My brain gets fucked by you continuously.
09.09.2012
Irrlichter
«Doch ich achte die Phantasie höher. Du bist, was du träumst. Das gilt auch für deine Wachträume. Masters und Johnsons Tabellen und Diagramme und Zahlenwerte und Blinklichter und Plastikschwänze sagen uns alles über Sex und sagen uns doch nichts darüber. Weil Sex sich ganz und gar im Kopf abspielt. Pulsfrequenzen und Sekretionen haben nichts damit zu tun. Und darum sind auch all die wie wild gekauften Sex-Leitfäden ein solcher Schwindel. Sie bringen den Leuten das Ficken per Unterleib bei, nicht durch den Kopf.»
Erica Jong, Angst vorm Fliegen
08.09.2012
07.09.2012
06.09.2012
05.09.2012
Gefahr
Er besitzt die Fähigkeit mich zu kontrollieren und das ist gefährlich. Ich weiss, ich hätte nicht antworten sollen, habe es aber trotzdem getan. Es schien als hätte er verstanden, doch so ist es nicht. Ich lasse ihn wieder zu nah an mein Inneres heran – das Gefühl der Machtlosigkeit beginnt seinen Weg erneut in mich zu bahnen... Ich will das nicht!
«In Ohnmacht unterlassen das Notwendige, heißt eine Vollmacht zeichnen der Gefahr.»
William Shakespeare
03.09.2012
01.09.2012
Auch so ein Wort
«...die schönen und scharfen Momente mit Dir...»
Super. Mein Hirn windet sich und versucht nun krampfhaft meinem Willen standzuhalten, nicht an diese Momente zu denken.
Scharf – auch so ein Wort, dessen Wirkungsgrad masslos unterschätzt wird.
30.08.2012
29.08.2012
Produktiv
Heute bin ich wirklich unglaublich konzentriert und fokussiert bei der Arbeit: Schreibe über Tische und Stühle und denke dabei nur ans Ficken und Kommen...
28.08.2012
Zufallsbegegnung
Manchmal, und genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet, wird man von Vergangenem wieder eingeholt. In einer Menge von mehreren tausend Menschen kann plötzlich der vor dir stehen, dessen Schatten du eben erst aus deinen Gedanken vertrieben hast. Im Bruchteil einer Sekunde sendet dein Kopf Signale an deinen Körper und du reagierst physisch, bevor dein Bewusstsein erkennt, wen du vor dir hast. Du flüchtest und zurück bleibt ein hämmerndes Herz und Traurigkeit. Ein trauriges Gefühl der Ohnmacht.
Zufall? Ich glaube nicht daran.
21.08.2012
Diagnose II
Wartenberg-Syndrom: Bei diesem Nervenkompressionssyndrom, liegt eine Druckschädigung des Nervus radialis vor. Symptome sind oft Schmerzen und Gefühlsstörungen im Bereich der Streckseite des Handgelenkes. Ursache der Druckschädigung können zu enge Uhrenbänder, Armbänder, Gipsverbände oder Handschellen sein (daher auch die weitere Bezeichnung des Syndroms als Arrestantenlähmung oder Fesselungslähmung).
20.08.2012
18.08.2012
Learning By Doing
Spielerisches, geführtes Lernen ist meiner Meinung nach immer noch die beste Art und Weise sich Wissen und Können anzueignen. Ganz zu schweigen von der wertvollen Erfahrung und Befriedigung, die man mitnimmt. Ein, zwei Dinge bedürfen noch der Vertiefung...
(Und mit einer Gerte als Handgepäck zu reisen hat definitiv was...)
16.08.2012
15.08.2012
Reizend
Er sagt: «Ficken.»
Ich reagiere.
Reizwort: (engl. stimulus word, frz. mot de stimulation, mot-stimulus) ist eine Bezeichnung für Wörter oder Phrasen, die beim Rezipienten bestimmte emotionale Reaktionen, Assoziationen oder sonstige reflexartige mentale Prozesse stimulieren.
