08.05.2012

Die unendliche Suche


Ich lese gerade Sven Hillenkamps Buch, in dem er über das Gefühlsleben der Menschen im Zeitalter der unendlichen Freiheit philosophiert. Man könnte sagen, es geht darin um die unerträgliche Freiheit des Seins und dem Bewusstsein über die unendlichen Möglichkeiten. Weil wir uns bewusst sind, dass jeder Mensch ein potentieller Partner sein könnte, egal wann und wo, machen uns die Möglichkeiten zu ewig Suchenden. Er meint, die Liebessuchenden, die wir letztendlich alle sind, werden zwangsläufig zu Sexsuchenden.

Die Unendlichkeit sei eine Sache der Wahrnehmung. Durch das, dass wir heute mit so viel mehr Wahrnehmbarem konfrontiert werden, als wir physisch eigentlich im Stande sind wahrzunehmen, sind wir der Unendlichkeit ausgeliefert. «Das Bewusstsein setzt alles zusammen, was sich zusammensetzen lässt.» So werden wir also immer unfähiger in einem anderen keine Möglichkeit zu sehen.

«Durch Jahrtausende hindurch hatten die Menschen die grösste Angst vor dem Sehen. Sie fürchteten Augenlust und Augensucht, die Begierde, die geweckt wird durch den Blick. Sie wussten: Wer sich umdreht, um zu Sehen, bleibt erstarrt vor dem Bild. Die Unschuld, deren Wesen das Unwissen ist, ist für immer verloren. Kein Bild hört im Herzen auf zu sein. ... Ein Mensch, der eine Erfahrung gemacht hat, wird sein Leben lang erfahren bleiben. Die Unend-lichkeit der möglichen Partner ist eine irreversible Erfahrung, ein unvergesslicher Anblick. ... Die Angst vor dem Sehen ist verschwunden. Die freien Menschen betreten Räume, schlagen Zeitungen auf, schalten Apparate ein, klicken auf Symbole und sehen hin, ohne Furcht. ... Das Internet ist eine Technik, die den Menschen dazu dient, alles zu sehen. ... Alle wollen sehen, sie können nicht mehr anders. Die Menschen bewegen sich mit grosser Geschwindigkeit durch Städte, Fernsehkanäle, das Netz. Doch in Wahrheit stehen sie still. Sie sind gezwungen ihre erotischen Möglichkeiten – im doppelten Sinn des Wortes – wahrzunehmen.»

Hillenkamp meint, dass es eine Möglichkeit gibt, die Unendlich-keit zu besitzen, wenn auch nur für einen Moment: im Sex. «Im Sex mit einem, der nicht ihr Partner ist, noch nicht, einem Dritten, einem Passanten.» Nur im Sex mit einem, der noch zur unendlichen Masse gehört, werde man für kurze Zeit von der Suche erlöst. «Alles im Innern der Menschen wird ruhig, macht einer Ruhe Platz, einer Erregung.» 

Ich habe Mühe das Buch aus der Hand zu legen. Hillenkamps Thesen sind äusserst interessant und fesselnd. Es sei jedem Suchenden und auch jedem, der meint es nicht zu sein, wärmstens empfohlen.

'Das Ende der Liebe – Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit', Sven Hillenkamp, dtv

07.05.2012

Chubby Stick


Ist das nicht eine nette Bezeichnung für so ein Teil? Und die hübschen Namen, wie 'Oversized Orange', 'Chunky Cherry' (meiner) oder 'Whole Lotta Honey'... und was der kann!

«Der praktische Chubby Stick. Spendet extra-viel Feuchtigkeit. Einfach in der Anwendung. Einfach unwiderstehlich.»

Hab ihn – und er fühlt sich echt gut an!


06.05.2012

Triefnass

Konnte mich trotz bleierner Müdigkeit noch aufraffen in den Wald laufen zu gehen und wurde mit Blitz und Donner belohnt. Ich liebe Gewitter. Insbesondere solche die sich derart entladen, dass man das vibrierende Grollen ganz tief drin im Körper spürt und vom heftigen Regen so richtig triefnass wird...

05.05.2012

Party is over


Wieder musste jemand viel zu früh gehen...

01.05.2012

Hintergedanken


Er würde mir gerne mal so richtig den Hintern versohlen, meint mein Mann. Allerdings ohne sexuelle Hintergedanken. Was soll ich bloss davon halten?! 

30.04.2012

Caught up in the game

Mein musikalischer Wochenauftakt...


26.04.2012

Die Wahl

...ist getroffen: Die Isar aus der Lovely Streams-Serie von Reiz.




22.04.2012

Want To Do-Liste

-Gefickt werden (hart und von hinten)
(Ein Punkt meiner Want To Do-Liste, der nicht jugendfrei ist - hier der Rest...)

20.04.2012

Sexy?!


Ich versuche mir zur Zeit einzureden, dass eine Brille sehr sexy ist. Es bleibt mir nichts anderes übrig, denn ich muss mir demnächst eine zulegen... Also Drew hier, würde ich als Mann (nein, eigentlich sogar als Frau) sofort flachlegen. Überaus ansprechend, oder?! 


/Nachtrag
Hab noch eine nette Seite entdeckt... ; )


Impressionen

Es kommt immer darauf an, mit welchen Augen man durch eine Designmesse wandert – irgendwie hat mein Hirn bei diesen Anblicken bestimmte Assoziationen in mir wachgerufen...


