22.06.2012
19.06.2012
Abendlektüre
Jetzt widme ich mich dem letzen Teil des dritten Bandes... Traurig, dass er bald zu Ende sein wird.
«Mir kommt es vor, als seien alle möglichen Dinge um uns herum synchron in Bewegung geraten. Vieles hat sich bereits verändert. Vielleicht können wir nicht so einfach zurück.» «Aber wenn unser kostbares Leben daran hängt?» Tengo schüttelte vage den Kopf. Er spürte, dass er von einer starken, andauernden Strömung mitgerissen wurde, die im Begriff war, ihn an einen unbekannten Ort zu spülen.
«Mir kommt es vor, als seien alle möglichen Dinge um uns herum synchron in Bewegung geraten. Vieles hat sich bereits verändert. Vielleicht können wir nicht so einfach zurück.» «Aber wenn unser kostbares Leben daran hängt?» Tengo schüttelte vage den Kopf. Er spürte, dass er von einer starken, andauernden Strömung mitgerissen wurde, die im Begriff war, ihn an einen unbekannten Ort zu spülen.
18.06.2012
17.06.2012
Attribute
Rücksichtsvoll und skrupellos. Hart, zart – grob und liebevoll. Unberechenbar vorausschauend. Selbstlos und egoistisch. Gefühlvoll und rabiat. Immer fokussiert. Chaotisch sowie bodenständig und abgehoben.
16.06.2012
15.06.2012
Kontrolle
Ich habe mich ihm offenbart – nicht ganz und gar, doch so weit, dass er weiss, was ich brauche, um einen gemeinsamen Weg zu finden. Ob wir den Weg beschreiten können, den ich mir wünsche, wird sich zeigen. Ich hoffe so sehr, dass er begreift, mich an die Hand nehmen zu müssen – dass er dazu fähig sein muss die Kontrolle über mich zu bekommen. Er muss mich an den Punkt bringen können, an dem ich erkenne, dass er es besser weiss.
Der richtige Weg?
«Manchmal hält man Distanz um die Form zu wahren und manchmal weil man weiss, daß man jede Zurückhaltung verlieren würde und es dann keinen Weg zurück gibt.»
...weil's einfach so passt. Entlehnt vom überaus geschätzten Herrn N.
13.06.2012
07.06.2012
Rotlicht
Ich befinde mich in strömendem Regen auf meiner Vespa an der roten Ampel – an der ich ziemlich zügig nach dem links Vorbeiziehen an der Autokolonne zum Stehen gekommen bin – als ich von einem netten jungen Herrn am Zebrastreifen von oben bis unten gemustert werde. Auf seinem Gesicht macht sich ein charmantes, wenn nicht gar sexy Lächeln breit, und mit funkelnden Augen sagt er: «Sieht super aus mit diesen Schuhen!» Ich lächle entsprechend geschmeichelt zurück, was er wegen meines Helms zwar leider nicht sehen kann, bedanke mich und antworte: «Na ja, vielleicht gerade jetzt nicht so passend...» Doch eigentlich hätte ich die Wahl nicht besser treffen können; erstens habe ich mit diesen hohen Absätzen viel besseren Halt, wenn ich abstehen muss, und vor allem hätte ich ohne sie kaum so ein nettes Lächeln geschenkt bekommen. (Bin allerdings noch nicht bei +10cm angekommen, aber wenn ich das nächste Mal mit dem Motorrad unterwegs bin, könnte ich es vielleicht mal wagen... ; )
05.06.2012
Sexappeal
Ein Mann, der beweist, dass gutes Aussehen nicht alles ist. Sexappeal kann sich aus ganz anderen Komponenten zusammensetzen...
In bed with Elvis Costello? Ich wäre sofort zum Groupie geworden.
04.06.2012
«Augenfick»
Von einem meiner Lieblingsschreiber...
Er nippt an seiner Tasse. «Das, worauf es beim Sex wirklich ankommt, ist Seele.» Seine Worte tragen sich durch den Raum, als wären sie selbstverständlich. «Wenn du wissen willst, ob du mit jemandem schlafen willst, schau ihm in die Augen. Wenn es dich innerlich berührt und trifft, wird es für euch womöglich der beste Sex eures Lebens. Sex, bei dem es nicht nur um den Akt und das Kommen geht, sondern den Prozess des Entdeckens und Erkundens.»
