Von einem meiner Lieblingsschreiber...
Er nippt an seiner Tasse. «Das, worauf es beim Sex wirklich ankommt, ist Seele.» Seine Worte tragen sich durch den Raum, als wären sie selbstverständlich. «Wenn du wissen willst, ob du mit jemandem schlafen willst, schau ihm in die Augen. Wenn es dich innerlich berührt und trifft, wird es für euch womöglich der beste Sex eures Lebens. Sex, bei dem es nicht nur um den Akt und das Kommen geht, sondern den Prozess des Entdeckens und Erkundens.»
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«Es geht nicht darum die Körper ineinander zu schieben, nicht nur, es geht um den Ausdruck, den Blick. Sex ohne Augenkontakt, bei dem etwas passiert, ist kein Sex. Im physischen Sinne vielleicht, aber es passiert nichts in der Seele.» Er nippt an seiner Tasse. «Und von demher ist jeder Sex…», sucht er nach den Worten, «nicht falsch oder verlogen, ehrlich gesagt ist er ganz nett. Aber in gewisser Hinsicht ist er lieb- und seelenlos. Oder zumindest», fügt er hinzu, «kommt bei mir nichts davon an. Es gibt nur einen Bruchteil von Menschen, von denen ich mich gesehen und verstanden fühle, unabhängig davon, ob sie es tun oder nicht.»
Ich lese auch gern dort. Die Worte, die Du wiedergegeben hast, hätten auch von mir stammen können. Empfinde es genau so.
AntwortenLöschenUnsere 'Schreibkünste' in Ehren, doch AD's Worte könnten nie von uns stammen. Er spielt eindeutig eine Liga höher, wenn nicht gar zwei.
AntwortenLöschenIch fühle mich (unzutreffenderweise) geschmeichelt. Danke dafür.
LöschenSchade, dass AD's Blog nicht mehr existiert...
AntwortenLöschenUmso mehr freue mich, dass Du weiter bloggst.