23.06.2011

Liebesspiel?

"Wenn wir wieder einsteigen in unser Spiel möchte ich dies voll und ganz, so wie wir es hatten. Bin gespannt wie das in Deine jetzige Welt passt, gespannt ob Du mir dies wieder geben willst und kannst – ob Du bereit bist Deinen Teil an unser Spiel zu geben, mich von neuem hineinziehen willst so wie Du dies schon einmal getan hast."


Ich bin nicht bereit. Ich möchte kein Spiel spielen, bei dem es Verlierer gibt. Dein Einsatz ist zu hoch geworden. Ich kann dir nicht mehr das geben, was wir hatten. Deine Gefühle für mich stehen zwischen uns. Ausblenden geht nicht. Ich würde mich nicht gut dabei fühlen dich zu ficken, in dem Wissen, dass du dir eigentlich mehr als nur das Spiel wünschst. Es wäre nicht richtig von mir. 


"...ein Drahtseilakt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Können und Wollen, zwischen Freiheit und Verbindlichkeit, zwischen Nähe und Distanz, zwischen den Emotionen und Erwartungen zweier unterschiedlicher Menschen. Und jedes Ungleichgewicht führt zu Problemen." Spurensucherin

3 Kommentare:

  1. Und doch gibt es Menschen, die sind einfach Spielernaturen. Sie können nicht anders, als sich immer wieder auf diese Spiele einzulassen. Auch auf die Gefahr hin, dass es Verlierer gibt. Wenn der Andere bereit ist, den Einsatz zu setzen, können sie sich früher oder später nicht zurückhalten. Die Versuchung, die Sucht ist zu groß. Sie gehen mit. Auch mit einem Ungleichgewicht lässt sich trefflich spielen. Moralisch? Ich weiß nicht. Wir können – auch wenn wir es uns manchmal einbilden – nicht in den Kopf des Mitspielers schauen. Vielleicht pokert er nur gut? Vielleicht besser, als wir denken? Schon das nicht auf das Spiel einlassen Wollen ist vielleicht Teil des Spiels … *lächel*

    AntwortenLöschen
  2. Ein Spiel, das die Unschuld verliert, weil mehr daran hängt als 'nur' das Spiel, wird nach anderen Regeln und mit anderen Ergebnissen gespielt.

    Hut ab, wenn man trotz Spiellust erkennt, was der wahre Einsatz und der Preis des Spiels ist.

    Niko

    (Ungewohnt ernsthaft, aber der Beitrag wirkt seltsam melancholisch)

    AntwortenLöschen
  3. Es hat wohl weniger mit Moral zu tun, muss ich zugeben, dass ich das Spiel abbreche, sondern wohl viel mehr mit der Tatsache, dass Liebe in diesem Spiel mit Schwäche einhergeht. Vielleicht wäre es anders gewesen, hätte er seine Gefühle mir gegenüber nicht offenbart. Doch so führt es ihn in diesem Spiel in die Defensive. Ich mag aber die Offensive lieber.

    @Spurensucherin
    Wir scheinen beide ausgeprägte Spielernaturen zu sein... ; )
    Freu mich schon auf die Fortsetzung des Stresstests!

    AntwortenLöschen