Flexibel und sehr praktisch.
Ein Endloslager an Werkzeugen.
Schöne Form- und Farbgebung.

19.04.2012

Sleepless in Milano

So Hotelbarbekanntschaften sind doch immer wieder ganz nett... Dieses Mal war es ein dänischer Australier. Nein nein - ich liege ganz brav in meinem Bett, allein. Habe mich nach einer höflichen und (eigentlich) gesitteten Umterhaltung in mein Zimmer zurückgezogen. Der arme Kerl - wenn ich schon vom Alkohol und so, einigermassen in Stimmung gekommen bin, wie muss es dann wohl ihm als Mann gehen? Stelle mir jetzt vor, wie er vielleicht genau im Zimmer über mir im Bett liegt, sich einen runterholt und tue es ihm solidarisch gleich.

16.04.2012

So...



...oder noch lieber so, bitte.




!



- Ich!!! -

13.04.2012

Abendprogramm

Falls es jemanden interessiert zu wissen, was das heutige Abendprogramm ist... Mädelsabend!

11.04.2012

Es war...

...gut. Der Gentle... äh, die Lady geniesst und schweigt ; )

Good Morning!


10.04.2012

Entspannung

«...ich bin weder eine Nutte noch pervers. Nur eine ganz gewöhnliche Bürgerin. Diese gewöhnliche Bürgerin wünscht sich schlichten, ehrlichen Geschlechtsverkehr mit einem Mitglied des anderen Geschlechts.... Wo ist das Problem? Ich habe einen schwierigen Auftrag hinter mir, es ist Abend, ich möchte mich bei ein paar Drinks und Sex mit einem Unbekannten entspannen. Meine Nerven beruhigen. Das brauche ich. Sie als Mann müssten das doch eigentlich verstehen.»
  
Aomame in '1Q84' von Haruki Murakami


Heute Abend, 21 Uhr, 'Hotel Rothaus'?

06.04.2012

A pain that I'm used to



I'm not sure what I'm looking for anymore
I just know that I'm harder to console
I don't see who I'm trying to be instead of me
But the key is a question of control


04.04.2012

Entbehrung

Das Gefühl wird immer unerträglicher. Ich muss mich fallen lassen. Meinen Kopf, meinen Unterleib, mein ganzes Ich. Muss die Kontrolle abgeben können. Brauche jemanden, der fühlt was ich brauche. Jemanden, der mich zu nehmen weiss. Mich an den Punkt bringt, an dem ich mich selbst für eine Weile aufgeben muss. Ihn. Aber ich darf es nicht zulassen.

03.04.2012

Exil


Einer meiner Lieblingsclubs.


Nachtrag: Heute ist anscheinend mein 'Werbetag' ; )

01.04.2012

...and they have escaped


 ...the weight of darkness.

Ein wundervolles Konzert.

31.03.2012

Partygespräch


Wir sitzen zu viert um ein übles Trinkspiel namens 'Louping-Louie' rum. Mit von der Partie eine Schwangere. Sie spielt zwar nicht schlecht, doch die einen protestieren und sagen: «He he, das geht nicht, wir müssen uns für sie auch eine Strafe ausdenken – spielen ohne Strafe geht nicht.» Da ruft ihr Mann (auch ein Mitspieler) enthusiastisch: «Ah, ich hab's, sie muss mir einen blasen, wenn sie verliert!» Er entschuldigt sich kurz für seinen spontanen Einfall, weil ich ihn (als Gegenspielerin) etwas nachdenklich anschaue. «Nein, nein,» sage ich, «kein Problem, ich überlege mir nur, ob das wirklich eine Strafe ist...» Er: «Ha! Ich mag Deine Art zu denken!» 

Zu  späterer Stunde, verlasse ich die Party schon etwas früher, als mein Mann (da ich für den nächsten Abend, also heute, auch noch einigermassen fit sein sollte). Er fasst mich an den Enden meines Schals und zieht mich zu sich hoch, um mich zu küssen. Mein vermeintlicher 'Verwandter im Geiste' beobachtet dies und verabschiedet mich nachher mit einem beherzten Griff an meinen Schal und einer unmissverständlichen Geste, wohin er mich damit gerne führen würde..

Ich bin wirklich gut eingeschlafen, während die anderen schön weitergefeiert haben. Spürte nicht die kleinste Erregung. Echt, wirklich, nicht die allergeringste.

30.03.2012

Statement


iamamiwhoami

Genial – eine schwedische Kreuzung aus Roisin Murphy und Kate Bush...


29.03.2012

Please let me go!



When I need to replace her
I am the mind eraser
Anything goes, yeah, anything goes

Got this sin in her brain
But she ain't gonna see me again
See me again, this I know

But oh, deep down I can't let go
Oh, don't let it be over, over oh
Oh, don't let it be over, let it be over, over

Seen me stack up my woes
Into a wall, around a rose
Now I'm the rose, now she knows

Oh, it hurts so, and I can't let go
Oh, don't let it be over, over, oh
Oh, don't let it be over, let it be over, oh oh

Oh, don't let it be over, over
Oh, don't let it be over, let it be over, oh.

28.03.2012

Genau so

«Packend, lebendig und hochpoetisch beschreibt Andreas Neeser die Spannungsverhältnisse zwischen Zufall und Schicksal, Obsession und Freiheit, der Lust, alles zu wollen, und der Angst, das Liebste zu verlieren.»