...
«Es geht nicht darum die Körper ineinander zu schieben, nicht nur, es geht um den Ausdruck, den Blick. Sex ohne Augenkontakt, bei dem etwas passiert, ist kein Sex. Im physischen Sinne vielleicht, aber es passiert nichts in der Seele.» Er nippt an seiner Tasse. «Und von demher ist jeder Sex…», sucht er nach den Worten, «nicht falsch oder verlogen, ehrlich gesagt ist er ganz nett. Aber in gewisser Hinsicht ist er lieb- und seelenlos. Oder zumindest», fügt er hinzu, «kommt bei mir nichts davon an. Es gibt nur einen Bruchteil von Menschen, von denen ich mich gesehen und verstanden fühle, unabhängig davon, ob sie es tun oder nicht.»
03.06.2012
Wege
«Es ist einfacher, gefährlichen Emotionen aus dem Weg zu gehen, als sie zu beherrschen.»
Seneca
Warum wähle ich bloss immer den schwierigeren Weg?
02.06.2012
Wieder mal zu Besuch
Etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit er zu Besuch war, mein ehemaliger Nachbar. Es wird nichts geschehen, äusserlich, doch innerlich werde ich wieder brennen...
01.06.2012
Mit System
An gewisse Dinge kann man einfach nicht systematisch rangehen. Zum Beispiel an das Sexualleben.So.
30.05.2012
26.05.2012
Tagtraum
Meine Beine hochgelegt, sitze ich im Garten und geniesse die Sonnenstrahlen, während ich mit der einen Hand gedankenlos über die nackte Haut meines Beins streiche. Mein Körper reagiert sofort, als ich über die Stelle an der Aussenseite meines Knies fahre. Ich tue es nochmals und nochmals und fühle, wie sich Erregung in mir ausbreitet. Ich sehne mich nach einer fremden Hand, die langsam von meinem Knie über die Innenseite meines Schenkels hinab gleitet. Sich behutsam unter mein Höschen schiebt, wo sie geschickt meine Nässe ertastet. Möchte spüren, wie Finger in mein heisses Inneres gleiten...
25.05.2012
17.05.2012
Macht
Ich bin auf dem Weg von der Arbeit nach Hause und irgendwie geht es mir nicht gut. Mir ist unwohl und ich fühle eine leichte Übelkeit in mir hochsteigen. Denke, es liegt daran, dass ich zu wenig gegessen habe und ahne nicht, dass dieses Gefühl nur ein Vorbote ist. Vor dem Eingangstor angekommen, schaue ich in den Briefkasten und es bleibt mir der Atem stehen. 'Seine' Handschrift! Mein Körper reagiert blitzschnell. Fühle wie das Adrenalin durch ihn hindurch schiesst, höre wie ich «Nein, nein, nein» sage, während ich den Umschlag mit zitternden Händen heraushole. Wochen lang habe ich gehofft, meine Konsequenz nicht zu reagieren würde ihm, mir, uns helfen ein Ende zu finden. Doch es wird wohl nie enden. Er schafft es immer wieder mich aus der Ferne zu manipulieren. Meine Gedanken immer dann von neuem gefangen zu nehmen, wenn ich denke sie werden freier. Wie kann ich mich dieser Macht entziehen?
«Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise, und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.»
George Eliot
11.05.2012
10.05.2012
50
...seit gestern! And still sexy ; )
(schon gemein irgendwie – von welcher weiblichen Künstlerin könnte man das schon behaupten?)
09.05.2012
Konversation
«...dann binde ich deine arme hinter den rücken,
drücke deinen oberkörper aufs bett
und lasse meinen harten schwanz von hinten in deine geile pussy gleiten.
ich schlage dich auf deinen hintern und
mein schwanz ist bis zum anschlag drin.
ich halte einen moment inne, bevor ich dich an den haaren greife und hart und tief und geil in dich stosse. meine eier schlagen dabei gegen deine lippen.
ich drücke meinen daumen in deinen po, habe dich nun fest im griff und stosse in regelmässigen, harten, tiefen stössen in dich...»
