01.03.2012

Horror vacui



Das Vakuum ist kein Lebensraum, da Lebewesen auf Materie für ihren Stoffwechsel angewiesen sind. Jedoch für kurze Zeit kann der Mensch dem Vakuum widerstehen. Entgegen der üblichen Annahme fängt das Blut auf Grund des Druckunterschieds nicht (sofort) an zu kochen, da Haut und Gewebe normalerweise in der Lage sind, einem Druckunterschied von einem Bar (normaler Luftdruck ist ein Bar) einige Zeit zu widerstehen. 

Sich nicht bewegen können. Eingeschlossen sein in der Leere und unfähig zu reagieren. Fühlt sich an, als ob ich vacuumiert wurde und sich um mich herum alles weiterbewegt, einfach ohne mich. Bin zwar da, jedoch schön verpackt und konserviert.

26.02.2012

Debatte


«War es Aristoteles, der sagte, dass sich die menschliche Seele aus Verstand, Mut und Begehren zusammensetzt?», fragte Tengo. 

«Das war Platon. Der Unterschied zwischen Aristoteles und Platon ist ungefähr der gleiche wie der zwischen Mel Tormé und Bing Crosby. Ach ja, früher war alles einfacher», sagte Komatsu. «Ist es nicht lustig sich vorzustellen, dass Verstand, Mut und Begierde eine Konferenz abhalten und eifrig debattierend an einem Tisch sitzen?»

«Man kann in etwa vermuten, wer den Sieg davonträgt, oder?»

Aus 1Q84 von Haruki Murakami

Ohren zu

Ob meine Träume wohl versuchen mir etwas zu sagen? Dann möchte ich es lieber nicht hören.

22.02.2012

Sequenz III


Er hat seine starken Finger um seinen Schwanz gelegt und sie vernimmt das Geräusch von Haut, die sich unter seinem festen Griff hin und her bewegt – seinen Atem, der immer schneller wird. Ohne ihre Augen zu öffnen, sieht sie alles vor sich. Spürt ihr Verlangen nach seiner Härte und möchte ihn spüren. In ihr pulsiert es und sie fühlt, wie sich zwischen ihren Schamlippen Feuchtigkeit ausbreitet. Es entsteht ein regelrechter Sog danach seine Härte ihn in sich zu spüren. Sie kann nicht anders und verändert ihre Schlafposition so, dass ihr Bein nun stark angewinkelt ist, ihr Slip leicht zur Seite rutscht und ihre nasse Spalte entblösst. Diesem Anblick kann er nicht widerstehen und beugt sich vor, fährt mit seiner Zunge über sie und schmeckt ihren Saft. Er lässt seine Finger folgen, die ganz leicht in sie hineingleiten. Im Schein der Taschenlampe, glänzt ihre weiche Haut um ihr Lustloch so, dass er schon bald seinen harten Schwanz in ihr versenkt und genau beobachtet, wie ihre weichen Lippen sich um ihn schliessen. Mit jedem langsamen Stoss ganz tief hinein und wieder raus, betrachtet er genüsslich wie sie sich vor und zurück bewegen. Wach und doch wie im Traum sind ihre Augen nun auch auf dieses Schauspiel gerichtet. Gemeinsam beobachten sie weiter, wie die Stösse immer heftiger und schneller werden, bis sie sich vor Lust aufbäumt, er sich in ihr entlädt und sein Saft sich mit ihrem vermischt. 

20.02.2012

Sequenz II


Plötzlich nimmt sie hinter ihren geschlossenen Lidern ein helles Licht wahr. Ganz schnell huscht es vorbei und verschwindet wieder. Der Schein einer Taschenlampe? Kurz darauf spürt sie, dass er sich zu ihren Füssen aufgesetzt hat. Es ist eine Weile ganz still. Nichts geschieht. Was hat er vor? Während ihre Aufmerksamkeit und Erwartung immer höher steigt, spürt sie seinen Blick auf sich. Keinen sanft wandernden, sondern einen sehr gezielten, scharfen. Sie fühlt, wie seine Augen ihren Po fixieren, die Öffnung zu ihrem Innersten – eine Berührung ohne Körperkontakt. Sein Blick scheint sich durch den dünnen Stoff ihres Höschens zu bohren, und ein lustvolles Ziehen schiesst durch ihren Unterleib. Sie verspürt das dringende Bedürfnis sich zu bewegen, ihm ihr Becken empor zu strecken, doch sie schläft... 