14.08.2012
13.08.2012
Vom Küssen
Ich liebe Küssen. Jeder hat seine eigene Art es zu tun und mit jedem ist es vollkommen anders. Man sehnt sich nach dem ersten Kuss, weil man wissen will wie er schmeckt, wie es sich anfühlt, wenn sich die Zungen das erste Mal berühren. Wird es fordernd oder zurückhaltend sein, weich, nass oder fest?
Wird es passen? Harmonieren Lippen, Zunge, Rhythmus? Gelingt es den Kick im Mund auf den ganzen Körper zu übertragen?
Manchmal ist Küssen alles – manchmal nichts.
Philematologen meinen, dass Männer lieber küssen als Frauen, weil sie ihre chemischen Botenstoffe durch den Speichel möglichst intensiv übertragen wollen, um der Frau Lust auf mehr zu machen. Ein besonders reizender Kuss, mit einer für mich unmissverständlichen Botschaft und garantierter Wirkung ist per Definition aber vor allem dieser...
Schmerzkuss: Einige Menschen beziehen aus Schmerzen sexuelle Erregung. Bei diesem Kusstyp handelt es sich jedoch nicht um einen Kuss im eigentlichen Sinne, sondern um einen leichten Biss, welcher etwa Lippen, den Hals (bevorzugt im Bereich der Vena jugularis interna) oder auf den Nacken erfolgt und unterschiedlich intensive Schmerzreize hervorruft.
11.08.2012
Pflegemassnahmen
Wunde Schamlippen bedürfen einer guten Pflege: weg mit dem Höschen und möglichst viel Luft dran lassen. Und vor allem: nicht so bald wieder auf einen Fahrradsattel steigen! Für alternative Pflegemassnahmen bin ich sehr offen...
07.08.2012
Zeit
Warten erreicht eine neue Dimension. Ganz zu schweigen von Spannung, Erwartung und ja, auch ein wenig Angst...
02.08.2012
31.07.2012
17.07.2012
(Ent)spannungseffekt
«Vergiss nicht Deine Rückengymnastik!»
«War gerade dabei.»
«Aber mit Kugel.»
«Drin.»
«Drin.»
15.07.2012
12.07.2012
On Fire
Ein Gefühl, das mit nur einem winzigen Impuls von aussen wie ein Seismograph ausschlägt. Dringt nur ein richtiges Wort in mein Bewusstsein, schiesst mein Blut aus dem Kopf nach unten und hinterlässt ein Brennen in meinem Schoss. Äusserlich kaum wahrnehmbar, bebt und pulsiert es in mir, einem Vulkan gleich. Ich stehe in Flammen.
10.07.2012
06.07.2012
05.07.2012
03.07.2012
30.06.2012
25.06.2012
Ohne Verstand
Ich will wieder einmal um den Verstand gefickt werden und ihn nicht als Mitspieler dabei haben.
23.06.2012
Chicken-sexing
Einige Auszüge aus: 'Kurze Interviews mit fiesen Männern' von David Foster Wallace (1962-2008)
Einleitung und erste Kurzgeschichte im Buch:
***
Ein stark verkürzter Abriss des postindustriellen Lebensstils
Als sie einander vorgestellt wurden, machte er eine witzige Bemerkung in der Hoffnung, damit gut anzukommen. sie lachte nachhaltig in der Hoffnung, damit gut anzukommen. Später fuhren sie getrennt nach Hause, den Blick starr geraudeaus gerichtet und mit demselben verkrampften Ausdruck im Gesicht.
Der Mann, der sie einander vorgestellt hatte, mochte eigentlich keinen von beiden besonders, tat jedoch so, weil er das gute Verhältnis nicht belasten wollte. Man konnte ja nie wissen, oder? Oder? Man kann ja nie wissen.