Wie gerne würde ich mir wieder mal so was erzählen lassen...(to whom it may concern)
Wie gerne würde ich mir wieder mal so was erzählen lassen...(to whom it may concern)
08.05.2012
Längste Praline der Welt?
Das sind ja mal ungewöhnliche News aus der Design-Welt... dachte erst, ich hätte mich im Blog vergriffen ; )
Die unendliche Suche
Ich lese gerade Sven Hillenkamps Buch, in dem er über das Gefühlsleben der Menschen im Zeitalter der unendlichen Freiheit philosophiert. Man könnte sagen, es geht darin um die unerträgliche Freiheit des Seins und dem Bewusstsein über die unendlichen Möglichkeiten. Weil wir uns bewusst sind, dass jeder Mensch ein potentieller Partner sein könnte, egal wann und wo, machen uns die Möglichkeiten zu ewig Suchenden. Er meint, die Liebessuchenden, die wir letztendlich alle sind, werden zwangsläufig zu Sexsuchenden.
Die Unendlichkeit sei eine Sache der Wahrnehmung. Durch das, dass wir heute mit so viel mehr Wahrnehmbarem konfrontiert werden, als wir physisch eigentlich im Stande sind wahrzunehmen, sind wir der Unendlichkeit ausgeliefert. «Das Bewusstsein setzt alles zusammen, was sich zusammensetzen lässt.» So werden wir also immer unfähiger in einem anderen keine Möglichkeit zu sehen.
«Durch Jahrtausende hindurch hatten die Menschen die grösste Angst vor dem Sehen. Sie fürchteten Augenlust und Augensucht, die Begierde, die geweckt wird durch den Blick. Sie wussten: Wer sich umdreht, um zu Sehen, bleibt erstarrt vor dem Bild. Die Unschuld, deren Wesen das Unwissen ist, ist für immer verloren. Kein Bild hört im Herzen auf zu sein. ... Ein Mensch, der eine Erfahrung gemacht hat, wird sein Leben lang erfahren bleiben. Die Unend-lichkeit der möglichen Partner ist eine irreversible Erfahrung, ein unvergesslicher Anblick. ... Die Angst vor dem Sehen ist verschwunden. Die freien Menschen betreten Räume, schlagen Zeitungen auf, schalten Apparate ein, klicken auf Symbole und sehen hin, ohne Furcht. ... Das Internet ist eine Technik, die den Menschen dazu dient, alles zu sehen. ... Alle wollen sehen, sie können nicht mehr anders. Die Menschen bewegen sich mit grosser Geschwindigkeit durch Städte, Fernsehkanäle, das Netz. Doch in Wahrheit stehen sie still. Sie sind gezwungen ihre erotischen Möglichkeiten – im doppelten Sinn des Wortes – wahrzunehmen.»
Hillenkamp meint, dass es eine Möglichkeit gibt, die Unendlich-keit zu besitzen, wenn auch nur für einen Moment: im Sex. «Im Sex mit einem, der nicht ihr Partner ist, noch nicht, einem Dritten, einem Passanten.» Nur im Sex mit einem, der noch zur unendlichen Masse gehört, werde man für kurze Zeit von der Suche erlöst. «Alles im Innern der Menschen wird ruhig, macht einer Ruhe Platz, einer Erregung.»
Ich habe Mühe das Buch aus der Hand zu legen. Hillenkamps Thesen sind äusserst interessant und fesselnd. Es sei jedem Suchenden und auch jedem, der meint es nicht zu sein, wärmstens empfohlen.
'Das Ende der Liebe – Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit', Sven Hillenkamp, dtv
07.05.2012
Chubby Stick
Ist das nicht eine nette Bezeichnung für so ein Teil? Und die hübschen Namen, wie 'Oversized Orange', 'Chunky Cherry' (meiner) oder 'Whole Lotta Honey'... und was der kann!
«Der praktische Chubby Stick. Spendet extra-viel Feuchtigkeit. Einfach in der Anwendung. Einfach unwiderstehlich.»
Hab ihn – und er fühlt sich echt gut an!
06.05.2012
Triefnass
Konnte mich trotz bleierner Müdigkeit noch aufraffen in den Wald laufen zu gehen und wurde mit Blitz und Donner belohnt. Ich liebe Gewitter. Insbesondere solche die sich derart entladen, dass man das vibrierende Grollen ganz tief drin im Körper spürt und vom heftigen Regen so richtig triefnass wird...
