28.02.2013

Tagträumerei...



Wunderbar

Sein neues Album ist ein Meisterwerk. 
Warum kommt der Herr dieses Jahr nicht in meine Gegend?! Fuck.


26.02.2013

Sterneorakel 8

Der Vollmond vom Montagabend leitet eine Woche voller Intensität im zwischenmenschlichen Bereich ein. Sonne und Mond stehen nun im Spannungsfeld von Jupiter, dem Planet der Übertreibungen. So fällt es uns schwer, Situationen richtig einzuschätzen und das richtige Mass zu finden. Wir neigen zu unrealistischen Erwartungen. In der ersten Wochenhälfte gibt es sehr sensible und gleichzeitig recht impulsiv-aggressive Konstellationen. Das ist ein schwieriger Mix. Die hochgradige Empfindlichkeit ermöglicht im positiven Fall sehr berührende Momente, in denen wir uns anderen Menschen sehr nahe und verbunden fühlen. Es kann aber auch sein, dass uns etwas dermassen verletzt und ärgert, dass wir überreagieren. Weil Merkur rückwärts durch die Fische läuft, können Sehnsüchte und längst verflossene Träume wieder aufleben. Wir schwelgen vielleicht in Erinnerungen an frühere Zeiten, nehmen Kontakt mit alten Bekannten auf oder treffen diese ganz zufällig. Das Leben dürfte uns in dieser Woche manch wundersame Begegnung bringen! Weil Merkur vorerst noch in kritische Konstellationen eingebunden ist, könnten uns allerdings auch Menschen wieder begegnen, mit denen uns unangenehme Erfahrungen verbinden. In diesem Fall müssen wir gut abwägen, ob wir uns auf einen Kontakt einlassen wollen oder eher abgrenzen müssen.

*

Unheimlich...

Musste sein...

FrustLustkauf.


25.02.2013

Walk through

«There are things known and there are things unknown – in between there are doors.»

William Blake

Keep on pushing


24.02.2013

Teufelskreis

Heute, nach fast zwei Jahren, bekomme ich eine Nachricht: «Vermisse Dich.» Dazu drei Daten für ein 'Archive'-Konzert im nahen Ausland. Und nicht etwa einfach per Mail oder SMS, auch nicht per Post, sondern er hat die Nachricht an einem Ort für mich deponiert, der in mir all das heraufbeschwören sollte, was ich versucht habe zu vergessen. Ich liebe und hasse diesen Menschen. Er begleitet mich seit über zwanzig Jahren und war im Wechsel immer Freund und Feind. Freund, weil uns Dinge verbinden, die nur wir sehen und teilen können. Und Feind, weil es ihn und mich zu Verbündeten macht, die sich zerstören könnten. Erkannt habe ich das vor diesen fast zwei Jahren, nachdem wir uns beinahe mit Haut und Haaren aufgefressen haben. Es war Himmel und Hölle. Einerseits war es der grösste Fehler, den ich machen konnte, andererseits etwas vom Wunderbarsten, das ich je erlebt habe. Es war unvermeidbar, dass es irgendwann so weit kommen würde. Wir waren zum ersten Mal Geliebte und noch nie war ich in einem solchen sexuellen Rausch wie diesem. Beinahe alles verschlingend, so dass ich nicht mehr klar denken konnte. Als sich mein Selbsterhaltungstrieb meldete, versuchte ich unsere Beziehung zu beenden. In hunderten von Mails, Briefen und Gesprächen, kam die ganze Dimension seiner Angst, Wut und Verzweiflung zum Vorschein, die in ihm wüteten. Ich erkannte, dass er krank ist. Ein Mensch, der dauernd an der Grenze zum Abgrund lebt, ein Suchender zwischen Schwarz und Weiss. Gestern ist heute und heute ist morgen. Alles ist gleichzeitig. Gefühle und Erinnerungen tauchen auf und fühlen sich an, als ob sie jetzt existieren, in diesem Augenblick. Jemand, der es nicht aushält allein zu sein und trotzdem niemanden wirklich an sich heranlassen kann. 

Ich habe zu Beginn unserer Freundschaft, im Rahmen einer Diplomarbeit, einen Film gedreht – 'Anima et Animus' war sein Titel. Darin spielte er die Hauptrolle – ein Mann, auf der ständigen Suche nach seiner Anima. Es scheint so, als hätte ich, ohne es zu wissen, damals schon sein Wesen erkannt und damit die Jagd eröffnet.

Egal, was ich jetzt tue, egal, ob ich reagiere oder nicht reagiere, er wird wieder versuchen mich zu kriegen. 

23.02.2013

Sterneorakel 7

(Abwesenheitshalber diesmal erst Ende der Woche – aber auch mal rückblickend sehr interessant – zumindest für mich...)