***
In der folgenden Geschichte erklärt der Protagonist seine Gabe, im Vorfeld zu wissen, ob das weibliche Wesen ihm gegenüber eine konkrete Affinität verspürt – sich also in freier Vereinbarung dazu entschliesst, sich auf sein Spiel einzulassen.
Er tut das, in dem er als Vergleich ausführlich die aussergewöhnliche Fähigkeit australischer Hühnerzüchter erläutert, das Geschlecht von Küken direkt nach dem Schlupf zu bestimmen. Man nennt dies 'Chicken-sexing'. Er verwendet diese Metapher, um die unerklärliche Intuition aufzuzeigen, eine Art sechsten Sinn, der es ihm ermöglicht 'Mitspielerinnen' schon im Vorfeld nahezu fehlerfrei zu identifizieren.
***
«Jedenfalls, irgendwann sitzen wir beide auf der Ottomane, trinken etwas, hören Musik, unterhalten uns. Das ist normalerweise bei der dritten Verabredung der Fall. .... Normalerweise sitze ich an einem Ende der Ottomane und sie am anderen, streng getrennt, obwohl die Ottomane als solche nicht breiter ist als einen Meter fünfzig. Also, nicht unbedingt ein übergrosses Möbel. Aber der Punkt ist eben der, dass wir uns noch nicht sonderlich nahe gekommen sind. Alles noch im unverfänglichen Bereich. Wenn auch, und mit Blick auf die Körpersprache während der gesamten Vorlaufzeit, einiges passiert ist zwischen uns, mit Einzelheiten will ich sie aber nicht langweilen. Okay, bis hierhin ist alles klar. Wenn ich dann aber den Augenblick für gekommen halte – wohlgemerkt, wir sitzen beide immer noch gemütlich auf der Ottomane, einen Drink in der Hand, im Hintergrund läuft Ligeti – da frage ich sie und zwar übergangslos und ganz direkt: «Hättest du Lust dich von mir fesseln zu lassen?» Nur diese neun Worte. Mehr nicht. Einfach so. ... Meistens weiss ich die Anwort in dem Moment, in dem ich sie stelle. Wirklich, ich weiss es fast immer im Voraus. Und immer kommt es danach zu einem Moment vollständigen Schweigens, fast bedrückend möchte man sagen. Ihnen ist klar, dass solche Pausen im kommunikativen Zusammenhang ganz unterschiedlich ausfallen können und auf jeden Fall eine Menge über die Betreffende aussagen. ... Sie müssen die Frage zuerst 'sinken lassen'. Meiner Meinung nach eine ganz hervorragende Beschreibung dessen, was in diesem Moment tatsächlich passiert.»
«... also ich kann Ihnen versichern, dass ich den niedrigen Anteil meiner Abfuhren nicht als Folge meiner unwiderstehlichen Ausstrahlung interpretiere. So funktioniert das nämlich nicht. Deshalb spreche ich die Frauen ja auch auf diese wenig einnehmende, scheinbar brutale Art an. Ich tue erst gar nicht so, als wollte ich sie überreden oder auf irgendeine Art für mich gewinnen. Denn ich weiss nur zu genau, dass ihre Antwort ausschliesslich von inneren Faktoren abhängt. ... Das einzige wirkliche 'Talent', das ich für mich in Anspruch nehme, ist die Fähigkeit, bereits im Vorfeld zu klären, ob es sich bei der Betreffenden um eine 'Henne' handelt, oder um einen 'Hahn'. Ich benutze diese ornithologischen Begriffe übrigens nicht als Metaphern für bestimmte Eigenschaften, sondern allein zur Beschreibung meiner eigenen unerklärlichen Fähigkeit, meistens schon am ersten Abend quasi intuitiv voraussagen zu können, ob das Subjekt, wenn Sie so wollen, 'reif' ist für meine Frage. Ob es eben von mir gefesselt werden will. Ich frage ohne Umschweife und ohne romantische, sprich exotische Verbrämung. ... Bitte beachten Sie auch, dass ich sie vor dem dritten Treffen weder anfasse noch in irgendeiner Form mit ihnen flirte. Oder, dass ich mich, bei dem dritten Treffen, an sie ranschmeisse oder ihnen auf die Pelle rücke. Nichts dergleichen geschieht auf jener nicht einmal einen Meter fünfzig brieten Ottomane. Ich mache lediglich einen Vorschlag, knallhart, aber ohne jeden Einschüchterungsversuch.»
