28.06.2011

Etwas traurig

"Du kannst ja nicht immer erzählen, du hättest dich irgendwo verletzt oder gestossen...", meinte er. Eigentlich ein bisschen traurig, dass dieses Mal kaum Spuren von ihm an mir zurückgeblieben sind. Nur meine geröteten Nippel schmerzen noch und erinnern mich an seine Zähne und Finger, wenn der Stoff meines Kleides an ihnen reibt. O.k. und mein Hintern tut ein bisschen weh, wenn ich sitze. Aber er hat es gut gemacht so. Er weiss genau zu dosieren.

"Ja, etwas traurig...", meint auch er, "es macht mich scharf zu wissen, dass du mit Spuren von mir unterwegs bist. An mich erinnert wirst. Ich mag es dir ein bisschen weh zu tun." 

26.06.2011

Ausgefickt

Zwölf Stunden Sex, dazwischen ein bisschen Schlaf. Ich fühle mich so richtig schön ausgefickt. Welche Wonne, so viel Zeit, nur für die Lust. Auf ihren Wellen reiten – aufbäumen, wieder untertauchen und sich dann immer wieder an der Brandung überschlagen. In perfektem Rhythmus.

24.06.2011

Ein ganz normaler Tag

Ich scheine heute wieder einmal sehr stimulierbar zu sein. Bereits die obligate Schaum-Kopfmassage beim Friseur (es lag defintitiv nicht an ihm) heute Morgen hat mir ein angenehmes Kribbeln beschert und meine Nippel hart werden lassen. Sie zeichneten sich unter dem schweren, schwarzen Umhang sogar deutlich ab, was meinem männlichen Gegenüber auf seinem 'Behandlungsstuhl' anscheinend nicht entging. Mit geschlossenen Augen konnte ich seine Blicke noch auf mir spüren. Auch ein nettes Gefühl. 

Weiter gings in der Schwimmhalle – eigentlich meine Kleine bei ihren Schwimmkünsten bewundernd – fiel mir ein äusserst wohl-geformter junger, männlicher Körper auf dem Sprungbrett auf, dessen Brust- und Bauchmuskeln sich appetitlich vor meinen Augen auf und ab bewegten. Meine Gedanken schweiften bei diesem Anblick weit vom eigentlichen Geschehen ab und führten dazu, dass ich in der unglaublichen Hitze, die in so einem Bad herrscht, nicht nur ins Schwitzen kam, sondern es zwischen meinen Beinen auch bedenk-lich feucht wurde. Ich sah mir all die anderen Mütter (und ein paar wenige Väter) um mich herum an, und dachte wieder mal: Spinnst du eigentlich? Immerhin waren meine blauen Bissspuren nicht mehr zu sehen (schade eigentlich), die mir die Woche davor noch seltsame Blicke bescherten, weil man gezwungen wird auch einen Badeanzug zu tragen, wenn man die Halle nur als Zuschauer betritt.

Zu guter Letzt, wieder vor meinem Laptop sitzend, lese ich (statt noch etwas Arbeit zu erledigen) Dinge, die mich nicht wirklich von meinem Erregungstrip herunterholen, sondern eher das Gegenteil. Allein zu Hause, werde ich mich heute Abend ausführlich um mich kümmern müssen, damit ich nicht total durchdrehe... 

23.06.2011

Liebesspiel?

"Wenn wir wieder einsteigen in unser Spiel möchte ich dies voll und ganz, so wie wir es hatten. Bin gespannt wie das in Deine jetzige Welt passt, gespannt ob Du mir dies wieder geben willst und kannst – ob Du bereit bist Deinen Teil an unser Spiel zu geben, mich von neuem hineinziehen willst so wie Du dies schon einmal getan hast."


Ich bin nicht bereit. Ich möchte kein Spiel spielen, bei dem es Verlierer gibt. Dein Einsatz ist zu hoch geworden. Ich kann dir nicht mehr das geben, was wir hatten. Deine Gefühle für mich stehen zwischen uns. Ausblenden geht nicht. Ich würde mich nicht gut dabei fühlen dich zu ficken, in dem Wissen, dass du dir eigentlich mehr als nur das Spiel wünschst. Es wäre nicht richtig von mir. 


"...ein Drahtseilakt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Können und Wollen, zwischen Freiheit und Verbindlichkeit, zwischen Nähe und Distanz, zwischen den Emotionen und Erwartungen zweier unterschiedlicher Menschen. Und jedes Ungleichgewicht führt zu Problemen." Spurensucherin

22.06.2011

Blühende Fantasie

Lange ist's her. Der Fremde hat mich aber noch nicht vergessen... Seine Fantasie blühe, meint er. Er hat sich heute mit mir vor Augen einen runtergeholt. Nette Vorstellung, wenn ich bedenke, wie seine aufgeblühte Pracht dabei ausgesehen haben muss, als er mich in Gedanken vollspritzte.