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In dieser Woche geht es nur sehr langsam und in gewissen Bereichen vielleicht gar nicht vorwärts. Gleich zwei Planeten kommen zum Stillstand: Anfang Woche Saturn – Ende Woche Merkur. Das bedeutet: Es ist Zeit zum Innehalten, Zeit für ein Timeout. Wir sind gut beraten, uns überall dort Bedenkzeit zu nehmen, wo wir unsicher sind. Leider ist das nicht so einfach, wie es klingt, denn nichts entscheiden und nichts unternehmen ist oft etwas vom Schwierigsten.
Gut möglich, dass wir im Moment nicht weiter wissen und das Gefühl haben, auf einer Nebelwanderung unterwegs zu sein. Schauen und hören wir in diesem Fall nach innen, bis sich Gewissheit einstellt. Erkenntnisse lassen sich nun nicht willentlich herbeiführen, sondern stellen sich gerade dann ein, wenn wir loslassen können. Die Liebesgöttin Venus befindet sich im Wassermann, einem Sternzeichen, das gern mit ungewöhnlichen Ideen überrascht, den anderen damit allerdings auch überfordern kann. Wenn es im Moment in der Liebe nicht ganz locker läuft, so hängt dies wohl vor allem mit unseren Erwartungen zusammen, die nicht ganz von dieser Welt sind. Die Liebessterne bringen jetzt im besten Fall eine Art «kreative Unruhe», also eine sehr inspirierende, aber nicht spannungsfreie Zeit. Vielleicht sind wir einfach nicht zufriedenzustellen, gemäss dem Kinderspruch: «Was Hänschen hat, das will er nicht, und was er will, das hat er nicht.» Der Feind der Lust ist jetzt Erwartungsdruck in jeder Form. «Leben und leben lassen» ist der Schlüssel. Wir sollten also keine fixe Vorstellung haben, wie das Liebesleben verlaufen sollte, und auch keinen sanften Druck ausüben. Vor allem ab Mittwoch. Weil die Kommunikation unter einem schwierigen Stern steht, ist es auch nicht unbedingt ratsam, gerade jetzt Grundsatzdiskussionen führen zu wollen. Die Sterne begünstigen Projektionen, was schnell in Schuldzuweisungen münden kann oder aber in unrealistische Hoffnungen oder Ansprüche. Nutzen wir die sensitiven Konstellationen besser, um in uns hineinzuspüren und unsere tiefsten Sehnsüchte zu erforschen.

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Ja, das stand da, genau so!

20.02.2013

Wege

Der einfachste Weg ist so verfickt naheliegend, nicht wahr? Der richtige ist er aber meist nicht. Nur leider will man es nicht glauben und merkt es erst, wenn es kein Zurück mehr gibt.

19.02.2013

Feuerschlucken

«..., es war wie Feuerschlucken, ich hatte schon immer wissen wollen, wie das ist, Feuerschlucken. Was man im Augenblick bevor man die brennende Fackel in den Mund steckt, empfindet, was, wenn sie drin ist und die Gefahr besteht, seine zarten Schleimhäute für immer zu verlieren, und jetzt wusste ich es, aber was nützte mir das Wissen, was fing ich damit an? ... , ich hatte einen Schatz verloren, von dem ich überhaupt nicht gewusst hatte, dass ich ihn besass, das Nichtwissen, wie es ist, wenn man Feuer schluckt, denn jetzt, wo ich es wusste, verspürte ich einen schrecklich faden Geschmack, weil alles, was weniger war als das, mich nicht mehr begeistern würde.»
                                                 
Zeruya Shalev, Liebesleben

17.02.2013

Eine Möglichkeit...

Arme nach oben gebunden, jeweils links und rechts an den Balken. Beine gespreizt, weil er sagt ich soll es tun... so weit, wie ich gerade noch die Balance halten kann, ohne in dem Seilen zu hängen. Warten... Blicke und Hände auf mir. Mal quälend zart, dann wohltuend hart. Jeder Schlag brennt auf meiner von der Sonne erhitzten Haut...

16.02.2013

Möglichkeiten

Liege nackt herum und denke darüber nach, welche Möglichkeiten in diesem architektonischen Arrangement stecken. Bungalow, Pool, und daneben ein grosszügiges, überdachtes Daybed aus massiven Holzbalken gebaut. Darum herum, von Pflanzen umrankte Mauern, die weder Einblicke, noch Eindringlinge zulassen. Der perfekte Spielplatz. 




13.02.2013

Sterneorakel 6


Eine gute Abgrenzung ist jetzt besonders wichtig. Wir können im Moment auch nichts erzwingen oder beschleunigen. Mit der Kommunikation klappt es zum Glück einiges besser als in den letzten Tagen. So haben wir immerhin die Chance, Missverständnisse und Konflikte in einem vernünftigen Gespräch zu bereinigen. Im Bereich Liebe und Erotik läuft es nicht mehr so locker und harmonisch wie in der vergangenen Woche. Die Liebessterne sind anspruchsvoll. Die Kunst besteht nun darin, Nähe und Distanz in eine Balance zu bringen. 

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Genau, Abgrenzung. Verreise jetzt erst mal ein paar Tage...