«..., sie fürchten, dass irgendetwas an ihrem Erscheinungsbild, etwas, das schwach oder nachgiebig ist, in mir die Vermutung geweckt haben könnte, sie seien die idealen Kanddtaten für Bondage oder Unterwerfungsspiele. Die psychologische Dynamik dieses Vorgangs ist unglaublich interessant – vor allem, weil offenbar der erste Gedanke des Subjekts der Frage gilt, inwieweit es, wodurch auch immer, einen solchen Vorschlag provoziert haben könnte. Mit anderen Worten, das Subjekt kalkuliert seine Aussenwirkung und den Grad seiner unbewussten Verstrickung in meine Frage.»
«Wie komplex und faszinierend dieses Geschehen in Wirklichkeit ist, spüren Sie aber nur, wenn Sie die geladene Atmosphäre selber hautnah mitbekommen. Denn gerade in der Zurschaustellung persönlicher Autonomie durch Veränderung der Sitzposition äussert sich überdeutlich der tiefe Wunsch nach Unterwerfung. Der Wunsch zu akzeptieren, der Wunsch mitzuspielen. Anders ausgedrückt, jede Form der Machtdemonstration verrät, zumindest, zumindest in dieser elektrisch geladenen Situation, die Henne. Verstehen Sie, vermittels des ausgeprägten Formalismus des masochistischen Spiels, wird ein Kontrakt ausgehandelt und so organisiert, dass das vermeintliche Machtungleichgewicht vom Subjekt stets ratifiziert werden muss und die Selbstbestimmung nie ausser Kraft gesetzt wird.»
«In diesen Schrecksekunden werden ganze psychische Landkarten neu geschrieben, und jede emotionale Reaktion seitens des Subjekts verrät mehr über seinen Seelenhaushalt, als es eine endlose Unterhaltung jemals könnte.»
«Sie starren dich an, als wollten sie in dir lesen. Sie erforschen dich, genauso wie du es offenbar mit ihnen gemacht hast, zumindest legt deine Frage dessen Schluss nahe. Aus diesem Grund stelle ich meine Frage auch so direkt und schnörkellos, ..., ohne Umschweife komme ich auf ein mögliches kontraktuelles Verhältnis zu sprechen. Ich möchte ihnen so deutlich wie möglich zu verstehen geben, dass mein Vorschlag wörtlich gemein ist, konkret. Dass ich mich selber vor ihnen öffne, selbst auf die Gefahr hin, damit auf Gegenliebe zu stossen. Deshalb erwidere ich ihren Blick so sachlich und nüchtern wie möglich und sage nichts, was die Verarbeitung ihrer psychischen Reaktion stören, verkomplizieren oder beeinflussen könnte. Ich zwinge sie nur, sich der Tatsache zu stellen, dass alles genauso gemeint war, wie es bei ihnen ankam.»
«Ich sage immer: Alles kann, nichts muss.»
***
22.06.2012
19.06.2012
Abendlektüre
Jetzt widme ich mich dem letzen Teil des dritten Bandes... Traurig, dass er bald zu Ende sein wird.