Katja Lange-Müller über das Buch 'Fliegen bis es schneit' 

23.03.2012

Streiten sich zwei, freut sich die Dritte


Wir haben es gerade von Aktivität und Passivität. Da sagt er was von dominant und devot und die Sexualtherapeutin schüttelt vehement den Kopf und meint: «Nein, nein, devot ist ganz und gar nicht passiv. Devot sein bedeutet aktiv, passiv zu sein.»
Da werde ich doch hellhörig und denke: Hmmm, vielleicht könnte das hier doch ganz interessant werden...

22.03.2012

Zur Auflockerung

Einfach immer wieder sehenswert dieser Film ; )
Bitte auf das Bild klicken und selbst Hand anlegen...



Beziehungsgedanken_Teil 2


Könnte es eine tief verwurzelte Sehnsucht nach Freiheit sein, wenn man ausschert und Risiken eingeht? Nicht nur die Freiheit zu tun und zu lassen was man will, sondern die richtige Freiheit - «die existentielle Verwiesenheit auf sich selbst» (Daseinsanalytikerin Alice Holzhey Kurz). 

«Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt» (Sartre). Keine höhere Instanz nimmt ihm Entscheidungen und deren Konsequenzen ab. 

Diese Tatsache ist vielleicht für einige unerträglicher als für andere. Die meisten klammern sich an Beziehungen, besonders Liebesbeziehungen, um eben diese alles umfassende Freiheit nicht leben zu müssen, weil sie sie als Einsamkeit wahrnehmen. Andere wiederum brauchen diese 'Einsamkeit', im Sinne von 'nur mit sich sein', um als ganzer Mensch existieren zu können. Ich zumindest empfinde es so, dass ich diesen 'Freiraum' brauche, um glücklich zu leben. Nicht permanent, aber immer wieder. Trotzdem brauche ich Partnerschaft und Familie als Gegenpol und Verankerung im Ganzen.

Hat das Fremdgehen vielleicht auch mit der Lust am Geheimnis zu tun? Auch ein Geheimnis in sich zu tragen, bildet eine Art Autonomie im Paargefüge. Ich kann mir keine 'offene' Beziehung vorstellen. Zumindest nicht im dem Sinne mit meinem Partner offen über alles zu reden und von meinen Erlebnissen zu berichten. Ich möchte Geheimnisse haben und bewahren. Genau so wie ich nicht alles über ihn wissen will. Offenheit würde unter Umständen auch bedeuten meinen Partner vollkommen zu überfordern, ihn dazu bringen Dinge in Frage zu stellen, die gar nicht nötig sind. Ihn zweifeln lassen an sich, an uns, obwohl es hier nicht um das 'Uns' geht, sondern um mich – den Teil in mir, der nach Freiheit strebt, ohne dass es bedeutet ihn und uns abzuwerten. Ich könnte nicht von ihm verlangen dies zu verstehen, wenn er es für sich nicht auch so empfindet. 

In dem man sich trotz Partnerschaft auf jemanden einlässt, bewegt man sich  in einer Grauzone zwischen sicherer Geborgenheit und Freiheit. Man nimmt damit die Gefahr in Kauf den Partner und den vertrauten Lebensraum zu verlieren. Ist diese Risikobereitschaft, vielleicht auch verbunden mit der Erkenntnis, dass jedes Individuum letztendlich eben nur für sich allein existiert? 


21.03.2012

Frühlingserwachen


Schön war's, heute Morgen im Sonnenschein mit dem Roller ins Büro zu brausen. Und als ich an einem Lichtsignal hinter einem dunklen Jaguar zu stehen kam, fiel mein Blick aus dem Visier mitten durch die Heckscheibe auf die Hand des Fahrers. Seine schönen Finger auf dem ledernen Steuerknüppel, der routinierte Griff in den ersten Gang – dieser Anblick hat mich erstaunlicherweise derart erregt, dass ich auf meinem Sitz ein bisschen hin- und herrutschen musste, um das Kribbeln zwischen meinen Beinen ein wenig zu lindern. Hm, der Frühling macht einen empfänglich für die unscheinbarsten Dinge...

20.03.2012

Beziehungsgedanken_Teil 1


Dies ist ein Auftakt zu einer Serie von Gedanken und Überlegungen zum Thema Partnerschaft. Ich möchte vor allem gerne ein paar Blicke auf das monogame Verhaltensmuster und das Leben, und nicht Leben, dieses Musters werfen. Das Thema beschäftigt mich seit geraumer Zeit, da ich bereits sehr lange in einer Partnerschaft lebe. Zu Beginn war ich sehr offen und konnte mir diverse Formen des Zusammenlebens vorstellen. Mit den Jahren aber schienen mir meine Vorstellungen von einer Beziehung, die nicht 'exklusiv' ist unvorstellbarer und mit meinem Leben unvereinbar. Warum? Durch verschiedene äussere (und innere) Umstände bin ich aber wieder gezwungen intensiver darüber nachzudenken, was für andere Verhaltensmuster es gibt.

Nebst eigenen Überlegungen, werde ich aus diversen Texten zitieren. 

