20.08.2011

Nur noch spüren

Als seine Spitze in mich eindringt, meine ich vor brennendem Schmerz aufschreien zu müssen. Langsam wieder raus, wieder rein - die weiche Haut seiner Eichel macht es mir leichter es zuzulassen, mich zu entspannen. Die Tatsache, dass ich seinen Schwanz so sehr begehre, lässt mich weiter werden. Ich werde immer gieriger und bereiter den Schmerz hinzunehmen, ihn zu geniessen. Die Erwartung des Ganzen, dass er sich in seiner vollen Grösse seinen Weg in mich bahnt, bringt mich fast um den Verstand und ich verliere mich in einem Rausch aus Geilheit, Schmerz und Hingabe. Als er von Vordringen in Stossen übergeht, bin ich von solch einer wahnsinnigen Intensität an Gefühl erfüllt, dass ich nur noch spüre. Es existiert nur noch sein Schwanz in meinen Hintern.

19.08.2011

Erwartungsvoll

Zärtliches Streicheln, ein angehauchtes Tätscheln, spüren, wie er zusieht, wenn seine Fingerspitzen über meine Haut gleiten. Auf dem Bauch liegend geniesse ich und bin dennoch angespannt, weil ich weiss was kommen wird. Irgendwann. Meine Erregtheit lässt mein Becken erwartungsvoll kreisen. Und dann: seine Hand trifft mit einem vollendeten Schlag meine linke Pobacke. Er lässt seine Finger auf den langsam anschwellenden Striemen liegen, während der ausgelöste Lustschauer meinen ganzen Körper durchströmt. Bevor er durch ist, drescht seine Hand nochmals auf dieselbe Stelle hinab und lässt meine Haut brennen wie Feuer. Ich liebe es und hoffe er wird meine rechte Seite nicht verschonen.

17.08.2011

Rückschritt


Bin ihm schon wieder erlegen. Gefühle hin oder her – die Vernunft schafft's nicht sich bei mir durchzusetzen. Bei ihm auch nicht. Muss die Suche nach dem neuen Spielgefährten wohl vorerst aufgeben. Nichts mit Selbstbetrug. Wobei mein Verhalten, wie auch mein Vorhaben wohl in ähnlichem Masse unvernünftig ist. 

Er sollte die Finger von mir lassen, weil er mich ganz will und ich sollte mich von ihm fern halten, weil er eine tickende Zeitbombe ist. Bei so viel Gefühl für zwei Männer gleichzeitig besteht akute Explosionsgefahr. 

16.08.2011

Spielgefährte


Ich komm nicht weiter. Sehne ich mich wirklich nach ihm oder einfach danach, wieder hart genommen zu werden? Um den Verstand gefickt zu werden, wie von ihm? Diese Gefühle, falls sie wirklich da sind, kotzen mich langsam an. Möchte wieder einen Level, oder zwei oder drei, auf der Gefühlsebene nach oben steigen. Ist mir alles zu tief. Wo bleibt nur meine Lust um der Lust willen? Brauche dringend einen anderen, gleichgesinnten Spielgefährten um es rauszufinden!

14.08.2011

Büchse der Pandora

Bin wieder hier. Zumindest physisch. Geistig wandle ich noch auf Abwegen, die ich hoffentlich bald verlassen werde. Ich möchte nicht mehr süchtig sein nach ihm. Wurde jetzt genug umher geschleudert. Habe es satt und wünsche mir doch nichts sehnlicher als weiter von einer solch wütenden Gewalt in Besitz genommen zu werden. Mich beherrschen und gleichzeitig fallen zu lassen. Die Tür, die er in mir geöffnet hat, lässt sich nicht mehr schliessen. Wie aus der Büchse der Pandora entweicht nach den Schmerzen und all den Spuren an meinem Körper und in meinem Kopf, letztendlich – hoffe ich – die Hoffnung... (auf mehr.) 