05.05.2012
01.05.2012
Hintergedanken
Er würde mir gerne mal so richtig den Hintern versohlen, meint mein Mann. Allerdings ohne sexuelle Hintergedanken. Was soll ich bloss davon halten?!
30.04.2012
26.04.2012
22.04.2012
Want To Do-Liste
-Gefickt werden (hart und von hinten)
(Ein Punkt meiner Want To Do-Liste, der nicht jugendfrei ist - hier der Rest...)
(Ein Punkt meiner Want To Do-Liste, der nicht jugendfrei ist - hier der Rest...)
21.04.2012
20.04.2012
Sexy?!
/Nachtrag
Impressionen
19.04.2012
Sleepless in Milano
So Hotelbarbekanntschaften sind doch immer wieder ganz nett... Dieses Mal war es ein dänischer Australier. Nein nein - ich liege ganz brav in meinem Bett, allein. Habe mich nach einer höflichen und (eigentlich) gesitteten Umterhaltung in mein Zimmer zurückgezogen. Der arme Kerl - wenn ich schon vom Alkohol und so, einigermassen in Stimmung gekommen bin, wie muss es dann wohl ihm als Mann gehen? Stelle mir jetzt vor, wie er vielleicht genau im Zimmer über mir im Bett liegt, sich einen runterholt und tue es ihm solidarisch gleich.
16.04.2012
13.04.2012
Abendprogramm
Falls es jemanden interessiert zu wissen, was das heutige Abendprogramm ist... Mädelsabend!
11.04.2012
10.04.2012
Entspannung
«...ich bin weder eine Nutte noch pervers. Nur eine ganz gewöhnliche Bürgerin. Diese gewöhnliche Bürgerin wünscht sich schlichten, ehrlichen Geschlechtsverkehr mit einem Mitglied des anderen Geschlechts.... Wo ist das Problem? Ich habe einen schwierigen Auftrag hinter mir, es ist Abend, ich möchte mich bei ein paar Drinks und Sex mit einem Unbekannten entspannen. Meine Nerven beruhigen. Das brauche ich. Sie als Mann müssten das doch eigentlich verstehen.»
Aomame in '1Q84' von Haruki Murakami
Heute Abend, 21 Uhr, 'Hotel Rothaus'?
Aomame in '1Q84' von Haruki Murakami
Heute Abend, 21 Uhr, 'Hotel Rothaus'?
06.04.2012
A pain that I'm used to
I'm not sure what I'm looking for anymore
I just know that I'm harder to console
I don't see who I'm trying to be instead of me
But the key is a question of control
05.04.2012
04.04.2012
Entbehrung
Das Gefühl wird immer unerträglicher. Ich muss mich fallen lassen. Meinen Kopf, meinen Unterleib, mein ganzes Ich. Muss die Kontrolle abgeben können. Brauche jemanden, der fühlt was ich brauche. Jemanden, der mich zu nehmen weiss. Mich an den Punkt bringt, an dem ich mich selbst für eine Weile aufgeben muss. Ihn. Aber ich darf es nicht zulassen.
03.04.2012
01.04.2012
31.03.2012
Partygespräch
Wir sitzen zu viert um ein übles Trinkspiel namens 'Louping-Louie' rum. Mit von der Partie eine Schwangere. Sie spielt zwar nicht schlecht, doch die einen protestieren und sagen: «He he, das geht nicht, wir müssen uns für sie auch eine Strafe ausdenken – spielen ohne Strafe geht nicht.» Da ruft ihr Mann (auch ein Mitspieler) enthusiastisch: «Ah, ich hab's, sie muss mir einen blasen, wenn sie verliert!» Er entschuldigt sich kurz für seinen spontanen Einfall, weil ich ihn (als Gegenspielerin) etwas nachdenklich anschaue. «Nein, nein,» sage ich, «kein Problem, ich überlege mir nur, ob das wirklich eine Strafe ist...» Er: «Ha! Ich mag Deine Art zu denken!»