Es ist eine Paradoxie, die sich im Konzept der lebenslangen Monogamie verbirgt: Wenn die emotionale Sicherheit erreicht ist und ein Zustand der Befriedigung einkehren müsste, passiert oft das Gegenteil, und das Bedürfnis nach Abwechslung, nach Abenteuer, nach Risiko, nach Pulsbeschleunigung meldet sich. Nicht weil der Partner etwas falsch gemacht hat, sondern weil das Konzept der romantischen Monogamie nur eine Seite der menschlichen Bedürfnisse abdecken kann. Man sucht den Kontrast, den Unterschied.

Warum ist der Unterschied attraktiv? Weil er der fühlbare Beweis dafür ist, dass wir leben. Eine Liebesaffäre erschafft unsere Welt neu. Wir sehen anders, fühlen anders, sind anders wir selbst. Richtig anders. Anders richtig.

Liebesaffären leben von der Bewegung, nicht vom Ergebnis.
- aus 'Wenn Liebe fremdgeht'- vom richtigen Umgang mit Affären von Ulrich Clement

Ich denke es geht nicht nur um die Beziehung zum Partner, sondern genau so um die Beziehung zu sich selbst und das Zusammenspiel von allen Facetten der Persönlichkeiten des Paares. Das Gefühl, alles in dieser Paargemeinschaft gefunden zu haben, was man braucht, kann eigentlich gar nicht sein. Ich bin nicht immer das gleiche Ich, das ich zu Beginn der Partnerschaft war und das Du bleibt nicht einfach dieses Du. Man entwickelt sich weiter, wird älter, lernt, sucht. Ja, an einer Partnerschaft sind nicht nur zwei beteiligt. Es sind immer mehrere, sich wandelnde 'Personen'. Wir sind ständig in Bewegung, wollen uns weiterentwickeln. Letztendlich sind wir immer auf der Suche nach uns selbst und brauchen andere um uns reflektieren zu können. Ich kann doch also, wenn ich mich wandle nicht davon ausgehen, dass mein einst auserwählter Lebensbegleiter dies genau im gleichen Rhythmus und in die gleiche Richtung tut? Wir können auseinander driften, aber auch wieder zueinander finden. Und dazwischen gibt es unglaublich viel Raum.

Lässt man sich also vielleicht auf andere ein, weil es im Grunde um die Bewegung geht, das Vorwärtskommen an sich?

18.03.2012

Fokussiert


Durch das Kissen unter mir leicht angehoben, liegt mein Hinterteil perfekt positioniert da. Es gehört jetzt ihm. Lustvoll und mit viel Kraft greift er zu und vergräbt seine Fingernägel in meinem Fleisch. Ein sanfter Kuss, ein Biss, dann spüre ich wie er meine Backen spreizt und meine Öffnungen betrachtet. Ihn mit mir machen zu lassen, was er will, seinen gierigen Blick auf mir zu spüren, erregt mich. 

Er führt seinen harten, von meiner Nässe benetzten Schwanz ganz langsam meiner Spalte entlang nach oben. Ein grosser Tropfen seiner Spucke landet auf meiner heissen Haut und rinnt hinab. Dahin worauf sich nun unsere ganze Aufmerksamkeit konzentrieren wird. 

Ich bin jetzt nur noch fokussiert auf die Härte, die sich seinen Weg in meine Enge bahnt. Zentimeter für Zentimeter dringt er tiefer in mich ein. Immer wider fährt er zurück, um wieder ein wenig weiter zu kommen. Der Rhythmus ist gut. Er geht im Takt mit meinem Atem und ein leichtes Stöhnen kommt über meine Lippen. Der brennende Schmerz tut so gut. Es dauert nicht lange und er füllt mich voll und ganz aus. Erst schiebt er sich langsam und sanft in mich hinein, dann werden seine Stösse immer schneller und heftiger...

Double gefunden

Verrückt – so seh ich aus, aber ich bin es nicht... 

17.03.2012

It was a free fall

Passt.

A Good Day to Have an Affair

'Beziehungskomödie' auf südkoreanisch. Einfach wunderbar... Ich mag asiatische Filme immer mehr.


Zu sehen in acht Teilen... 1, 2, 34567 und 8 



16.03.2012

Dessert

Mmmmmm, heute gibt's mal wieder Zuckerwatte zum Dessert...
Kosten?


Painless again

Egotrip


Erstaunlich was man so findet, wenn man sich in einem Antiquariat ein bisschen Zeit nimmt zu stöbern. Es ist jetzt schon einige Monate her, seit ich das unscheinbare Büchlein aus dem Jahr 1975 entdeckte. In einem Regal von unzähligen anderen Büchern, nach Autoren und nicht nach Inhalt geordnet. Niemals wäre ich sonst auf so ein vermeintliches 'Selbsthilfebuch' gestossen, da ich nicht unbedingt zu diesen Lesern gehöre, die sich durch die Lektüre solcher irgendwie besser zu helfen wissen. Na ja, ich nahm es in die Hand und überflog den Buchrücken, es ging um Selbstfindung, nahm es mit und stellte es zu Hause in mein Regal. 

Vorgestern nahm ich es hervor und begann darin zu lesen. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es seinen Grund hatte, dass ich es fand. Stecken darin doch verblüffend viele Aussagen der Autorin, die auf meinem 'Egotrip', wie ich das letzte Jahr so für mich bezeichne, eine grosse Rolle spielten. Gewisse Dinge erkenne ich wieder und frage mich: wird der Trip je zu Ende sein? 