24.07.2011

Entschleunigen


















Es ist gut. Rückzug auf eine Insel im Norden. Unter 
zahllosen Kiefern weilen, viel lesen und versuchen 
in meinem Kopf ein bisschen Ruhe zu schaffen – die 
kreisenden Gedanken zu entschleunigen, damit ich sie 
wieder einfangen kann.


22.07.2011

Abstand



«Je grösser eine Sache oder ein Geschehnis, desto grösser auch der Abstand, den es zu gewinnen gilt.»


Wladimir Majakowski (1893-1930)

15.07.2011

Gefunden

...meine Suche ist beendet.

12.07.2011

Elementar

«Was ich suchte, war das Gefühl, von einer wütenden, ungezähmten Gewalt umhergeschleudert zu werden, in deren Zentrum etwas absolut Elementares lauerte.»
Haruki Murakami, 
Gefährliche Geliebte

Warten

Sex, Nähe, Macht, Hingabe. Einige Tage war es gut. Zu gut? So wollte er nun beiläufig wissen, ob unsere Erlebnisse hier Einzug halten, einen Platz haben. Hatte lange befürchtet, dass er diese Frage irgendwann stellen würde, da ich ihm genau so beiläufig einmal von meinem Spiegel hier erzählt habe. Weit bevor zu erahnen war, welche Verbindung wir eingehen würden. Da wir 'transparent' sein wollten, habe ich ihm erklärt, dass dem so sei. Dass hier sozusagen mein Alter Ego schreibt und die Erfahrungen mit ihm natürlich nicht halt machen vor der Reflexion, da sie sehr elementar für mich seien. Ich hatte bereits erwartet, dass er mich dafür bestrafen würde. Mir Zeit stehlen würde, sich mir wegnehmen würde für eine Weile - oder gar für immer? Ich weiss es nicht. Er hat mich so vereinnahmt und schon einmal nicht aufgefangen, als ich mich fallengelassen habe. Hat mich wieder hochgehoben und genommen, dass nun vielleicht doch mein Selbsterhaltungstrieb wieder geweckt geworden ist. Wer meint er eigentlich, dass er sei, mich dauernd auf eine Reise durch Himmel und Hölle zu schicken? Ich bin wie ich bin. Und genau so hat er mich gewollt. Ich war noch nie so sehr ich, wie heute. Manchmal denke ich, es ist mir zu viel, zu intensiv. Ich nehme alles in mir auf, was auf mich trifft. Strahle wiederum aus, dass meine Sinne geschärft sind, und es kommt noch mehr. Wie viel kann ich nehmen – wie viel geben? Heute fühle ich mich stark, doch wie wird es morgen sein? Die Stille zwischen uns lässt zu viel Raum für Interpretation. Sämtliche Worte werden auf die Waagschale gelegt – die ausgesprochenen, wie auch die unausgesprochenen. Doch ich möchte stark bleiben – ihm seine gewünschte Zeit lassen zum Nachdenken, auch wenn das Warten eine Qual ist. Ich möchte es für mich tun.

I wanted it for myself


After the storm
Had passed
I wondered how long
The break in the clouds would last

I saw something in your eyes
I'm sure
(Oh baby) I saw it
Something in your eyes
I wanted it for myself

I sit and I wait
And I stare
Still wishing for a divine intervention
To lift me from my chair

I saw something in your eyes

I'm sure
(Oh baby) I saw it
Something in your eyes

I saw something in your eyes
I'm sure
(Oh baby) I saw it
There was something in your eyes
I wanted it for myself

You and I have come so far
We've reached beyond the farthest star
Time and time and time again
I want you back
You were a friend
We can't pretend

I saw something in your eyes
I'm sure
(Oh baby) I saw it
Something in your eyes
I wanted it for myself