Zu späterer Stunde, verlasse ich die Party schon etwas früher, als mein Mann (da ich für den nächsten Abend, also heute, auch noch einigermassen fit sein sollte). Er fasst mich an den Enden meines Schals und zieht mich zu sich hoch, um mich zu küssen. Mein vermeintlicher 'Verwandter im Geiste' beobachtet dies und verabschiedet mich nachher mit einem beherzten Griff an meinen Schal und einer unmissverständlichen Geste, wohin er mich damit gerne führen würde..
Ich bin wirklich gut eingeschlafen, während die anderen schön weitergefeiert haben. Spürte nicht die kleinste Erregung. Echt, wirklich, nicht die allergeringste.
30.03.2012
29.03.2012
Please let me go!
When I need to replace her
I am the mind eraser
Anything goes, yeah, anything goes
Got this sin in her brain
But she ain't gonna see me again
See me again, this I know
But oh, deep down I can't let go
Oh, don't let it be over, over oh
Oh, don't let it be over, let it be over, over
Seen me stack up my woes
Into a wall, around a rose
Now I'm the rose, now she knows
Oh, it hurts so, and I can't let go
Oh, don't let it be over, over, oh
Oh, don't let it be over, let it be over, oh oh
Oh, don't let it be over, over
Oh, don't let it be over, let it be over, oh.
28.03.2012
Genau so
«Packend, lebendig und hochpoetisch beschreibt Andreas Neeser die Spannungsverhältnisse zwischen Zufall und Schicksal, Obsession und Freiheit, der Lust, alles zu wollen, und der Angst, das Liebste zu verlieren.»
Katja Lange-Müller über das Buch 'Fliegen bis es schneit'
26.03.2012
24.03.2012
23.03.2012
Streiten sich zwei, freut sich die Dritte
Wir haben es gerade von Aktivität und Passivität. Da sagt er was von dominant und devot und die Sexualtherapeutin schüttelt vehement den Kopf und meint: «Nein, nein, devot ist ganz und gar nicht passiv. Devot sein bedeutet aktiv, passiv zu sein.»
Da werde ich doch hellhörig und denke: Hmmm, vielleicht könnte das hier doch ganz interessant werden...
22.03.2012
Zur Auflockerung
Einfach immer wieder sehenswert dieser Film ; )
Bitte auf das Bild klicken und selbst Hand anlegen...
Bitte auf das Bild klicken und selbst Hand anlegen...
Beziehungsgedanken_Teil 2
Könnte es eine tief verwurzelte Sehnsucht nach Freiheit sein, wenn man ausschert und Risiken eingeht? Nicht nur die Freiheit zu tun und zu lassen was man will, sondern die richtige Freiheit - «die existentielle Verwiesenheit auf sich selbst» (Daseinsanalytikerin Alice Holzhey Kurz).
«Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt» (Sartre). Keine höhere Instanz nimmt ihm Entscheidungen und deren Konsequenzen ab.
Diese Tatsache ist vielleicht für einige unerträglicher als für andere. Die meisten klammern sich an Beziehungen, besonders Liebesbeziehungen, um eben diese alles umfassende Freiheit nicht leben zu müssen, weil sie sie als Einsamkeit wahrnehmen. Andere wiederum brauchen diese 'Einsamkeit', im Sinne von 'nur mit sich sein', um als ganzer Mensch existieren zu können. Ich zumindest empfinde es so, dass ich diesen 'Freiraum' brauche, um glücklich zu leben. Nicht permanent, aber immer wieder. Trotzdem brauche ich Partnerschaft und Familie als Gegenpol und Verankerung im Ganzen.
Hat das Fremdgehen vielleicht auch mit der Lust am Geheimnis zu tun? Auch ein Geheimnis in sich zu tragen, bildet eine Art Autonomie im Paargefüge. Ich kann mir keine 'offene' Beziehung vorstellen. Zumindest nicht im dem Sinne mit meinem Partner offen über alles zu reden und von meinen Erlebnissen zu berichten. Ich möchte Geheimnisse haben und bewahren. Genau so wie ich nicht alles über ihn wissen will. Offenheit würde unter Umständen auch bedeuten meinen Partner vollkommen zu überfordern, ihn dazu bringen Dinge in Frage zu stellen, die gar nicht nötig sind. Ihn zweifeln lassen an sich, an uns, obwohl es hier nicht um das 'Uns' geht, sondern um mich – den Teil in mir, der nach Freiheit strebt, ohne dass es bedeutet ihn und uns abzuwerten. Ich könnte nicht von ihm verlangen dies zu verstehen, wenn er es für sich nicht auch so empfindet.