«Selbstverwirklichung scheint doch nur ein Wunschbild von Idealisten zu sein, die noch nicht gemerkt haben, wie sehr wir in einer verplanten und überorganisierten Gesellschaft leben, wie sehr wir der Manipulation erliegen. Wir glauben bei manchem, dass wir als freie Menschen handeln, aber in Wirklichkeit sind wir fein gesteuert und leben in der Annahme, es seien eigene Bedürfnisse.»

«Selbstverwirklichung ist kein Besitz, nichts Starres, keine unveränderliche Form des Lebensvollzuges, sondern ein dauernder Prozess. Wer der Routine verfällt, hat sich selbst in gewissem Sinne bereits verloren. Er wird zum Sklaven der eigenen Denk- und Handlungsmuster.... Wenn Kierkegaard sagt, dass «der Existierende beständig im Werden» sei, so müsste der fixierte und erstarrte Mensch als der Nicht-Existierende bezeichnet werden, selbst dann, wenn sein Verhalten tugendhaft aussieht.»

«Selbstverwirklichung ist nur möglich in der Grundhaltung der Freiheit.»

«Wir dürfen auf keiner Stufe stehen bleiben, sonst verpassen wir das Leben. Es ist uns aufgegeben, neben dem Wagnis der Bindung auch die Loslösung zu leben. Wir besitzen uns selbst erst dann, wenn wir uns auch zur gegebenen Stunde fallen lassen können.»  


– Margrit Erni

Konversation

«Ich habe eigentlich noch jeden Tag Sex mit Dir – doch das hatte ich ja viele Jahre auch mit Pamela Anderson.»


Ja, 'er' war in einer guten Verfassung gestern, darum habe ich es tunlichst vermieden ihm zu sagen, dass auch ich noch jeden Tag seinen Griff in meinem Nacken spüre und wie er mich nimmt...

15.03.2012

It's complicated


Es müsste nicht so kompliziert sein, wie wir manchmal meinen. Wir fangen an über Begehren, Emotionen, Hoffnungen und Wünsche zu reden und verwirren uns gegenseitig mit zu vielen Worten. Doch eigentlich geht es einfach um zwei Menschen, die sich zueinander hingezogen fühlen, meist bevor überhaupt eine Silbe gefallen ist. Am besten man lässt die Körper sprechen und würde dabei bleiben. Pure nonverbale Kommunikation. Worte sind im Grunde zu schwierig um sie richtig zu verstehen, weil sie einfach zu viel Raum für Interpretation lassen. 

14.03.2012

Minimal


Olafùr Arnalds

13.03.2012

Es ist wie es ist


«You live like this, sheltered, in a delicate world, and you believe you are living. Then you read a book… or you take a trip… and you discover that you are not living, that you are hibernating. The symptoms of hibernating are easily detectable: first, restlessness. The second symptom (when hibernating becomes dangerous and might degenerate into death): absence of pleasure. That is all. It appears like an innocuous illness. Monotony, boredom, death. Millions live like this (or die like this) without knowing it. They work in offices. They drive a car. They picnic with their families. They raise children. And then some shock treatment takes place, a person, a book, a song, and it awakens them and saves them from death. Some never awaken.»
Anaïs Nin, The Diary of Anaïs Nin, Vol. 1: 1931-1934

12.03.2012

Must have



Hab zwar erst im Sommer Geburtstag...

11.03.2012

Zuckerwatte

Von ihm zu lesen ist jedes Mal ein wohltuendes Vergnügen. Wenn ein Post von ihm erscheint, freue ich mich wie ein kleines Mädchen, das Zuckerwatte bekommt. Seine Wahrnehmungsgabe ist einfach ausserordentlich. Er macht den Anschein die perfekte Mischung aus Mann, Dominanz und Einfühlungsvermögen zu sein...


Ein kleiner Auszug...


It’s hard to imagine a submissive girl who does not like a spanking. But I think for some girls it’s not so much the pain of the spanking which they like, as the psychological aspects. It’s both comforting and humiliating to be put over his knee, to have your knickers lowered and your bottom exposed. Comforting because the very closeness of his body, your hips and belly pressing against him, makes you feel grounded, centred, makes you feel it’s where you need to be. And the heavy thud of his hand against the bare flesh is reassuring, no matter how hard it stings. It really is him touching you, in a most direct and intimate way. It’s humiliating too, because it’s not a posture compatible with preserving your dignity. There’s inevitably a sense of being a little girl when you are bent across his knee. Your status is all too clear, your place in the scheme of things.


10.03.2012

Körperliche Betätigung



Vielleicht sollte ich doch wieder mal den Lift nehmen, statt Treppen zu steigen...

09.03.2012

Drang

Werde ich dem Drang widerstehen können seine Stärke wieder spüren zu wollen? Seine Hand in meinem Nacken? Seinen Mund auf meinem Lippen – seine Zunge an meiner? Seine Zähne an meinem Hals – seine Bisse, die ich so vermisse? Werde ich stark genug sein mich seiner Macht zu entziehen? Es kostet so viel Energie keine Schmerzen fühlen zu wollen. Nicht daran zu denken, wie gut sich die Spuren auf meiner Haut anfühlen. Das Warten und Erwarten. Es ist so schwierig die Bilder in meinem Kopf wegzuschieben und mit anderen zu ersetzen. Ich brauche dringend neue – andere Erfahrungen, die es mit dem Erlebten aufnehmen können...