10.07.2011

Befriedigter Schlafmangel

Sonntag, 6.30h, schon wach. Wieso schaff ich's einfach nicht mal auszuschlafen? Befinde mich sogar in einem abgeschlossenen Raum, im Gästebett auf dem Dachboden meiner besten Freundin. Kein Kindergeschrei, kein Lärm von aussen dringt herein. Ganz für mich. Nur Sonnenstrahlen, die mir durch den hellen Vorhangstoff ins Gesicht scheinen. Eigentlich schön, aber jetzt gerade nicht wirklich. Drei Stunden sind einfach definitiv zu wenig. Mangels irgend etwas Greifbarem, das mir als Augenbinde dienen könnte, ziehe ich mir den Slip aus und lege ihn mir über die Augen. Versuche weiterzudösen - vergeblich. Es ist heiss hier drin und überhaupt ist mir irgendwie heiss. Schmeisse die Decke auf den Boden und liege so da, nackt auf dem Rücken, damit mir das Höschen nicht von den Augen rutscht. Nicht meine Position. Meine Gedanken beginnen schon wieder zu kreisen. Bilder von gestern Nacht tauchen auf und machen mich scharf. Ziemlich angetrunken und in Stimmung, hatten wir zwei angefangen uns Pornos anzusehen. Ja, dieser James Deen hat trotz seiner Unscheinbarkeit einiges drauf. Erst etwas unmotiviert fange ich an mich anzufassen – will ja eigentlich wieder einschlafen. O.k. wenn nicht schlafen, dann halt anders entspannen. Und so mach ich weiter und ficke mich selbst mit meinen Fingern, reibe meinen Kitzler, als gäbe es kein Morgen und komme nach einer schönen Weile heftig. Und noch mal. Und noch mal, wie's halt nur allein in der Art so geht. Auch gut.

In your Room

In your room
Where time stands still
Or moves at your will
Will you let the morning come soon
Or will you leave me lying here
In your favourite darkness
Your favourite half-light
Your favourite consciousness
Your favourite slave

In your room
Where souls disappear
Only you exist here
Will you lead me to your armchair
Or leave me lying here
Your favourite innocence
Your favourite prize
Your favourite smile
Your favourite slave

I'm hanging on your words
living on your breath
feeling with your skin
Will I always be here

In your room
Your burning eyes
Cause flames to arise
Will you let the fire die down soon
Or will I always be here
Your favourite passion
Your favourite game
Your favourite mirror
Your favourite slave

I'm hanging on your words
living on your breath
feeling with your skin
Will I always be here

09.07.2011

Wellenlängen

«Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.»
Max Frisch, Stiller

08.07.2011

Süchtig

Ein Dachzimmer in einem bescheidenen Hotel. Von draussen dringen Geräusche  der Altstadt durch das offene Fenster in den dunklen Raum und das vorbeiziehende Gewitter drückt die letzte Hitze des Tages hinein. Nur ein bisschen Licht aus den gegenüberliegenden Wohnungen scheint durch die Lamellen der Jalousien und erhellt das kleine Zimmer gerade so, dass sie zwar alles sehen aber vor allem fühlen. Das grosse eiserne Bett, der Spiegel, ihre Körper darin – alles erscheint in dieser Atmosphäre wie für sie geschaffen. Sie steht am Dachfenster, er hinter ihr und küsst ihren Nacken, während seine Hände ihre Schultern umfassen und ihr die Bluse ausziehen. Sie dreht sich zu ihm um und sie küssen sich sanft und lang. Seine Finger wandern weiter entlang ihrem Körper gefolgt von seinen Lippen. An ihrem Schambein hält er einen Moment inne, knöpft ihre Jeans auf und zieht sie langsam herunter. Der Kuss auf ihren Venushügel durch den feinen Slip, löst in ihr wieder dieses abgrundtiefe Verlangen aus. Ihre Sucht nacheinander ist stärker als jede Vernunft. Alle Zweifel – seine, ihre – sie sind weg. Die Zeit steht wieder still. 