In dem man sich trotz Partnerschaft auf jemanden einlässt, bewegt man sich in einer Grauzone zwischen sicherer Geborgenheit und Freiheit. Man nimmt damit die Gefahr in Kauf den Partner und den vertrauten Lebensraum zu verlieren. Ist diese Risikobereitschaft, vielleicht auch verbunden mit der Erkenntnis, dass jedes Individuum letztendlich eben nur für sich allein existiert?
21.03.2012
Frühlingserwachen
Schön war's, heute Morgen im Sonnenschein mit dem Roller ins Büro zu brausen. Und als ich an einem Lichtsignal hinter einem dunklen Jaguar zu stehen kam, fiel mein Blick aus dem Visier mitten durch die Heckscheibe auf die Hand des Fahrers. Seine schönen Finger auf dem ledernen Steuerknüppel, der routinierte Griff in den ersten Gang – dieser Anblick hat mich erstaunlicherweise derart erregt, dass ich auf meinem Sitz ein bisschen hin- und herrutschen musste, um das Kribbeln zwischen meinen Beinen ein wenig zu lindern. Hm, der Frühling macht einen empfänglich für die unscheinbarsten Dinge...
20.03.2012
Beziehungsgedanken_Teil 1
Dies ist ein Auftakt zu einer Serie von Gedanken und Überlegungen zum Thema Partnerschaft. Ich möchte vor allem gerne ein paar Blicke auf das monogame Verhaltensmuster und das Leben, und nicht Leben, dieses Musters werfen. Das Thema beschäftigt mich seit geraumer Zeit, da ich bereits sehr lange in einer Partnerschaft lebe. Zu Beginn war ich sehr offen und konnte mir diverse Formen des Zusammenlebens vorstellen. Mit den Jahren aber schienen mir meine Vorstellungen von einer Beziehung, die nicht 'exklusiv' ist unvorstellbarer und mit meinem Leben unvereinbar. Warum? Durch verschiedene äussere (und innere) Umstände bin ich aber wieder gezwungen intensiver darüber nachzudenken, was für andere Verhaltensmuster es gibt.
Nebst eigenen Überlegungen, werde ich aus diversen Texten zitieren.
Es ist eine Paradoxie, die sich im Konzept der lebenslangen Monogamie verbirgt: Wenn die emotionale Sicherheit erreicht ist und ein Zustand der Befriedigung einkehren müsste, passiert oft das Gegenteil, und das Bedürfnis nach Abwechslung, nach Abenteuer, nach Risiko, nach Pulsbeschleunigung meldet sich. Nicht weil der Partner etwas falsch gemacht hat, sondern weil das Konzept der romantischen Monogamie nur eine Seite der menschlichen Bedürfnisse abdecken kann. Man sucht den Kontrast, den Unterschied.
Warum ist der Unterschied attraktiv? Weil er der fühlbare Beweis dafür ist, dass wir leben. Eine Liebesaffäre erschafft unsere Welt neu. Wir sehen anders, fühlen anders, sind anders wir selbst. Richtig anders. Anders richtig.
Liebesaffären leben von der Bewegung, nicht vom Ergebnis.
- aus 'Wenn Liebe fremdgeht'- vom richtigen Umgang mit Affären von Ulrich Clement
Ich denke es geht nicht nur um die Beziehung zum Partner, sondern genau so um die Beziehung zu sich selbst und das Zusammenspiel von allen Facetten der Persönlichkeiten des Paares. Das Gefühl, alles in dieser Paargemeinschaft gefunden zu haben, was man braucht, kann eigentlich gar nicht sein. Ich bin nicht immer das gleiche Ich, das ich zu Beginn der Partnerschaft war und das Du bleibt nicht einfach dieses Du. Man entwickelt sich weiter, wird älter, lernt, sucht. Ja, an einer Partnerschaft sind nicht nur zwei beteiligt. Es sind immer mehrere, sich wandelnde 'Personen'. Wir sind ständig in Bewegung, wollen uns weiterentwickeln. Letztendlich sind wir immer auf der Suche nach uns selbst und brauchen andere um uns reflektieren zu können. Ich kann doch also, wenn ich mich wandle nicht davon ausgehen, dass mein einst auserwählter Lebensbegleiter dies genau im gleichen Rhythmus und in die gleiche Richtung tut? Wir können auseinander driften, aber auch wieder zueinander finden. Und dazwischen gibt es unglaublich viel Raum.