19.06.2011

Wahnsinn

Heute Nacht hatte ich Sex aus Liebe, wünschte mir aber Sex aus Gier. Zum ersten mal wünschte ich mir er sei jemand anderes. Wünschte mir etwas anderes, als ich bekam. Kann ich nicht mehr differenzieren? 

Gemäss Einstein ist die Definition von Wahnsinn, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei ein anderes Ergebnis zu erwarten. Ich möchte nicht wahnsinnig sein, nur ein bisschen verrückt.


Wladyslaw Podkowinski, 'Ekstase'

18.06.2011

Gebraucht

Ich sitze an meinem Schreibtisch über die Tastatur gebeugt, versunken in meinen Text. Ohne dass ich es bemerke, betritt er den Raum. Als er sich mir nähert, spüre ich seine Präsenz und fühle wie mein Puls steigt. Er sagt nichts und darum weiss ich, dass ich auch nicht reden sollte. Nicht einmal bewegen. Ich höre seine Schritte und spüre dass er nun hinter mir steht. Seine Hand legt sich in meinen Nacken und er fährt langsam mit seinen Fingern in meine hochgesteckten Haare. Die sanfte Bewegung hört abrupt auf, als er seine Hand zu einer Faust ballt und meinen Kopf nach hinten zieht. Mein leises Stöhnen wird von einem Kuss und seiner Zunge in meinem Mund gestoppt. Ich lehne mich weiter zurück und hebe meine Arme um seinen Kopf zu halten, doch er packt mich an den Handgelenken und legt sie hinter die Rückenlehne. 

Als er beginnt mich mit seinem Gürtel zu fesseln, bin ich beinahe euphorisch vor Erwartung, was jetzt mit mir geschehen wird. Spüre wie sich zwischen meinen Beinen die Hitze ausbreitet und meine Brustwarzen sich aufstellen. Er bemerkt es auch und drückt mit seinen Daumen und Zeigefingern fest zu. Ich atme hörbar und kann meine Lust nur schwer verbergen. Er beginnt die Knöpfe meines Oberteils zu öffnen und schiebt das Top unter meine Brüste, und so recken sie sich ihm regelrecht empor. Von diesem Anblick spürbar erregt, nimmt er sie in den Mund und leckt genüsslich an meinen Nippeln. Gleichzeitig fasst er mit seiner rechten Hand zwischen meine Beine, massiert meinen Schoss durch den dicken Stoff meiner Jeans. Wieder stöhne ich auf und drücke mich seiner starken Hand entgegen. "Mach sie auf!", möchte ich sagen, "steck deine Finger in mich rein!", doch stattdessen lasse ich ihn bestimmen, mich beherrschen und meine Lust schüren. Er wandert mit seinem Mund wieder hoch zu meinem Nacken und leckt mich sanft, bevor ich seine Zähne auf meiner Haut spüre und er wie ein Raubtier zubeisst. Der Schmerz elektrisiert mich und als er meinen Kopf dabei noch zur Seite drückt, durchfahren Impulse meinen Unterleib und ich werde so scharf, dass ich vollkommen die Kontrolle verliere. Schliesslich lässt er von mir ab während der Schmerz weiter an meinem Hals pulsiert.

Er dreht den Stuhl um und verstellt ihn in die höchste Position. Endlich fängt er an meine Hose aufzumachen, zieht sie herunter bis zu den Knöcheln und lässt sie da, damit ich nicht zu viel Bewegungsfreiheit habe. Sein Knie schiebt sich jetzt zwischen meine Schenkel, spreizt sie und drückt sich an meine Spalte. Mein Saft hat meinen Slip schon ganz nass gemacht. Er schiebt ihn beiseite und fährt mit zwei Fingern in mich hinein. Der Anblick meiner Nässe auf seinen Fingern, die immer schneller in mich rein- und rausfahren, macht auch ihn so geil, dass er ebenfalls seine Hose auszieht, sich über mich stellt und seinen Schwanz in mich gleiten lässt. Er fickt mich mit harten, tiefen Stössen. Immer schneller, bis ich unter lautem Stöhnen komme und mich so richtig schön gebraucht fühle.

17.06.2011

Kick


Inspired by Ela...

To whom it may concern...

Schön, dass mein Blog offenbar sogar am anderen Ende der Welt gelesen wird - würde zu gerne wissen, wer das ist...

Level

Ob es an der begrenzten Zeit lag, dass wir uns so unglaublich vertraut waren? Unsere Körper und unsere Köpfe erreichten das gleiche Level wahnsinnig schnell. Beim Gehen seine Haut an meiner... Zufallsberührungen, vom Wunsch gesteuert von ihm gefickt zu werden. Impulse schossen in Bruchteilen von Sekunden in meinen Unterleib. 