«Mir kommt es vor, als seien alle möglichen Dinge um uns herum synchron in Bewegung geraten. Vieles hat sich bereits verändert. Vielleicht können wir nicht so einfach zurück.» «Aber wenn unser kostbares Leben daran hängt?» Tengo schüttelte vage den Kopf. Er spürte, dass er von einer starken, andauernden Strömung mitgerissen wurde, die im Begriff war, ihn an einen unbekannten Ort zu spülen.
«Mir kommt es vor, als seien alle möglichen Dinge um uns herum synchron in Bewegung geraten. Vieles hat sich bereits verändert. Vielleicht können wir nicht so einfach zurück.» «Aber wenn unser kostbares Leben daran hängt?» Tengo schüttelte vage den Kopf. Er spürte, dass er von einer starken, andauernden Strömung mitgerissen wurde, die im Begriff war, ihn an einen unbekannten Ort zu spülen.
18.06.2012
17.06.2012
Attribute
Rücksichtsvoll und skrupellos. Hart, zart – grob und liebevoll. Unberechenbar vorausschauend. Selbstlos und egoistisch. Gefühlvoll und rabiat. Immer fokussiert. Chaotisch sowie bodenständig und abgehoben.
16.06.2012
15.06.2012
Kontrolle
Ich habe mich ihm offenbart – nicht ganz und gar, doch so weit, dass er weiss, was ich brauche, um einen gemeinsamen Weg zu finden. Ob wir den Weg beschreiten können, den ich mir wünsche, wird sich zeigen. Ich hoffe so sehr, dass er begreift, mich an die Hand nehmen zu müssen – dass er dazu fähig sein muss die Kontrolle über mich zu bekommen. Er muss mich an den Punkt bringen können, an dem ich erkenne, dass er es besser weiss.
Der richtige Weg?
«Manchmal hält man Distanz um die Form zu wahren und manchmal weil man weiss, daß man jede Zurückhaltung verlieren würde und es dann keinen Weg zurück gibt.»
...weil's einfach so passt. Entlehnt vom überaus geschätzten Herrn N.
13.06.2012
07.06.2012
Rotlicht
Ich befinde mich in strömendem Regen auf meiner Vespa an der roten Ampel – an der ich ziemlich zügig nach dem links Vorbeiziehen an der Autokolonne zum Stehen gekommen bin – als ich von einem netten jungen Herrn am Zebrastreifen von oben bis unten gemustert werde. Auf seinem Gesicht macht sich ein charmantes, wenn nicht gar sexy Lächeln breit, und mit funkelnden Augen sagt er: «Sieht super aus mit diesen Schuhen!» Ich lächle entsprechend geschmeichelt zurück, was er wegen meines Helms zwar leider nicht sehen kann, bedanke mich und antworte: «Na ja, vielleicht gerade jetzt nicht so passend...» Doch eigentlich hätte ich die Wahl nicht besser treffen können; erstens habe ich mit diesen hohen Absätzen viel besseren Halt, wenn ich abstehen muss, und vor allem hätte ich ohne sie kaum so ein nettes Lächeln geschenkt bekommen. (Bin allerdings noch nicht bei +10cm angekommen, aber wenn ich das nächste Mal mit dem Motorrad unterwegs bin, könnte ich es vielleicht mal wagen... ; )
05.06.2012
Sexappeal
Ein Mann, der beweist, dass gutes Aussehen nicht alles ist. Sexappeal kann sich aus ganz anderen Komponenten zusammensetzen...
In bed with Elvis Costello? Ich wäre sofort zum Groupie geworden.
04.06.2012
«Augenfick»
Von einem meiner Lieblingsschreiber...
Er nippt an seiner Tasse. «Das, worauf es beim Sex wirklich ankommt, ist Seele.» Seine Worte tragen sich durch den Raum, als wären sie selbstverständlich. «Wenn du wissen willst, ob du mit jemandem schlafen willst, schau ihm in die Augen. Wenn es dich innerlich berührt und trifft, wird es für euch womöglich der beste Sex eures Lebens. Sex, bei dem es nicht nur um den Akt und das Kommen geht, sondern den Prozess des Entdeckens und Erkundens.»