Lässt man sich also vielleicht auf andere ein, weil es im Grunde um die Bewegung geht, das Vorwärtskommen an sich?
18.03.2012
Fokussiert
Durch das Kissen unter mir leicht angehoben, liegt mein Hinterteil perfekt positioniert da. Es gehört jetzt ihm. Lustvoll und mit viel Kraft greift er zu und vergräbt seine Fingernägel in meinem Fleisch. Ein sanfter Kuss, ein Biss, dann spüre ich wie er meine Backen spreizt und meine Öffnungen betrachtet. Ihn mit mir machen zu lassen, was er will, seinen gierigen Blick auf mir zu spüren, erregt mich.
Er führt seinen harten, von meiner Nässe benetzten Schwanz ganz langsam meiner Spalte entlang nach oben. Ein grosser Tropfen seiner Spucke landet auf meiner heissen Haut und rinnt hinab. Dahin worauf sich nun unsere ganze Aufmerksamkeit konzentrieren wird.
Ich bin jetzt nur noch fokussiert auf die Härte, die sich seinen Weg in meine Enge bahnt. Zentimeter für Zentimeter dringt er tiefer in mich ein. Immer wider fährt er zurück, um wieder ein wenig weiter zu kommen. Der Rhythmus ist gut. Er geht im Takt mit meinem Atem und ein leichtes Stöhnen kommt über meine Lippen. Der brennende Schmerz tut so gut. Es dauert nicht lange und er füllt mich voll und ganz aus. Erst schiebt er sich langsam und sanft in mich hinein, dann werden seine Stösse immer schneller und heftiger...
17.03.2012
16.03.2012
Egotrip
Erstaunlich was man so findet, wenn man sich in einem Antiquariat ein bisschen Zeit nimmt zu stöbern. Es ist jetzt schon einige Monate her, seit ich das unscheinbare Büchlein aus dem Jahr 1975 entdeckte. In einem Regal von unzähligen anderen Büchern, nach Autoren und nicht nach Inhalt geordnet. Niemals wäre ich sonst auf so ein vermeintliches 'Selbsthilfebuch' gestossen, da ich nicht unbedingt zu diesen Lesern gehöre, die sich durch die Lektüre solcher irgendwie besser zu helfen wissen. Na ja, ich nahm es in die Hand und überflog den Buchrücken, es ging um Selbstfindung, nahm es mit und stellte es zu Hause in mein Regal.
Vorgestern nahm ich es hervor und begann darin zu lesen. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es seinen Grund hatte, dass ich es fand. Stecken darin doch verblüffend viele Aussagen der Autorin, die auf meinem 'Egotrip', wie ich das letzte Jahr so für mich bezeichne, eine grosse Rolle spielten. Gewisse Dinge erkenne ich wieder und frage mich: wird der Trip je zu Ende sein?
«Selbstverwirklichung scheint doch nur ein Wunschbild von Idealisten zu sein, die noch nicht gemerkt haben, wie sehr wir in einer verplanten und überorganisierten Gesellschaft leben, wie sehr wir der Manipulation erliegen. Wir glauben bei manchem, dass wir als freie Menschen handeln, aber in Wirklichkeit sind wir fein gesteuert und leben in der Annahme, es seien eigene Bedürfnisse.»
«Selbstverwirklichung ist kein Besitz, nichts Starres, keine unveränderliche Form des Lebensvollzuges, sondern ein dauernder Prozess. Wer der Routine verfällt, hat sich selbst in gewissem Sinne bereits verloren. Er wird zum Sklaven der eigenen Denk- und Handlungsmuster.... Wenn Kierkegaard sagt, dass «der Existierende beständig im Werden» sei, so müsste der fixierte und erstarrte Mensch als der Nicht-Existierende bezeichnet werden, selbst dann, wenn sein Verhalten tugendhaft aussieht.»
«Selbstverwirklichung ist nur möglich in der Grundhaltung der Freiheit.»