06.03.2012

Mein Weg?


«Du gehst Deinen Weg.» 

Tue ich das? Ich gehe zwar, doch ich weiss nicht, ob es mein Weg ist. Ich gehe einfach weiter... 

05.03.2012

Post

Ein Brief von 'ihm' im Briefkasten! Nein, ich kann ihn noch nicht lesen. Nicht heute. Werde vor Neugier und kreisenden Gedanken zwar nicht schlafen können. Aber besser, als den anderen meine unvorhersehbare Reaktion zuzumuten...

Risiko

«Zweierlei will der echte Mann: Gefahr und Spiel. Deshalb will er das Weib als das gefährlichste Spielzeug.»

Friedrich Nietzsche

03.03.2012

Heute Nacht...

'Sleeping Beauty' by Julia Leigh

Die Somnophilie ist eine etwas zwiespältige sexuelle Vorliebe, die sowohl zu einer Paraphilie als auch zu einem rechtlich umstrittenen Ausleben der persönlichen sexuellen Fantasien und körperlichen Bedürfnisse gezählt werden kann. Schlüsselt man den Begriff Somnophilie auf, dann kann man recht schnell diese Paraphilie herausfinden. Somnia Schlafen und philie Freundschaft oder Liebe betiteln in dem Zusammenhang mit einer sexuellen Prägung die Vorliebe schlafende zu beobachten und sich sexuell daran zu erregen oder auch zu befriedigen.

Bei der Somnophilie gibt es allerdings durchaus Unterschiede in der Auslebung. Der Reiz schlafende Menschen zu beobachten, seinen Fantasien dabei freien Lauf zu geben und nebenbei zu masturbieren, ist eine der möglichen Handlungen, um seinen Hang auszuleben. Eine andere Form findet sich dagegen, wenn der Somnophile bei der schlafenden Person (in der Regel die Frauen) eindringt und gänzlich unbemerkt den Beischlaf ausübt. Eine seltene Variante, da die meisten Menschen selten einen solchen Tiefschlaf haben, dass sie entsprechende Manipulationen an den Geschlechtsteilen mit der Hand oder auch das Eindringen des Penis nicht bemerken. Doch gerade unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen eine durchaus praktikable Angelegenheit für den somnophil veranlagten Menschen.

Die Lust bei der Somnophilie wird daran gefunden, dass der Schlafende einerseits nichts mitbekommt oder auch vom 'Täter' derart stimuliert wird, dass sich die sexuell einstellenden Gefühle bis in den Traum ausbreiten. Tatsächlich gibt es immer wieder Fälle bei denen die 'vergewaltigten' Sexualpartner morgens erwachen und das Gefühl hatten einen äußerst intensiven Traum gehabt zu haben. Nur selten werden sie erfahren, dass es sich hierbei nicht um einen Traum gehandelt hat, sondern um einen sexuellen Übergriff seitens des Partners, der diese unterbewussten Gefühle verursacht hat.

02.03.2012

Zeit für Neues!

Nach meinem ersten Jahr in der Blogwelt habe mich dazu entschlossen eine zweite Plattform ins Leben zu rufen, auf der ich den geraderen Linien den geschwungenen den Vorrang zu geben versuche... 


Wer gerne meinen alltagslinien folgen möchte... – herzlich willkommen!

Phoenix aus der Asche


Ich wage es mich eine Bierkennerin zu nennen und Phoenix zähle ich definitiv zu den sehr guten Bieren, die ich bisher trinken durfte. (o.k. Guinness, ausser Konkurrenz) 
Vermisse das Gefühl mir den kühlenfeinen, goldenen Saft die Kehle hinunter rinnen zu lassen... und die Insel auch!
Auf meiner Netzsuche nach Händlern, die dieses feine Gebräu vielleicht in unsere Gegend importieren, stiess ich auf diesen netten Spot... enjoy and cheers!

01.03.2012

Horror vacui



Das Vakuum ist kein Lebensraum, da Lebewesen auf Materie für ihren Stoffwechsel angewiesen sind. Jedoch für kurze Zeit kann der Mensch dem Vakuum widerstehen. Entgegen der üblichen Annahme fängt das Blut auf Grund des Druckunterschieds nicht (sofort) an zu kochen, da Haut und Gewebe normalerweise in der Lage sind, einem Druckunterschied von einem Bar (normaler Luftdruck ist ein Bar) einige Zeit zu widerstehen. 

Sich nicht bewegen können. Eingeschlossen sein in der Leere und unfähig zu reagieren. Fühlt sich an, als ob ich vacuumiert wurde und sich um mich herum alles weiterbewegt, einfach ohne mich. Bin zwar da, jedoch schön verpackt und konserviert.

26.02.2012

Debatte


«War es Aristoteles, der sagte, dass sich die menschliche Seele aus Verstand, Mut und Begehren zusammensetzt?», fragte Tengo. 

«Das war Platon. Der Unterschied zwischen Aristoteles und Platon ist ungefähr der gleiche wie der zwischen Mel Tormé und Bing Crosby. Ach ja, früher war alles einfacher», sagte Komatsu. «Ist es nicht lustig sich vorzustellen, dass Verstand, Mut und Begierde eine Konferenz abhalten und eifrig debattierend an einem Tisch sitzen?»

«Man kann in etwa vermuten, wer den Sieg davonträgt, oder?»