...
«Es geht nicht darum die Körper ineinander zu schieben, nicht nur, es geht um den Ausdruck, den Blick. Sex ohne Augenkontakt, bei dem etwas passiert, ist kein Sex. Im physischen Sinne vielleicht, aber es passiert nichts in der Seele.» Er nippt an seiner Tasse. «Und von demher ist jeder Sex…», sucht er nach den Worten, «nicht falsch oder verlogen, ehrlich gesagt ist er ganz nett. Aber in gewisser Hinsicht ist er lieb- und seelenlos. Oder zumindest», fügt er hinzu, «kommt bei mir nichts davon an. Es gibt nur einen Bruchteil von Menschen, von denen ich mich gesehen und verstanden fühle, unabhängig davon, ob sie es tun oder nicht.»
03.06.2012
Wege
«Es ist einfacher, gefährlichen Emotionen aus dem Weg zu gehen, als sie zu beherrschen.»
Seneca
Warum wähle ich bloss immer den schwierigeren Weg?
02.06.2012
Wieder mal zu Besuch
Etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit er zu Besuch war, mein ehemaliger Nachbar. Es wird nichts geschehen, äusserlich, doch innerlich werde ich wieder brennen...
01.06.2012
Mit System
An gewisse Dinge kann man einfach nicht systematisch rangehen. Zum Beispiel an das Sexualleben.So.
30.05.2012
26.05.2012
Tagtraum
Meine Beine hochgelegt, sitze ich im Garten und geniesse die Sonnenstrahlen, während ich mit der einen Hand gedankenlos über die nackte Haut meines Beins streiche. Mein Körper reagiert sofort, als ich über die Stelle an der Aussenseite meines Knies fahre. Ich tue es nochmals und nochmals und fühle, wie sich Erregung in mir ausbreitet. Ich sehne mich nach einer fremden Hand, die langsam von meinem Knie über die Innenseite meines Schenkels hinab gleitet. Sich behutsam unter mein Höschen schiebt, wo sie geschickt meine Nässe ertastet. Möchte spüren, wie Finger in mein heisses Inneres gleiten...
25.05.2012
17.05.2012
Macht
Ich bin auf dem Weg von der Arbeit nach Hause und irgendwie geht es mir nicht gut. Mir ist unwohl und ich fühle eine leichte Übelkeit in mir hochsteigen. Denke, es liegt daran, dass ich zu wenig gegessen habe und ahne nicht, dass dieses Gefühl nur ein Vorbote ist. Vor dem Eingangstor angekommen, schaue ich in den Briefkasten und es bleibt mir der Atem stehen. 'Seine' Handschrift! Mein Körper reagiert blitzschnell. Fühle wie das Adrenalin durch ihn hindurch schiesst, höre wie ich «Nein, nein, nein» sage, während ich den Umschlag mit zitternden Händen heraushole. Wochen lang habe ich gehofft, meine Konsequenz nicht zu reagieren würde ihm, mir, uns helfen ein Ende zu finden. Doch es wird wohl nie enden. Er schafft es immer wieder mich aus der Ferne zu manipulieren. Meine Gedanken immer dann von neuem gefangen zu nehmen, wenn ich denke sie werden freier. Wie kann ich mich dieser Macht entziehen?
«Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise, und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.»
George Eliot
11.05.2012
10.05.2012
50
...seit gestern! And still sexy ; )
(schon gemein irgendwie – von welcher weiblichen Künstlerin könnte man das schon behaupten?)
09.05.2012
Konversation
«...dann binde ich deine arme hinter den rücken,
drücke deinen oberkörper aufs bett
und lasse meinen harten schwanz von hinten in deine geile pussy gleiten.
ich schlage dich auf deinen hintern und
mein schwanz ist bis zum anschlag drin.
ich halte einen moment inne, bevor ich dich an den haaren greife und hart und tief und geil in dich stosse. meine eier schlagen dabei gegen deine lippen.
ich drücke meinen daumen in deinen po, habe dich nun fest im griff und stosse in regelmässigen, harten, tiefen stössen in dich...»