«Wir dürfen auf keiner Stufe stehen bleiben, sonst verpassen wir das Leben. Es ist uns aufgegeben, neben dem Wagnis der Bindung auch die Loslösung zu leben. Wir besitzen uns selbst erst dann, wenn wir uns auch zur gegebenen Stunde fallen lassen können.»
– Margrit Erni
Konversation
«Ich habe eigentlich noch jeden Tag Sex mit Dir – doch das hatte ich ja viele Jahre auch mit Pamela Anderson.»
Ja, 'er' war in einer guten Verfassung gestern, darum habe ich es tunlichst vermieden ihm zu sagen, dass auch ich noch jeden Tag seinen Griff in meinem Nacken spüre und wie er mich nimmt...
Ja, 'er' war in einer guten Verfassung gestern, darum habe ich es tunlichst vermieden ihm zu sagen, dass auch ich noch jeden Tag seinen Griff in meinem Nacken spüre und wie er mich nimmt...
15.03.2012
It's complicated
Es müsste nicht so kompliziert sein, wie wir manchmal meinen. Wir fangen an über Begehren, Emotionen, Hoffnungen und Wünsche zu reden und verwirren uns gegenseitig mit zu vielen Worten. Doch eigentlich geht es einfach um zwei Menschen, die sich zueinander hingezogen fühlen, meist bevor überhaupt eine Silbe gefallen ist. Am besten man lässt die Körper sprechen und würde dabei bleiben. Pure nonverbale Kommunikation. Worte sind im Grunde zu schwierig um sie richtig zu verstehen, weil sie einfach zu viel Raum für Interpretation lassen.
14.03.2012
13.03.2012
Es ist wie es ist
«You live like this, sheltered, in a delicate world, and you believe you are living. Then you read a book… or you take a trip… and you discover that you are not living, that you are hibernating. The symptoms of hibernating are easily detectable: first, restlessness. The second symptom (when hibernating becomes dangerous and might degenerate into death): absence of pleasure. That is all. It appears like an innocuous illness. Monotony, boredom, death. Millions live like this (or die like this) without knowing it. They work in offices. They drive a car. They picnic with their families. They raise children. And then some shock treatment takes place, a person, a book, a song, and it awakens them and saves them from death. Some never awaken.»
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Anaïs Nin, The Diary of Anaïs Nin, Vol. 1: 1931-1934
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12.03.2012
11.03.2012
Zuckerwatte
Von ihm zu lesen ist jedes Mal ein wohltuendes Vergnügen. Wenn ein Post von ihm erscheint, freue ich mich wie ein kleines Mädchen, das Zuckerwatte bekommt. Seine Wahrnehmungsgabe ist einfach ausserordentlich. Er macht den Anschein die perfekte Mischung aus Mann, Dominanz und Einfühlungsvermögen zu sein...
Ein kleiner Auszug...
It’s hard to imagine a submissive girl who does not like a spanking. But I think for some girls it’s not so much the pain of the spanking which they like, as the psychological aspects. It’s both comforting and humiliating to be put over his knee, to have your knickers lowered and your bottom exposed. Comforting because the very closeness of his body, your hips and belly pressing against him, makes you feel grounded, centred, makes you feel it’s where you need to be. And the heavy thud of his hand against the bare flesh is reassuring, no matter how hard it stings. It really is him touching you, in a most direct and intimate way. It’s humiliating too, because it’s not a posture compatible with preserving your dignity. There’s inevitably a sense of being a little girl when you are bent across his knee. Your status is all too clear, your place in the scheme of things.
Ein kleiner Auszug...
It’s hard to imagine a submissive girl who does not like a spanking. But I think for some girls it’s not so much the pain of the spanking which they like, as the psychological aspects. It’s both comforting and humiliating to be put over his knee, to have your knickers lowered and your bottom exposed. Comforting because the very closeness of his body, your hips and belly pressing against him, makes you feel grounded, centred, makes you feel it’s where you need to be. And the heavy thud of his hand against the bare flesh is reassuring, no matter how hard it stings. It really is him touching you, in a most direct and intimate way. It’s humiliating too, because it’s not a posture compatible with preserving your dignity. There’s inevitably a sense of being a little girl when you are bent across his knee. Your status is all too clear, your place in the scheme of things.
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