Aus 1Q84 von Haruki Murakami

Ohren zu

Ob meine Träume wohl versuchen mir etwas zu sagen? Dann möchte ich es lieber nicht hören.

22.02.2012

Sequenz III


Er hat seine starken Finger um seinen Schwanz gelegt und sie vernimmt das Geräusch von Haut, die sich unter seinem festen Griff hin und her bewegt – seinen Atem, der immer schneller wird. Ohne ihre Augen zu öffnen, sieht sie alles vor sich. Spürt ihr Verlangen nach seiner Härte und möchte ihn spüren. In ihr pulsiert es und sie fühlt, wie sich zwischen ihren Schamlippen Feuchtigkeit ausbreitet. Es entsteht ein regelrechter Sog danach seine Härte ihn in sich zu spüren. Sie kann nicht anders und verändert ihre Schlafposition so, dass ihr Bein nun stark angewinkelt ist, ihr Slip leicht zur Seite rutscht und ihre nasse Spalte entblösst. Diesem Anblick kann er nicht widerstehen und beugt sich vor, fährt mit seiner Zunge über sie und schmeckt ihren Saft. Er lässt seine Finger folgen, die ganz leicht in sie hineingleiten. Im Schein der Taschenlampe, glänzt ihre weiche Haut um ihr Lustloch so, dass er schon bald seinen harten Schwanz in ihr versenkt und genau beobachtet, wie ihre weichen Lippen sich um ihn schliessen. Mit jedem langsamen Stoss ganz tief hinein und wieder raus, betrachtet er genüsslich wie sie sich vor und zurück bewegen. Wach und doch wie im Traum sind ihre Augen nun auch auf dieses Schauspiel gerichtet. Gemeinsam beobachten sie weiter, wie die Stösse immer heftiger und schneller werden, bis sie sich vor Lust aufbäumt, er sich in ihr entlädt und sein Saft sich mit ihrem vermischt. 

20.02.2012

Sequenz II


Plötzlich nimmt sie hinter ihren geschlossenen Lidern ein helles Licht wahr. Ganz schnell huscht es vorbei und verschwindet wieder. Der Schein einer Taschenlampe? Kurz darauf spürt sie, dass er sich zu ihren Füssen aufgesetzt hat. Es ist eine Weile ganz still. Nichts geschieht. Was hat er vor? Während ihre Aufmerksamkeit und Erwartung immer höher steigt, spürt sie seinen Blick auf sich. Keinen sanft wandernden, sondern einen sehr gezielten, scharfen. Sie fühlt, wie seine Augen ihren Po fixieren, die Öffnung zu ihrem Innersten – eine Berührung ohne Körperkontakt. Sein Blick scheint sich durch den dünnen Stoff ihres Höschens zu bohren, und ein lustvolles Ziehen schiesst durch ihren Unterleib. Sie verspürt das dringende Bedürfnis sich zu bewegen, ihm ihr Becken empor zu strecken, doch sie schläft... 

19.02.2012

Sequenz I


Glücklich und erschöpft von dem köstlichen Essen und zahlreichen Rum-Cocktails hat sie sich ins Bett gelegt und bald schon zeugt ihr regelmässiger Atem von tiefem Schlaf. Auf dem Bauch liegend, bedeckt ihr seidenes Nachthemd lediglich ihren Rücken und Po bis zum Ansatz ihrer Schenkel. Er liegt neben ihr und betrachtet sie. Es ist ein leicht enttäuschter, aber liebevoller Blick, denn er möchte Sie nicht aufwecken, obwohl er sie gern gefickt hätte. Sanft streicht er ihr eine sonnengebleichte Strähne aus dem Gesicht und dreht sich weg.

Sie hat seine Fingerspitzen gespürt und ist aufgewacht, doch noch immer hebt und senkt sich ihre Brust in gleichmässigem Rhythmus. Für ihn schläft sie weiter und träumt seltsame Dinge. Als er sich wieder zu ihr umdreht sind einige Minuten vergangen, in denen sie reglos dalag...

17.02.2012

Brise


Mir ist so heiss. Meine Haut glänzt und ist nun von gesunder Farbe. Der Stoff meines Kleides klebt an meinem Körper, verfängt sich zwischen meinen Beinen, wenn ich gehe. Feuchtigkeit überall. An mir und um mich. Ich beobachte, wie sich kleine Schweisstropfen zwischen meinen Brüsten bilden und verstreiche sie mit meinen Fingerkuppen. Ab und zu spüre ich einen Lufthauch, der meine Haut streichelt. Diese unberechenbare Kühle der Brise, die ab und zu über mich hinweg weht, ist jedes Mal ein Geschenk. Ich ziehe mein Kleid etwas hoch, spreize meine Beine ein wenig und hoffe auf den nächsten sanften Windstoss...

14.02.2012

Oben ohne


Schön an einem privaten Bungalow ist zum Beispiel, dass man sich oben ohne am Pool räkeln kann, ohne das Gefühl haben zu müssen, irgend jemandem zu nahe zu treten. Schön auch, dass der Anblick meiner Brüste nach so vielen Jahren immer noch so eine grosse Wirkung auf ihn haben, dass er sie dauernd anfassen will. Allerdings wären fremde Blicke ehrlicherweise irgendwie doch schmeichelnder als die Bemerkung: «Deine Brüste sehen immer noch aus wie die einer jungen Frau...»