Er dreht sie um, streift ihr das Kleid über den Kopf und fasst sie dabei an den Handgelenken. Langsam aber bestimmt, legt er ihre Arme nach oben auf den Fensterrahmen. So hält er sie nun fest umschlossen, mit seiner linken Hand, während seine rechte unter ihren Slip fährt. Die Holzkante schmerzt an ihren Unterarmen, aber sie wehrt sich nicht. Die Hoffnung macht sich in ihr breit, bald noch mehr Schmerzen fühlen zu dürfen – seine Hand wieder in ihrem Nacken, in ihren Haaren. Wie er an ihnen reisst und ihren Körper gefügig macht. Sie spürt, wie seine Hand von hinten an ihre Spalte greift und seine Finger zwischen ihre Schamlippen und in sie hinein gleiten. Sie muss stöhnen und drückt dabei ihren Po weit nach hinten. Dabei berührt sie seinen Schoss und spürt seine Härte. 

Schliesslich lässt er sie los und führt sie hinüber zum Bett, wo sie sich auf die Kante niederlässt. Endlich streift er ihre Hose ganz ab, jedoch ohne ihr die  Schuhe auszuziehen. Sie seien wie für sie gemacht, sagt er. Die hohen Absätze, die schwarzen Lederriemen um ihre Fussgelenke haben ihn so scharf gemacht, als sie kurz vorher noch an einer Lesung teilnahmen und still, mit geschärften Sinnen im Publikum sassen. So fasst er sie jetzt an den Knien und spreizt ihre Beine weit auseinander, während ihre Absätze sich in die Matratze graben. Ihre Spalte ist jetzt weit geöffnet und ihre Nässe glänzt auf ihrer roten und pulsierenden Haut. Er kniet sich hin und leckt sie mit seiner Zunge genüsslich von unten nach oben, bevor er ihren Kitzler mit seinen Lippen umschliesst und fest zudrückt. Sie windet sich mittlerweile unter ihm und möchte seinen Schwanz sehen, seine Härte in sich spüren. Endlich zieht er sich aus. Sie lässt ihre Beine gespreizt und wartet begierig darauf, dass er in sie eindringt. Er hebt ihren Hintern, greift sich ein Kissen und schiebt es unter ihr Becken, damit sich ihre Höhle ihm noch weiter entgegen streckt. Und endlich spürt sie wie seine Spitze sich ihren Weg in sie bahnt. Erst langsam, dann mit einem heftigen Stoss ganz in sie hinein. Gefolgt von weiteren harten Stössen. Ihr schiessen Tränen in die Augen. So viel Verlangen, endlich auf dem Weg wieder gestillt zu werden...

06.07.2011

Aufklärung

Mal was anderes. Darüber bin ich heute in der online Ausgabe einer Schweizer Tageszeitung gestolpert und finde es einfach zu köstlich... 
«Und wie genau machen sie es mit ihren Beinen?»

05.07.2011

Zu viel

Habe mich fallen lassen und er war nicht da, um mich aufzufangen. Es ist ihm zu viel. Zu viele Gefühle für mich sind im Spiel. Wieso muss sich denn jeder gleich in mich verlieben zum Teufel? Gebe ich zu viel? Bin ich zu echt?

Ich möchte Sex und ich möchte Nähe zulassen können. Warum kann dieser Zustand nicht einfach sein, wenn er eintrifft. Warum muss man(n) immer so viel und so weit denken? Das viele Denken, die Angst lähmt uns. Die Zeit ist doch viel zu kostbar, um sie mit 'was wäre wenn' zu füllen. Dinge müssen geschehen, um erlebt zu werden. Alles soll jetzt sein. Ist das zu viel verlangt?

03.07.2011

Love and Sex



Zwei Szenen aus einem wunderbaren Film:
....Liebe aus Sex... und Sex aus Liebe.

01.07.2011

Sein


Wachen und träumen zur gleichen Zeit. Es gibt kein War, kein Wird. Alles ist Jetzt. Der schönste Zustand. Ich will ihn – immer wieder...