Wie gerne würde ich mir wieder mal so was erzählen lassen...(to whom it may concern)
Wie gerne würde ich mir wieder mal so was erzählen lassen...(to whom it may concern)
08.05.2012
Längste Praline der Welt?
Das sind ja mal ungewöhnliche News aus der Design-Welt... dachte erst, ich hätte mich im Blog vergriffen ; )
Die unendliche Suche
Ich lese gerade Sven Hillenkamps Buch, in dem er über das Gefühlsleben der Menschen im Zeitalter der unendlichen Freiheit philosophiert. Man könnte sagen, es geht darin um die unerträgliche Freiheit des Seins und dem Bewusstsein über die unendlichen Möglichkeiten. Weil wir uns bewusst sind, dass jeder Mensch ein potentieller Partner sein könnte, egal wann und wo, machen uns die Möglichkeiten zu ewig Suchenden. Er meint, die Liebessuchenden, die wir letztendlich alle sind, werden zwangsläufig zu Sexsuchenden.
Die Unendlichkeit sei eine Sache der Wahrnehmung. Durch das, dass wir heute mit so viel mehr Wahrnehmbarem konfrontiert werden, als wir physisch eigentlich im Stande sind wahrzunehmen, sind wir der Unendlichkeit ausgeliefert. «Das Bewusstsein setzt alles zusammen, was sich zusammensetzen lässt.» So werden wir also immer unfähiger in einem anderen keine Möglichkeit zu sehen.
«Durch Jahrtausende hindurch hatten die Menschen die grösste Angst vor dem Sehen. Sie fürchteten Augenlust und Augensucht, die Begierde, die geweckt wird durch den Blick. Sie wussten: Wer sich umdreht, um zu Sehen, bleibt erstarrt vor dem Bild. Die Unschuld, deren Wesen das Unwissen ist, ist für immer verloren. Kein Bild hört im Herzen auf zu sein. ... Ein Mensch, der eine Erfahrung gemacht hat, wird sein Leben lang erfahren bleiben. Die Unend-lichkeit der möglichen Partner ist eine irreversible Erfahrung, ein unvergesslicher Anblick. ... Die Angst vor dem Sehen ist verschwunden. Die freien Menschen betreten Räume, schlagen Zeitungen auf, schalten Apparate ein, klicken auf Symbole und sehen hin, ohne Furcht. ... Das Internet ist eine Technik, die den Menschen dazu dient, alles zu sehen. ... Alle wollen sehen, sie können nicht mehr anders. Die Menschen bewegen sich mit grosser Geschwindigkeit durch Städte, Fernsehkanäle, das Netz. Doch in Wahrheit stehen sie still. Sie sind gezwungen ihre erotischen Möglichkeiten – im doppelten Sinn des Wortes – wahrzunehmen.»
Hillenkamp meint, dass es eine Möglichkeit gibt, die Unendlich-keit zu besitzen, wenn auch nur für einen Moment: im Sex. «Im Sex mit einem, der nicht ihr Partner ist, noch nicht, einem Dritten, einem Passanten.» Nur im Sex mit einem, der noch zur unendlichen Masse gehört, werde man für kurze Zeit von der Suche erlöst. «Alles im Innern der Menschen wird ruhig, macht einer Ruhe Platz, einer Erregung.»
Ich habe Mühe das Buch aus der Hand zu legen. Hillenkamps Thesen sind äusserst interessant und fesselnd. Es sei jedem Suchenden und auch jedem, der meint es nicht zu sein, wärmstens empfohlen.