13.02.2012

Böses Mädchen

Ich bin im Paradies! Es stimmt also: Böse Mädchen kommen überall hin...

10.02.2012

Insel

Morgen geh ich auf die Insel. Bin reif. Mich aufwärmen, die Seele baumeln und wieder mal die Gedanken kreisen lassen... 
Mit auf den Weg nehm ich ein paar aus einem soeben fertig gelesenen Buch:


Grübeln Sie nicht allzu ernsthaft über alles nach. Wir sind alle höchst unvollkommene Menschen (und damit meine ich alle – normalen und nicht ganz so normalen – Menschen), die in einer höchst unvollkommenen Welt leben. Schliesslich ist es uns nicht gegeben, mit der mathematischen Präzision und Überschaubarkeit eines Bankkontos zu funktionieren und alle unsere Linien und Winkel mit Lineal und Zirkel zu vermessen, oder?


aus 'Norwegian Wood' von Haruki Murakami

07.02.2012

Spank please

Könnte bitte mal jemand die richtige Taste drücken? 

Perfect Mix

Damit tanzt es sich perfekt.

Genau da

Sie bleibt da, weil er will, dass sie da bleibt.

06.02.2012

Lesegenuss

Gestern Abend nahm ich ein neues Buch aus meinem Regal hervor. Es stand schon eine Weile drin und wartete darauf gelesen zu werden. Ich begann und war bereits von seinem Einstieg gefesselt...

Als ich mich dem Bild zuwandte, bemerkte ich, dass seine Stilmischung und sein veränderliches Zentrum tatsächlich an die Verzerrungen in Träumen erinnerten. (...) Dann bemerkte ich die Prellung direkt unter ihrem Knie. Ich hatte sie schon vorher gesehen, doch in jenem Augenblick wurden meine Augen von ihrer violetten, am Rand gelbgrünen Färbung angezogen, so als wäre diese kleine Blessur das eigentliche Thema des Gemäldes. Ich ging hin, legte meine Finger auf die Leinwand und zog den Umriss des blauen Flecks nach. Die Geste erregte mich. Ich drehte mich um und sah Erica an. Es war ein warmer Septembertag und sie hatte blosse Arme. Ich beugte mich über sie und küsste die Sommersprossen auf ihren Schultern, dann hob ich ihr Haar an und küsste die zarte Haut auf ihrem Hals. Ich kniete mich vor sie, schob ihren Rock hoch, fuhr mit den Fingern und dann mit der Zunge über ihre Schenkel. Ihre Knie gaben etwas nach. Sie zog ihren Slip aus, warf ihn lächelnd aufs Sofa und drückte mich sanft nach hinten auf den Boden. Sie setzte sich rittlings auf mich, und als sie mich küsste, fiel ihr Haar über mein Gesicht. Dann lehnte sie sich zurück und zog T-Shirt und BH aus. Ich liebte es, meine Frau in dieser Stellung zu sehen. Ich berührte ihren Busen und zeichnete mit dem Finger ein vollkommenes rundes Muttermal auf ihrer linken Brust nach, ehe sie sich wieder über mich beugte. Sie küsste mich auf die Stirn, die Wangen, das Kinn und nestelte dann am Reissverschluss meiner Hose. (...)

An jenem Nachmittag liebten wir uns wegen des Bildes. Ich habe seither oft darüber nachgedacht, warum die Darstellung einer Wunde an einem Frauenkörper erotisch auf mich gewirkt haben mochte. Später sagte Erica, sie glaube, meine Reaktion habe etwas mit dem Wunsch zu tun, an dem Körper des anderen ein Mal zurückzulassen. «Haut ist zart», sagte sie. «Sie lässt sich leicht schneiden und quetschen. Es ist ein gewöhnlicher kleiner blauer Fleck, doch durch die Art, wie er gemalt ist, fällt er auf. Sieht so aus, als hätte der Maler es gern getan; als hätte er dort eine kleine Verletzung anbringen wollen, die ewig bleibt.»

Aus «Was ich liebte» von Siri Hustvedt 

04.02.2012

Macht

Privater Kinoabend. Auf dem Programm: Starwars III. Nein, hatte ihn noch nicht gesehen. Warum macht Bösesein nur so unwiderstehlich? Ach, wie fand ich den zweiten Teil langweilig. Dieser süsse junge Skywalker und die schnulzige Liebesgeschichte. Anakin Sykwalker wird doch erst wirklich attraktiv nachdem er sich der dunklen Seite zuwendet – sein Blick wild und unnachgiebig wird. Und der Schlüssel dazu ist doch die Liebe und was aus ihr getan wird, ist wie wir alle wissen, jenseits von Gut und Böse. «Die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten». Ja, zum Beispiel der Fähigkeit Frauen wie mich ins Bett zu kriegen. «Möge die Macht mit dir sein...»

02.02.2012

I need a drink

... definitely.

Verabredung

«Wollen wir uns für heute Abend zum Sex verabreden?» 

Lust auf Kommando?! Ich will mich nicht zum Sexhaben verabreden müssen! Ich brauche die Wahl, den Moment und die Leidenschaft, die kommt wann sie will und nicht gemacht werden muss. 

Oh Mann, wie soll das bloss weitergehen? 

Eng

Mir ist es zu eng. Brauche ein Ventil! 

01.02.2012

Next

...weil es so gut war.