12.02.2013

Fest verschnürt

Mit nach oben und hinter den Kopf festgeschnürten Armen, liege ich auf dem Rücken, ehe er mir mit einem Griff in den Nacken befiehlt mich aufzusetzen. Er zieht das Seil nun an meinen Handgelenken straff nach unten und um meinen Körper. Meine Brüste stehen so zusammengeschnürt prall hervor und meine Nippel sind hart. Ich atme und spüre den kleinen Spielraum den ich habe, meine Lunge mit Luft zu füllen. Er versäumt es nicht sich nach meinem Befinden zu erkundigen und er merkt, ohne ein Wort von mir, dass es mir gut geht. Dass die Ausschüttung der Endorphine in meinem Hirn voll im Gang ist. Ein Griff zwischen meine Beine bringt ihm die Gewissheit. Als nächstes packt er meine Fussgelenke und drückt mir die Beine auf den Bauch, welche er mit einem weiteren Seil zusammenbindet. So kompakt verschnürt, bleibt nur ein kleiner Spalt frei, um meinen Blick zwischen meinen Knien hindurch auf das Geschehen weiter unten zu richten. Ich sehe zu, wie er in mich eindringt und mich anfängt mit festen Stössen zu ficken. Seine Härte und die Heftigkeit lassen mich in den ersehnten Zustand von wohltuendem Schmerz, von Nässe und Geilheit eintauchen.





07.02.2013

Ferienlektüre


«Im Blick des Anderen erfahre ich den Anderen als Freiheit, die mich zum Objekt macht.»

Jean-Paul Sartre
'Das Sein und das Nichts'

(...wird meine Ferienlektüre)

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Mit dabei auch noch dies:
'Liebesleben' von Zeruya Shalev
und
Philippe Djians 'Betty Blue'

06.02.2013

Leichtlebigkeit

«Ein Gefühl ist immer nur bis auf Weiteres ewig!»

Vladimir Jankélévitch, Die Ironie (1964)

05.02.2013

Eine Weile

Eine Weile warten. Auf dem Parkplatz im Dunkeln, allein im Auto und der Regen rinnt in Sturzbächen über die Windschutzscheibe. Der Bass kommt, und ich spüre ihn viel mehr, als dass ich ihn höre. Mein Sitz vibriert, der Wagen erzittert und der grollende Rhythmus geht in mich über. Dazu die zarte Melodie und eine ergreifende Stimme, die meine Gedanken in weite Ferne trägt. Ich mag es, so für eine Weile abgekapselt zu sein. Nur die Musik und ich.

04.02.2013

Sterneorakel 5


Neptun entführt uns ins Reich der Fantasien, Sehnsüchte und Illusionen. Unter seiner Regie herrscht mehr oder weniger Chaos, denn die Dinge nehmen einen anderen Lauf als geplant. Wir sollten auch gut prüfen, wem wir was erzählen, denn Botschaften kommen beim Empfänger oft anders an als sie gemeint waren. Verbindliche Entscheidungen sollten wir im Liebesrausch nicht treffen. Vermutlich wollen wir das auch nicht, denn die Venus läuft durch den freiheitsliebenden Wassermann, sodass wir uns am liebsten verschiedene Optionen offenhalten. «Leben und leben lassen» lautet die Devise, die im Bereich Liebe und Erotik eine unkomplizierte und tolerante Atmosphäre schafft. Wir müssen jetzt auch nicht alles analysieren oder planen, sondern folgen besser unserem Bauchgefühl.

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Ja, dieser verflixte Wassermann...

03.02.2013

Erkenntnis

Ich habe ein wirklich ausgeprägtes Vorstellungsvermögen und an Phantasie fehlt es mir auch nicht. Doch irgendwie bin ich nicht dafür geschaffen lustvoll etwas auf Distanz und in Auftrag zu erledigen. Es muss für mich spürbar sein, dass die Erfüllung unmittelbar etwas bewirkt. Ich muss die Reaktion meines 'Auftraggebers' erleben, wenn ich tue, was von mir verlangt wird. Letzteres geht definitiv nicht ohne Kontakt. Dabei muss es nicht Haut- oder Blickkontakt sein, aber zumindest eine Form des Kontaktes brauche ich, damit es mich kickt. Einseitige Kommunikation funktioniert nicht. Es ist die Reaktion des anderen, die mich wiederum reagieren lässt. Wenn ich den Schmerz einer Klammer an meinem Nippel spüre, dann tut es zwar gut, aber zu sehen, wie er den Schmerz an meinem Gesicht abliest oder hört, und ich seinen Genuss an meinem Genuss in irgend einer Weise wahrnehmen kann – das ist es. Es ist die unmittelbare Reaktion, die auf eine Aktion folgt und dies idealerweise im Wechselspiel, die Endorphine in mir freisetzt und meine Säfte zum Fliessen bringt. Alles andere bleibt im wahrsten Sinn des Wortes eine Trockenübung. Dann führe ich lieber selbst Regie.