19.02.2012

Sequenz I


Glücklich und erschöpft von dem köstlichen Essen und zahlreichen Rum-Cocktails hat sie sich ins Bett gelegt und bald schon zeugt ihr regelmässiger Atem von tiefem Schlaf. Auf dem Bauch liegend, bedeckt ihr seidenes Nachthemd lediglich ihren Rücken und Po bis zum Ansatz ihrer Schenkel. Er liegt neben ihr und betrachtet sie. Es ist ein leicht enttäuschter, aber liebevoller Blick, denn er möchte Sie nicht aufwecken, obwohl er sie gern gefickt hätte. Sanft streicht er ihr eine sonnengebleichte Strähne aus dem Gesicht und dreht sich weg.

Sie hat seine Fingerspitzen gespürt und ist aufgewacht, doch noch immer hebt und senkt sich ihre Brust in gleichmässigem Rhythmus. Für ihn schläft sie weiter und träumt seltsame Dinge. Als er sich wieder zu ihr umdreht sind einige Minuten vergangen, in denen sie reglos dalag...

17.02.2012

Brise


Mir ist so heiss. Meine Haut glänzt und ist nun von gesunder Farbe. Der Stoff meines Kleides klebt an meinem Körper, verfängt sich zwischen meinen Beinen, wenn ich gehe. Feuchtigkeit überall. An mir und um mich. Ich beobachte, wie sich kleine Schweisstropfen zwischen meinen Brüsten bilden und verstreiche sie mit meinen Fingerkuppen. Ab und zu spüre ich einen Lufthauch, der meine Haut streichelt. Diese unberechenbare Kühle der Brise, die ab und zu über mich hinweg weht, ist jedes Mal ein Geschenk. Ich ziehe mein Kleid etwas hoch, spreize meine Beine ein wenig und hoffe auf den nächsten sanften Windstoss...

14.02.2012

Oben ohne


Schön an einem privaten Bungalow ist zum Beispiel, dass man sich oben ohne am Pool räkeln kann, ohne das Gefühl haben zu müssen, irgend jemandem zu nahe zu treten. Schön auch, dass der Anblick meiner Brüste nach so vielen Jahren immer noch so eine grosse Wirkung auf ihn haben, dass er sie dauernd anfassen will. Allerdings wären fremde Blicke ehrlicherweise irgendwie doch schmeichelnder als die Bemerkung: «Deine Brüste sehen immer noch aus wie die einer jungen Frau...»

13.02.2012

Böses Mädchen

Ich bin im Paradies! Es stimmt also: Böse Mädchen kommen überall hin...

10.02.2012

Insel

Morgen geh ich auf die Insel. Bin reif. Mich aufwärmen, die Seele baumeln und wieder mal die Gedanken kreisen lassen... 
Mit auf den Weg nehm ich ein paar aus einem soeben fertig gelesenen Buch:


Grübeln Sie nicht allzu ernsthaft über alles nach. Wir sind alle höchst unvollkommene Menschen (und damit meine ich alle – normalen und nicht ganz so normalen – Menschen), die in einer höchst unvollkommenen Welt leben. Schliesslich ist es uns nicht gegeben, mit der mathematischen Präzision und Überschaubarkeit eines Bankkontos zu funktionieren und alle unsere Linien und Winkel mit Lineal und Zirkel zu vermessen, oder?


aus 'Norwegian Wood' von Haruki Murakami

07.02.2012

Spank please

Könnte bitte mal jemand die richtige Taste drücken? 

Perfect Mix

Damit tanzt es sich perfekt.

Genau da

Sie bleibt da, weil er will, dass sie da bleibt.