'Das Ende der Liebe – Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit', Sven Hillenkamp, dtv
07.05.2012
Chubby Stick
Ist das nicht eine nette Bezeichnung für so ein Teil? Und die hübschen Namen, wie 'Oversized Orange', 'Chunky Cherry' (meiner) oder 'Whole Lotta Honey'... und was der kann!
«Der praktische Chubby Stick. Spendet extra-viel Feuchtigkeit. Einfach in der Anwendung. Einfach unwiderstehlich.»
Hab ihn – und er fühlt sich echt gut an!
06.05.2012
Triefnass
Konnte mich trotz bleierner Müdigkeit noch aufraffen in den Wald laufen zu gehen und wurde mit Blitz und Donner belohnt. Ich liebe Gewitter. Insbesondere solche die sich derart entladen, dass man das vibrierende Grollen ganz tief drin im Körper spürt und vom heftigen Regen so richtig triefnass wird...
05.05.2012
01.05.2012
Hintergedanken
Er würde mir gerne mal so richtig den Hintern versohlen, meint mein Mann. Allerdings ohne sexuelle Hintergedanken. Was soll ich bloss davon halten?!
30.04.2012
26.04.2012
22.04.2012
Want To Do-Liste
-Gefickt werden (hart und von hinten)
(Ein Punkt meiner Want To Do-Liste, der nicht jugendfrei ist - hier der Rest...)
(Ein Punkt meiner Want To Do-Liste, der nicht jugendfrei ist - hier der Rest...)
21.04.2012
20.04.2012
Sexy?!
/Nachtrag
Impressionen
19.04.2012
Sleepless in Milano
So Hotelbarbekanntschaften sind doch immer wieder ganz nett... Dieses Mal war es ein dänischer Australier. Nein nein - ich liege ganz brav in meinem Bett, allein. Habe mich nach einer höflichen und (eigentlich) gesitteten Umterhaltung in mein Zimmer zurückgezogen. Der arme Kerl - wenn ich schon vom Alkohol und so, einigermassen in Stimmung gekommen bin, wie muss es dann wohl ihm als Mann gehen? Stelle mir jetzt vor, wie er vielleicht genau im Zimmer über mir im Bett liegt, sich einen runterholt und tue es ihm solidarisch gleich.
16.04.2012
13.04.2012
Abendprogramm
Falls es jemanden interessiert zu wissen, was das heutige Abendprogramm ist... Mädelsabend!
11.04.2012
10.04.2012
Entspannung
«...ich bin weder eine Nutte noch pervers. Nur eine ganz gewöhnliche Bürgerin. Diese gewöhnliche Bürgerin wünscht sich schlichten, ehrlichen Geschlechtsverkehr mit einem Mitglied des anderen Geschlechts.... Wo ist das Problem? Ich habe einen schwierigen Auftrag hinter mir, es ist Abend, ich möchte mich bei ein paar Drinks und Sex mit einem Unbekannten entspannen. Meine Nerven beruhigen. Das brauche ich. Sie als Mann müssten das doch eigentlich verstehen.»
Aomame in '1Q84' von Haruki Murakami
Heute Abend, 21 Uhr, 'Hotel Rothaus'?
Aomame in '1Q84' von Haruki Murakami
Heute Abend, 21 Uhr, 'Hotel Rothaus'?
06.04.2012
A pain that I'm used to
I'm not sure what I'm looking for anymore
I just know that I'm harder to console
I don't see who I'm trying to be instead of me
But the key is a question of control
05.04.2012
04.04.2012
Entbehrung
Das Gefühl wird immer unerträglicher. Ich muss mich fallen lassen. Meinen Kopf, meinen Unterleib, mein ganzes Ich. Muss die Kontrolle abgeben können. Brauche jemanden, der fühlt was ich brauche. Jemanden, der mich zu nehmen weiss. Mich an den Punkt bringt, an dem ich mich selbst für eine Weile aufgeben muss. Ihn. Aber ich darf es nicht zulassen.
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