Beim Bier sassen wir uns gegenüber, seine Hand zum ersten Mal in meinem Nacken. Umfasste meinen Hals, zog mich, wenn auch noch nicht ganz, nah an ihn heran. Das zweite Mal im Hotelzimmer, der Griff fest, fordernd, als wir aufs Bett fielen. Wir vögelten, schmeckten, rochen uns und es passte einfach.

15.06.2011

Zufall

«Das Zufällige ist immer das Wertvollste»
Robert Walser

14.06.2011

Prachtexemplar

Schön, was man alles so im Publikum entdecken kann, wenn man nicht primär wegen der Musik da ist. So ein Death Metal-Konzert ist ja nicht generell meine Sache, doch ich mags ganz gern ein bisschen hart ab und zu. So war es auch visuell ein sehr stimulierendes Erlebnis zwischen wildgewordenen, headbangenden Kerlen zu stehen, die mit nackten, glänzenden Oberkörpern im Stroboskoplicht ihre Seele aus dem Leib zu tanzen und schreien schienen. Hier das Prachtexemplar direkt neben mir... (o.k. etwas jung vielleicht, doch gucken darf man ja ; )


10.06.2011

Missing

Körper und Geist

Gestern hatte ich eine nette Unterhaltung mit einem sehr wortgewandten (zwar leicht zur Schizophrenie neigenden), aber ausserordentlich charmanten Mann. Wir sprachen darüber, wie es sich damit lebt sich treiben zu lassen, von kreisenden Gedanken und die wahrscheinlich unbewusste Suche nach dem perfekten, erfüllenden Erlebnis. Diese Suche ist eine Sucht. Der Wunsch sich fallen zu lassen, die Kontrolle vom Kopf an die Instinkte abzugeben. "...sozusagen den Körper durch den Geist zu ficken", wie er sagte.

Ich frage mich ob es an der Zeit liegt, der verstrichenen und der kürzer werdenden, dass ich immer bereiter werde mich ohne viel zu hinterfragen auf Dinge einzulassen, Grenzen zu überschreiten und meine Sinne nach aussen zu kehren. Die Zeit, weil sie immer kostbarer wird, möglichst intensiv zu erleben und zu nutzen.  Weil sie immer so vollgepackt ist mit Leben, mit Alltag, mit Kontrolle. Ich möchte keinen Plan verfolgen, einfach nur im Hier und Jetzt sein.

Raum und Zeit. Immer mehr wird mir bewusst, wie relativ diese Begriffe sind. Genau so wie Körper und Geist. 

09.06.2011

Schmerzgrenze

Ich frage mich wo meine Schmerzgrenze wirklich liegt. Zu was ich fähig bin – wie viel ich ertragen kann. Ich konnte nicht Stopp sagen. Mein Körper ist übersät mit blauen Flecken, Bissmalen und Striemen von seinen Fingernägeln. Bin wund gefickt und mein Kopf fühlt sich an, als hätte er mir alle Haare ausgerissen. Es tat nicht weh, es tat gut. Zum ersten Mal hatte ich einen Daumen in meinem Poloch als ich kam und sein langer Nagel bohrte sich dabei in mein Fleisch. Er hat den Schlüssel in mir umgedreht...

08.06.2011

Maria Magdalena

Dinge geschehen einfach und ich lasse es zu...

Guido Cagnacci - Kleopatras Tod
Guido Cagnacci - Maddalena svenuta
«...sie sagte dies als eine Frau, die vollständig verstanden hatte.»
aus dem Nag Hammadi Codex

07.06.2011

Spielen

Ich möchte auch mit dir spielen und ich möchte, dass du mit mir spielst.

Ich möchte die Ruhe mit dir spüren. Ich möchte das Offenlassen aller Möglichkeiten bis an die Grenzen auskosten.

Ich stelle mir vor, dass ich auf dem Bett liegen könnte und du neben mir. Wir reden, trinken zusammen Bier und geniessen die Ruhe. Die Äussere. In mir drin wird es das Gegenteil sein... Unruhe, Erregtheit, Verlangen ist in mir und ich geniesse auch dies. Alles, wirklich alles kann geschehen, aber nichts muss. 

Ich stelle mir vor, dass ich den Reissverschluss deiner Hose öffnen könnte. Deinen Schwanz in meine Hand nehmen, seine warme, feine Haut spüren könnte, während er ganz hart wird und ich nicht widerstehen kann ihn zwischen meine Lippen zu nehmen, ihn zu küssen, zu lecken und in meinen Mund zu stecken...

Ich stelle mir vor, wie ich so scharf werden würde, dass ich dich ohne Worte darum bitte, neue Spuren an mir zu hinterlassen...

06.06.2011

Kribbeln

Alles kribbelt, Gedanken kreisen, zu viel Adrenalin pumpt sich durch mein Blut. Der Rausch beginnt von neuem. Ein Freudentanz im Teufelskreis. Fühle die Hitze zwischen meinen Beinen... geil zu sein aufs Geilsein.