06.02.2012

Lesegenuss

Gestern Abend nahm ich ein neues Buch aus meinem Regal hervor. Es stand schon eine Weile drin und wartete darauf gelesen zu werden. Ich begann und war bereits von seinem Einstieg gefesselt...

Als ich mich dem Bild zuwandte, bemerkte ich, dass seine Stilmischung und sein veränderliches Zentrum tatsächlich an die Verzerrungen in Träumen erinnerten. (...) Dann bemerkte ich die Prellung direkt unter ihrem Knie. Ich hatte sie schon vorher gesehen, doch in jenem Augenblick wurden meine Augen von ihrer violetten, am Rand gelbgrünen Färbung angezogen, so als wäre diese kleine Blessur das eigentliche Thema des Gemäldes. Ich ging hin, legte meine Finger auf die Leinwand und zog den Umriss des blauen Flecks nach. Die Geste erregte mich. Ich drehte mich um und sah Erica an. Es war ein warmer Septembertag und sie hatte blosse Arme. Ich beugte mich über sie und küsste die Sommersprossen auf ihren Schultern, dann hob ich ihr Haar an und küsste die zarte Haut auf ihrem Hals. Ich kniete mich vor sie, schob ihren Rock hoch, fuhr mit den Fingern und dann mit der Zunge über ihre Schenkel. Ihre Knie gaben etwas nach. Sie zog ihren Slip aus, warf ihn lächelnd aufs Sofa und drückte mich sanft nach hinten auf den Boden. Sie setzte sich rittlings auf mich, und als sie mich küsste, fiel ihr Haar über mein Gesicht. Dann lehnte sie sich zurück und zog T-Shirt und BH aus. Ich liebte es, meine Frau in dieser Stellung zu sehen. Ich berührte ihren Busen und zeichnete mit dem Finger ein vollkommenes rundes Muttermal auf ihrer linken Brust nach, ehe sie sich wieder über mich beugte. Sie küsste mich auf die Stirn, die Wangen, das Kinn und nestelte dann am Reissverschluss meiner Hose. (...)

An jenem Nachmittag liebten wir uns wegen des Bildes. Ich habe seither oft darüber nachgedacht, warum die Darstellung einer Wunde an einem Frauenkörper erotisch auf mich gewirkt haben mochte. Später sagte Erica, sie glaube, meine Reaktion habe etwas mit dem Wunsch zu tun, an dem Körper des anderen ein Mal zurückzulassen. «Haut ist zart», sagte sie. «Sie lässt sich leicht schneiden und quetschen. Es ist ein gewöhnlicher kleiner blauer Fleck, doch durch die Art, wie er gemalt ist, fällt er auf. Sieht so aus, als hätte der Maler es gern getan; als hätte er dort eine kleine Verletzung anbringen wollen, die ewig bleibt.»

Aus «Was ich liebte» von Siri Hustvedt 

04.02.2012

Macht

Privater Kinoabend. Auf dem Programm: Starwars III. Nein, hatte ihn noch nicht gesehen. Warum macht Bösesein nur so unwiderstehlich? Ach, wie fand ich den zweiten Teil langweilig. Dieser süsse junge Skywalker und die schnulzige Liebesgeschichte. Anakin Sykwalker wird doch erst wirklich attraktiv nachdem er sich der dunklen Seite zuwendet – sein Blick wild und unnachgiebig wird. Und der Schlüssel dazu ist doch die Liebe und was aus ihr getan wird, ist wie wir alle wissen, jenseits von Gut und Böse. «Die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten». Ja, zum Beispiel der Fähigkeit Frauen wie mich ins Bett zu kriegen. «Möge die Macht mit dir sein...»

02.02.2012

I need a drink

... definitely.

Verabredung

«Wollen wir uns für heute Abend zum Sex verabreden?» 

Lust auf Kommando?! Ich will mich nicht zum Sexhaben verabreden müssen! Ich brauche die Wahl, den Moment und die Leidenschaft, die kommt wann sie will und nicht gemacht werden muss. 

Oh Mann, wie soll das bloss weitergehen? 

Eng

Mir ist es zu eng. Brauche ein Ventil! 

01.02.2012

Next

...weil es so gut war.