01.2012

Sooth me

In jedem

«In jedem von uns, selbst in denen, die äußerst gemäßigt scheinen, existiert ein Begehren, das schrecklich, wild und gesetzlos ist.»
Platon

10.01.2012

Nachtrag

...und gerne mit ein bisschen Schmerz dabei. Aber die Herzgegend ist tabu. Auf anderen Körperteilen ist beissen und schlagen erlaubt, sogar ausdrücklich erwünscht. Vor allem der Hintern hätte es bitter nötig. Entsprechende Hilfsmittel sind willkommen.

Einfach

Könnte mich vielleicht einfach mal jemand ficken ohne dieses ganze Liebesding dazu?

04.01.2012

Tabula rasa

Sokrates zu Platon: «So setze mir nun, damit wir doch ein Wort haben, in unsern Seelen einen wächsernen Guß, welcher Abdrücke aufnehmen kann, bei dem einen größer, bei dem andern kleiner, bei dem einen von reinerem Wachs, bei dem andern von schmutzigerem, auch härter bei einigen und bei andern feuchter, bei einigen auch gerade so, wie er sein muß. Dieser, wollen wir sagen, sei ein Geschenk von der Mutter der Musen, Mnemosyne; und wessen wir uns erinnern wollen von dem Gesehenen oder Gehörten oder auch selbst Gedachten, das drücken wir in diesen Guß ab, indem wir ihn den Wahrnehmungen und Gedanken unterhalten, wie beim Siegeln mit dem Gepräge eines Ringes. Was sich nun abdrückt, dessen erinnern wir uns und wissen es, solange nämlich sein Abbild vorhanden ist. Hat sich aber dieses verlöscht oder hat es gar nicht abgedruckt werden können, so vergessen wir die Sache und wissen sie nicht.»


Das wünsche ich mir für 2012... – ein neu beschreibbares Inneres, das zwar zerfliesst, wenn es den Flammen zu nahe kommt, aber wieder zu einer klaren Form zurückfinden kann. Ein homogenes Wechselspiel.